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Sonntag, 16. September 2018

Heimkino

Unser Traum war es stets, ein Häuschen zu bauen, in welchem im Keller ein voll ausgestattetes Heimkino zu finden wäre. Aus Budgetgründen mussten wir auf den Bau eines Kellergeschosses verzichten - entsprechend auch auf den dedizierten Heimkino-Raum.

Nachfolgend möchte ich gerne den Werdegang unserer Überlegungen schildern, wie wir vom Keller-Heimkino zum Wohnzimmer-Kino gekommen sind.
Hinweis: Ich schreibe den Artikel als Laie für Laien. Die Technik-Heimkino-Freaks mögen mir Unschärfen oder nicht bis ins Detail korrekte Bezeichnungen verzeihen. 😀

Alternative zum Keller-Kino-Raum - Erster Plan

Nachdem unser Traum-Kellerkino als Seifenblase zerplatzt war, planten wir erst einmal ganz stupide mit dem Equipment, welches wir jetzt hatten: Einem großen Plasma-Fernseher mit Lautsprecher-System von Teufel 7:1.
Damit wir Stauraum für die vielen Blu-Rays haben werden, setzten wir die Regalbretter, die wir jetzt schon verwendeten, wieder über den Fernseher und plazierten die Boxen darauf. Der Subwoofer wurde neben das Lowboard gesetzt, die hinteren Boxen an die Wand bzw. in Regale gesetzt.


Mehrere Punkte waren nicht optimal und wir dachten "Warum gehen wir hier im neuen Haus die Kompromisse ein, die wir in der alten Wohnung eingehen mussten?". Die vorderen Boxen sind so eigentlich zu hoch für ein optimales Kino-Sound-Erlebnis. Die hinteren Boxen kann man innerhalb der Regale zwar tiefer setzen, die Regale an sich sind dort aber viel zu prominent und können durch das davorstehende Sofa auch nicht gut genutzt werden. Und eigentlich - tja, eigentlich wollten wir ja ein neues Sound-System anschaffen mit Atmos. So entschieden wir, dass wir zumindestens ein neues Sound-System in unser Budget mit aufnehmen und die Plazierung ordentlich planen. Also zurück ans Reißbrett.

Neues Sound-System unterbringen - Zweiter Plan

Hier prallten dann zwei Welten aufeinander - die Technik-Welt mit 7:1 Lautsprecher-System zzgl. 4 Deckenlautsprecher für das Atmos-Soundsystem und der WAF-Faktor (Wife Acceptance Factor).
Natürlich wollten wir einen guten Sound - aber der Raum ist in erster Linie ein Wohnzimmer (und das auch noch erschwerend ein offener Wohn-Ess-Küchenbereich). Ich wollte einen mit (sichtbaren) Lausprechern vollgepackten Raum unbedingt vermeiden. So war die Idee, Lausprecher in Trockenbau-Lösungen zu "verstecken". So sollte nun ein rechteckiger "Kranz" unter die Decke, in welchem die Atmos-Lautsprecher eingebaut werden konnten zzgl. Deckenspots. Fernseher und Boxen vorne sollten ebenfalls in einen dann schön gestalteten Bereich eingekoffert werden. Zwei der hinteren Lautsprecher sollten ebenfalls "versteckt" werden, indem wir eine Art Wandlampe schaffen wollten, in welcher die Box eingebaut werden konnte. Darunter/darüber könnten LED-Leisten ein schönes Licht schaffen.



Auch hiermit waren wir nicht besonders glücklich. Wir entschieden auf jeden Fall, aus dem 7:1 ein 5:1 System zu machen. Die räumlichen Gegebenheiten waren für 7:1 + Atmos einfach nicht optimal.
Die Abkofferungen wirkten realtiv "mächtig" und waren zudem natürlich mit Zusatzkosten verbunden. Wir konnten aber nur Teile der Wand mit Trockenbau versehen - wir konnten ja nicht alle Wände des großen Wohn-Ess-Küchenraums komplett abkoffern.
Noch hatte ich an den Regalen hinten festgehalten, aber ich musste einsehen, dass dort für Standregale einfach kein Platz ist. Stauraum hin oder her.
Da auch diese Idee keine zufriedenstellende Lösung brachte, machten wir uns erst einmal auf, und scouteten die Möglichkeiten bei Heimkinoraum und Grobi TV.

Ganz neues Sound-System - Dritter Plan

Gemeinsam fuhren wir nach Köln zu Heimkinoraum. Der Besuch dort war sehr ernüchternd. Der Verkäufer hatte nicht wirklich große Lust, wie es uns schien, die Vorführmöglichkeiten im kleinen Laden sehr begrenzt. Zumindest haben wir dort die Produkte der Firma Dali kennengelernt - zufälligerweise war auch gerade ein Vertreter des Unternehmens da. Es gab von Dali auch spezielle Einbaulautsprecher - leider waren diese weit über unserem Budget. 😒
Die kleineren Lautsprecherboxen über Trockenbau verstecken hatte noch einen weiteren Haken - die Boxen benötigen innerhalb der Kofferung recht viel Abstand, damit sie entsprechend "schwingen" können, die Schwingungen jedoch nicht auf die Kofferung übertragen. Also musste die Kofferung noch "mächtiger" werden als wir eh schon geplant hatten. Somit war die Trockenbaulösung ad acta gelegt.

Mein Mann fuhr dann erst einmal alleine zu Grobi TV und kam mit leuchtenden Augen wieder. Er wollte mich von einer Sound-Lösung namens Auro 3D überzeugen, welche er dort vorgeführt bekommen hat. Vorteil: Wir benötigen keine Deckenlautsprecher wie beim Atmos-System, sondern lediglich "normale" Boxen als Höhenlautsprecher, die möglichst weit oben an der Wand plaziert werden sollten, zusätzlich zu der unteren Lautsprecherebene auf Ohr-Höhe. Letztendlich würde das demnach ein 5:4:1-System werden.
Ebenfalls war er nun Feuer und Flamme dafür, sich doch Beamer und Leinwand anzuschaffen. Ich war sehr skeptisch, wollte mir das aber auf jeden Fall ansehen bzw. anhören. Er hatte dort einen 4K-Beamer vorgeführt bekommen, der noch bezahlbar war, aber ein super Bild an die Wand warf.

Wir fuhren am nächsten Samstag noch einmal gemeinsam zu Grobi TV und ich bekam parallel zwei Beamerbilder an die Wand projiziert - ohne zu wissen, welches Bild von welchem Beamermodell stammte. Und auch ich entschied - wie mein Mann zuvor - dass der günstigere Beamer von JVC ein besseres Bild machte als das teurere Sony-Modell.
Leider 😜 war auch ich gleich Feuer und Flamme.
Ich bekam ebenfalls eine kleine Lehrstunde in Bezug auf Leinwandmaskierung. Was das ist? Wusste ich vorher auch nicht. Ein Beamer erzeugt das Bild ja über Licht. Aus diesem Grund sind Schwarztöne natürlich sehr sensibel - schwarzes Licht gibt es nunmal nicht. Schaut man sich nun einen Film an, der wegen seines Formats oben und unten (schwarze) Filmbalken aufweist, so sind diese Balken auf einer (hellen) Beamerleinwand nicht tiefschwarz, sondern eher grau. Und nun zeigt sich, wie gut und einfach man unser Auge/Gehirn täuschen kann. Sind die Balken nicht tiefschwarz, erscheint auch das übrige Filmbild "verwaschen. Sind die Balken schwarz, ist auch das übrige Bild kontrastreicher.

Hier zur Verdeutlichung eine kleine Montage (um den Eindruck am Monitor zu verstärken, habe ich das "graue" Bild ein bisschen aufgehellt), wie mein Auge das wahrgenommen hat:

Also war klar: Wenn Leinwand, dann unbedigt eine Maskierung und aus Komfortgründen mit Automaskierung, bei der schwarze Blenden je nach Filmformat die Balken passend "verschwinden" lassen bzw. einschwärzen.

Total beeindruckt war ich dann von Auro 3D. In der Filmvorführung wurden sehr eindrucksvoll die unterschiedlichen Soundformate vorgespielt. Ein- und dieselbe Szene eines Filmes wirkte komplett anders. Wer Auro 3D einmal gehört hat, möchte kein "müdes" Atmos mehr. 😜
Hintergrund: Bei Auro 3D werden die einzelnen Kanäle, also Höhen, Tiefen etc., im Receiver abgemischt und auf die entsprechenden Boxen verteilt. Bei "nativen" Soundformaten ist man darauf angewiesen, dass der Soundtechniker die Sounds auch wirklich gut abgemischt hat. Eindrucksvoll war eine Szene aus dem Film "Kong". Der große Affe erscheint und um ihn herum fliegen Hubschrauber. In den Höhenlautsprechern im Original war kaum was zu hören - in Auro 3D war man "mitten drin".

Also war klar: Wir gönnen uns den Luxus und verwirklichen unseren Traum eines Heimkinos. Zwar in etwas abgespeckter Form, aber wir gönnen uns das jetzt.

Der neue Plan sah also vor, eine Motorleinwand von oben herunterkommen zu lassen, damit sie vor dem Fernseher zu hängen kommt. Lausprecher vorne = 5 und hinten = 4 (auf dem Bild hängen die unteren noch zu tief, die müssen auf Ohrhöhe). Beamer kommt an die Decke.



Finaler Plan - Unser Heimkino

Wir waren fast am Ende unserer Planung. Leider gab es ein Detail, welches wir ändern mussten. Eine runterfahrbare Motorleinwand mit Automaskierung war nicht bezahlbar.
Nach langer Diskussion und Überlegung entschieden wir, den Fernseher ganz wegzulassen und auf eine Rahmenleinwand umzusteigen.
Wir schauten sowieso fast kein normales Fernsehen mehr, sondern hauptsächlich Filme und Material von Streaming-Anbietern. Und - wie ich mich überzeugen konnte - die guten Beamer so lichtstark sind, dass auch bei Tageslicht ein gutes Bild kommt, braucht man den Fernseher eigentlich nicht zusätzlich. Zumindest nicht für unsere Zwecke. Der Beamer selbst ist zudem recht leise und für Beamerverhältnisse noch recht stromsparend. Das Setup war entschieden...so dachte ich zumindest. 😏
Bis die IFA kam und mein Mann das neue Beamer-Modell von JVC sah. Nun muss es natürlich unbedingt dieses werden. 😁

Hier das finale Setup:


Das Lautsprecher-Setup ist wie bereits beschrieben als 5.4.1-Konfiguration in Auro 3D-Layout realisiert, d.h. die Höhenlautsprecher sind als Wandlautsprecher ausgeführt.

Die Verbindung vom Beamer zum Denon-AVR wurde mit einem aktiven HDMI-Lichtwellenleiter-Hybridkabel hergestellt, um eine störungsfreie Signalqualität für die 4K-Projektion bei mittlerer Leitungslänge zu gewährleisten.

Hier sind die Details zum Geräte-Park.


Technische Ausstattung


Hauptkomponenten
Leinwand: Xodiac Screen e-Masked 16:9 mit 110'' Diagonale
Beamer: JVC DLA-N5
Receiver: Denon AVR-X4400H

Lautsprecher
Front-/Center-Lautsprecher: 3x Dali Fazon LCR
Back Surround: 2x Dali Fazon Sat
Surround-Height: 4x Dali Fazon Sat
Subwoofer: SVS SB-3000
 
Zuspieler
4K-Player: Panasonic DMP-UB424EGK
Streamer: Apple TV 4K
Media Player: Zidoo Z9S 
Telekom Media Receiver 400

Eingabe
Logitech Harmony Elite

Film ab! 😁📽 🍿



Mittwoch, 12. September 2018

Heutige Eindrücke und Garten- und Landschaftsbauer, Teil 2

Heute war das Wetter wieder recht heiß und wir sind in unserem Häuschen gewesen. Obwohl es bisher erst in der Rohbauphase und mit Grunddämmung versehen ist, besteht im Inneren wirklich ein angenehmes Klima. Den ganzen Tag über wurden heute die im Süden gelegenen Schlafzimmer von der Sonne angestrahlt - trotzdem sind diese nach wie vor relativ kühl. 👍

Wir haben uns die bisherigen Arbeiten auch sehr genau angesehen und eine Liste für Fragen an unseren Bauleiter geschrieben - quasi nach dem Motto "Pfusch und nachbesserungswürdig oder okay?".
Am Freitag treffen wir uns mit ihm und begehen die Baustelle zusammen. Er wird uns auch Vorschläge unterbreiten, wie wir doch noch kostengünstig mehr Licht ins Bad bekommen. Wir sind gespannt!

Der Dachdecker war heute auch endlich da und hat die Abgaskalotte auf dem Dach fertig montiert und auch das noch fehlende Außen-Rollo im zweiten Schlafzimmer. Die Dachfenster sind nun auch eingestellt, damit ein geöffnetes Fenster auf der Position bleibt und nicht wieder zuklappt. Ausnahme: Das Flurfenster. Schwupps, auf die Liste für unseren Bauleiter.

Ansonsten wird diese Woche auf der Baustelle nichts mehr passieren - am Montag haben wir dann die Baudurchsprache mit dem Handwerker für die Sanitär- und Heizungs-Arbeiten, welcher dann die Rohinstallationen vermutlich in der nächsten Woche durchführen wird. Hoffentlich bringt unser Bauleiter am Freitag auch den aktualisierten Bauzeitenplan mit.

Garten- und Landschaftsbauer, Teil 2

Wir hatten uns ja Mitte Juli mit dem ersten Garten- und Landschaftsbauer getroffen, Anfang August mit dem nächsten. Wir stehen Stand heute nach wie vor ohne Angebot da. Es gestaltet sich irgendwie schwierig mit dem Thema:
  • Der erste Kandidat hat gute Vorschläge gemacht, war sehr sympathisch - vor allem auch von der Preisabschätzung - meldete sich jedoch nie wieder und reagierte auch nicht auf Nachfragen/Anrufe.
  • Kandidat Zwei hatte noch bessere Ideen, die Preis-Schätzung lag jedoch beim Doppelten. Angebot sollte nach zwei Wochen kommen. Nachdem nichts kam, Nachfrage, wieder bis Ende der Woche versprochen. Heute nochmal nachgefragt - soll jetzt morgen kommen. Wir werden sehen.
  • Kontaktaufnahme zu einem weiteren Unternehmen scheiterte an vollem, nicht abgerufenen Anrufbeantworter und Nicht-Erreichbarkeit auf allen Nummern.
  • Ein weiteres Unternehmen sagte uns gleich, dass sie für dieses Jahr ausgebucht seien.
  • Heute Treffen mit einem weiteren Garten- und Landschaftsbauer. Bin noch nicht sicher, was ich von ihm halten soll. Er möchte uns quasi erst einmal zu einer Bemusterung (Pflaster, Platten, etc.) schicken, bevor er ansatzweise eine Preisschätzung macht. Hat keinerlei Vorschläge für die Gestaltung gemacht und schaut erst einmal, ob er den Auftrag dieses Jahr überhaupt noch unterbekommen würde.
    Update (13.09.): Heute kam schon die Absage, er wird uns kein Angebot erstellen. 😭
  • Direkt das nächste Unternehmen angerufen. Büro war nicht besetzt, ich wollte nicht auf den Anrufbeantworter sprechen. Wurde aber später zurückgerufen - wir treffen uns am Montag Abend. Dann schauen wir mal...
  • Und gleich die volle Offensive - noch ein Unternehmen angerufen. Auch hier haben wir nach unseren Erfahrungen erst einmal nach freien Kapazitäten gefragt, konnte die nette Dame nicht beantworten, ich erhalte morgen Rückruf.
Muss doch mal irgendwie klappen, Mensch!
Wir müssen auf jeden Fall nachfolgende Arbeiten erledigt bekommen, bevor wir einziehen:
  • Zaun rund ums Grundstück + Hecke
  • Pflastern des vorderen Bereichs und Einfahrt
  • Sockelabdichtung
  • Entwässerungsrinnen
  • Terrasse
  • Stufen Eingangsbereich
Wenn es hart auf hart kommt, müssen wir die einzelnen Arbeiten einzeln beauftragen. Wäre uns natürlich nicht so recht. Gerne hätten wir alles aus einer Hand und mit einem Konzept.

Dienstag, 4. September 2018

Baudurchsprache mit dem Elektriker

Heute haben wir uns auch mit unserem Elektriker getroffen, um die gesamte Elektro-Planung unseres Hauses durchzusprechen.
Im Bauanlaufgespräch mit unserem Bauleiter hatten wir von ihm schon die Aufgabe bekommen, die Positionierung und Anzahl von Steckdosen, Schaltern und die Netzwerkplanung zu überlegen und in den ausgehändigten Plan einzuzeichnen.

So hatten mein Mann und ich uns an einem Wochenende zusammengesetzt, um das alles auszuknobeln. Auch hier war es wieder Gold wert, dass wir (fast) alle Räume im 3D-Programm nachgebaut hatten. So erarbeiteten wir Raum für Raum die Positionierung und die Anzahl der Steckdosen, setzten Lichtschalter und Schalter für die Rolladensteuerung, etc.

Das Einzeichnen der ganzen Teile in den Bauplänen war für uns ein Unding - nach ein paar gescheiterten Versuchen haben wir diese Idee verworfen. Wir schrieben eine Liste pro Raum mit Anzahl Steckdosen, Schalter, etc. und wollten dem Elektriker die Positionierung dann anhand des 3D-Programms zeigen.

Genau so hat es dann auch prima funktioniert. Unser Elektriker ist nicht nur total nett, sondern hat uns auch tatkräftig beraten. Hier haben wir uns sehr gut aufgehoben gefühlt.
Nach 2,5 Stunden Gespräch hatte der Elektriker alle Daten in der Tasche. Nun sind wir gespannt auf die Zusatzkosten, die für uns anfallen. 😱
Die Standardausstattung im gebuchten Paket von Kern-Haus ist zwar schon ganz passabel, reicht aber für unsere Bedürfnisse halt nicht aus.

Mittwoch, 8. August 2018

Garten- und Landschaftsbauer

Wir hatten noch ein "schwarzes Loch" in unserer Budgetplanung - die Außenanlage. Hier wussten wir nicht, ob wir mit dem von uns eingeplanten Budget hinkommen würden - besonders in Hinblick auf die Vorgaben, die wir durch den Bebauungsplan hatten.

Vor über zwei Wochen haben wir uns deswegen mit einem Garten- und Landschaftsbauer getroffen, um über unsere Außenanlage bzw. die Planung und Umsetzung derselbigen zu sprechen.
Seine erste grobe Schätzung erfreute uns sehr - wir kämen mit unserem Budget gerade so hin, evt. nur ein wenig drüber.
Leider sahen und hörten wir nie wieder etwas von ihm. Das versprochene Angebot nebst Planung kam nicht, auf Nachrichten und Rückrufwünsche reagierte er nicht, Anrufe nahm er nicht an.
So etwas macht mich sauer. Wenn man an einem potentiellen Auftrag nicht interessiert ist (weil zu klein, zeitlich nicht passt oder was auch immer), kann man das kommunizieren. Dann wissen beide Parteien Bescheid und alles gut.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als den nächsten Garten- und Landschaftsbauer zu suchen und erneut einen Vor-Ort-Termin zu vereinbaren. Dasselbe Spiel noch einmal.
Dieser Garten- und Landschaftsbauer hatte wirklich gute Ideen! Das einzige Problem - er gab ebenfalls eine grobe Schätzung ab: Diese lag gleich doppelt so hoch wie bei Kandidat Eins.
Uff.

Hier sollten wir auf jeden Fall noch ein weiteres Angebot eines weiteren Unternehmens einholen. Idee war aber, auf das Angebot und die Grobplanung des heute stattgefundenen Gesprächs zu warten. Dann kann man zielgerichteter das nächste Gespräch führen und kommt besser auf eventuell vergleichbare Angebote.

Also müssen wir uns noch ca. zwei Wochen gedulden. Gerne hätten wir den Punkt auch unter "Dach und Fach".

Montag, 6. August 2018

Werkplanung - Teil 5 oder "Nachtrag, Zusammenfassung und eventuelles Finale"?

Nachdem uns nun wirklich grundlegend die Lust vergangen war (siehe Verlauf), die Komponenten für Dachfenster oder Elektro-Rollos bei Kern-Haus zu beauftragen, holten wir Angebote für die Rollos und Sensoren bei Dachdeckern ein. Unter anderem auch direkt bei dem Dienstleister, der von Kern-Haus für unser Projekt beauftragt war.

Zudem nahmen wir Kontakt mit der Fenster-Firma auf, bezüglich der Elektro-Rollos im oberen Stockwerk. Hier erhielten wir ein paar wichtige Informationen: Zum ersten würden unsere Fenster einen Tag später in Produktion gehen und eine Änderung wäre dann nicht mehr möglich gewesen. Zum zweiten erfuhren wir, dass für die Elektro-Rollos eine andere Zusammensetzung von Fenster/Rolladen benötigt würde, da Fenster und Rollo als Komplettpaket gefertigt werden.

Liebes Kern-Haus-Team: Nicht alle Bauherren sind Fachleute. Wenn also ein Bauherr mit einem "Last Minute" Wunsch um die Ecke kommt wie wir mit den Elektro-Rollos für das zweite Stockwerk, dann KOMMUNIZIERT mit euren Kunden. Entweder muss man dann halt sagen: "Sorry, ist Dir zu spät eingefallen, weil anderes Fenster und urspünglich bestelltes geht jetzt in Produktion" oder alternativ hätte man noch eine Woche Zeit gehabt, um dem Kunden ein Angebot zu schreiben (natürlich mit dem Hinweis: Entscheide jetzt oder...). Einfach den Kundenwunsch zu ignorieren und gar nicht zu reagieren ist ganz schlechter Stil.

Fazit war: Wir bestellten die Elektro-Rollos für die komplette obere Etage direkt beim Hersteller, da auch der Preis sehr sympathisch war.

Als "Quittung" erhielten wir eine ziemlich angesäuerte Mail der Geschäftsführerin von Kern-Haus, dass wir bitteschön nicht direkt bei ihren Dienstleistern zu bestellen hätten, sondern ausschließlich bei Kern-Haus.
Jaja... wir hätten ja gerne... siehe Ansprache an das Kern-Haus -Team weiter oben und bisheriges Theater bei den Dachfenstern.

Nun fehlten noch die Angebote der Rollos und Sensoren für die Dachfenster. Wir wollten dieses ganze leidige Thema endlich abschließen.
Im Gespräch mit der Dachdeckerfirma erhielten wir eine sehr irritierenden Aussage: Die Komponenten, die wir jetzt bei ihnen bestellen wollten, hätten wir doch schon über Kern-Haus gekauft?
Ach? Na, da soll uns mal einer unsere Unterschrift unter dieser Bestellung zeigen...
Die Dame wollte das mit Kern-Haus klären.

Ich befürchte, in diesem ganzen Hin und Her wird es noch böse Überraschungen für uns geben. Wir hoffen nur, dass sämtliche Materialien, die zu unserem Haus bemustert und zusätzlich gewünscht waren, auch korrekt bestellt wurden.

Achja, fast vergessen... Am 31.07. hatten wir unser zweites Bauanlaufgespräch mit dem (Gesamt-)Bauleiter. Der Termin wird in einem anderen Artikel beschrieben. Aber schon einmal bezugnehmend auf den Absatz davor: Im Gespräch stellten wir fest, dass er das falsche Protokoll von der Architektin erhalten hatte. Hier waren unsere Korrekturen nicht eingearbeitet, es enthielt unvollständige oder falsche Einträge, es war nicht die von uns abgenommene Version. 😭😭😭

Und einmal muss gesagt werden: Wer bei Kern-Haus auch immer das fleissige Wichtelchen war, welches dafür gesorgt hat, dass unser Rohbau bei diesem ganzen Planungs-Chaos doch starten konnte, gebührt ein herzliches und dickes Dankeschön!

Zusammenfassung des Verlaufs der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detaillierte Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
29.06.Nachricht von der Architektin, dass ihr Chefeinkäufer den Preis bestätigt hat; Antwort wie sich Preis zusammensetzt bleibt sie uns schuldig. Im zweiten, korrigierten Nachtrag wurde der 3. Rolladen entfernt - dafür ist das Angebot nun 200 Euro teurer.
06.07.Plan Deckenspots von unserem Lichtplaner per Mail an Architeltin gesendet (Küchenplan lag separat bei)
06.07.Deckenspots wurden von Architektin in Werkplanung eingezeichnet - zu wenig und falsche Maße
09.07.Telefonat mit Architektin wg. falscher Maße Küchen-Deckenspots, da sie Küchenplan nicht richtig übernommen hat
10.07.erneute Zusendung Protokoll und Werkplanung
10.07.Protokoll nicht korrekt, dieses Mal Korrekturen als PDF-Kommentare
11.07.Neues Protokoll von Architektin erhalten, Protokoll endlich korrekt
11.07.Termin Verkaufsberaterin wg. bisherigem Ablauf und Unverständnis Preisfindung, Anfrage nach Aufstockung Elektro-Rollos Fenster
17.07.Antwort für Dachfensterpreis, alles tofte so, keine Erläuterung Preisfindung, kein Angebot oder Hinweise für Elektro-Rollos
17.07.Entscheidung, nur die nackten Dachfenster bei Kern-Haus zu bestellen, händische Änderung des Nachtrags
17.07.Bestellung Elektro-Rollos direkt beim Dienstleister-Unternehmen von Kern-Haus
18.07.Saure Mail von Geschäftsführerin, nicht bei den Lieferanten zu bestellen, sondern bei Ihnen
31.07.Zweites Bauanlaufgespräch - Bauleiter hat nicht die aktuellen Unterlagen! Falsches Protokoll, nicht korrigierte Pläne erhalten!
06.08.Info unseres Dachdeckers erhalten, dass die Add-Ons für die Dachfenster doch schon genau so bei Kern-Haus bestellt wurden !? Klärung läuft


Dienstag, 31. Juli 2018

Zweites Bauanlaufgespräch - und Diskussion mit Geschäftsführerin

Heute stand das zweite Bauanlaufgespräch auf dem Programm. Wir hatten uns noch eine Reihe von Fragen notiert, die wir mit unserem Bauleiter besprechen wollten.

Begegnung und Diskussion Geschäftsführerin 

Im Wartebereich lief uns die Geschäftsführerin über den Weg und beschränkte sich bedauerlicherweise nicht nur auf Small-Talk.

Exkurs - zum Nachlesen, warum wir nicht begeistert vom Zusammentreffen waren:
Wir waren nach der letzten Begegnung mit der Geschäftsführerin - bzw. Telefonat/E-Mail - immer noch nicht besonders gut auf sie zu sprechen, da sie im Telefonat nicht nur ziemlich unfreundlich und wenig kundenorientiert agierte, sondern sich auch keinem der Punkte, die Kern-Haus unserer Meinung nach klar verbockt hat, annahm.

Ich hielt mich erst einmal zurück, auch wenn mein innerer Pegel bei ihren Ansprachen durchaus stieg.
Sie fragte doch tatsächlich, wie wir sie jetzt in der Bauphase wahrnehmen würden. So nach dem Motto "wisst ihr jetzt, wie 'spitze' wir doch sind?" Ehem... wir sind gerade erst seit drei Wochen überhaupt in der Bauphase und bis auf die Bodenplatte und die Wände für das Erdgeschoss steht noch nichts. Welche Antwort erwartet sie bitte von uns?

Dann hatte sie nichts Eiligeres zu tun, als uns nochmals zu "tadeln", dass wir an Kern-Haus vorbei bestellt hätten und dies ja gar nicht ginge. Sie ging soweit uns zu sagen, dass sie nun für das gesamte Gewerk "Fenster" die Gewährleistung ablehnen könnten und wenn etwas vorliegen würde, das unser Problem sei, es zu regeln. Als mein Mann sie darauf aufmerksam machen wollte, dass es einen Grund gehabt hat, nicht über Kern-Haus zu bestellen, würgte sie ihn einfach ab. Sie wollte sich einfach nichts anhören. (Zur Info: Mein Pegel stieg deutlich schneller und höher...).

Als sie uns nun als Bauherren hinstellen wollte, die ja "ständig" in letzter Minute die Werkplanung geändert hätten und meinte, dass nach der Bemusterung gefälligst nichts mehr zu ändern sei, kochte ich schon ziemlich.
Nun machte sie noch den Fehler, auf eine zuckersüße Selbstbeweihräucherung umzusteigen, dass wir doch mit dem Bauantrag eine super Lösung gefunden hätten. Okay, das reichte mir.
Ich fuhr sie an, dass wir dort wohl ganz andere Perspektiven hätten und wir meiner Meinung nach überhaupt keine "gute Lösung" gefunden hatten.

Und zwei Punkte ließen mich fast platzen - Sie beging die zwei grundlegende Fehler, wenn man in Kundenkommunikation tritt:
  1. Man fällt dem Kunden ins Wort und lässt ihn nicht ausreden
  2. Man hört dem Kunden nicht zu und geht in keinster Weise auf ihn ein
Sie blieb in ihrer eigenen, heilen Welt und ließ mich keinen Satz ausreden. Mein Mann machte das einzig Richtige: Er stellte klar, dass wir für einen anderen Termin gekommen wären und das hier jetzt nicht hingehören würde. Sie trollte sich dann, bevor ich ihr die Augen auskratzen konnte. Denn ich war wirklich mordsmäßig sauer! 👿💥😡

Zum einen bestand "ihre tolle Lösung" darin, den Bauantrag noch länger hinauszuzögern. Zum Zweiten sind wir über zig Dinge in der Planungsphase nicht informiert worden, was dann natürlich zu "Änderungen" der Werkplanung geführt hat (siehe z.B. Thema Deckenspots). Zum Dritten lassen wir es uns doch nicht in die Schuhe schieben, wenn deren Planungsabteilung fast 2 Monate benötigt, um Werkplanung und Protokoll richtig zu machen! Das Einzige, was sie uns vorwerfen könnte, war der doch sehr kurzfristige Beschluss, im oberen Stockwerk zusätzliche Elektro-Rollos zu ordern.
Aber sonst ziehe ich mir wirklich keinen Schuh an! 😤

Inhalte des Bauanlaufgesprächs

Nachdem sich die Geschäftsführerin getrollt hatte, konnten wir endlich den Termin angehen, zu dem wir eigentlich gekommen waren: Das zweite Bauanlaufgespräch.

Zuerst erhielten wir von der guten Seele des Teams alle notwendigen Formulare und Ausdrucke ausgehändigt, durften Unterschriften leisten, etc. damit ein Zahnrädchen ins andere passt und der Bau samt Bürokratie reibungslos ablaufen kann.

Anschließend haben wir unseren Gesamt-Bauleiter nun richtig kennengelernt und mit ihm die weitere Planung durchgesprochen.
Hier kam schon wieder ein Aufreger - wir gingen auch die Werkplanung nebst Protokoll durch. Und was war? Ihm lag nicht die aktuelle, von uns abgenommene Version vor, sondern die fehlerbehaftete. 😡😤😡
Gut, dass uns das aufgefallen ist, sonst wären zig Dinge falsch bestellt worden. Zum Beispiel die Türfarbe, die wir im Februar schon hatten abändern lassen.

Wir gingen außerdem unsere Frageliste durch, die der Bauleiter geduldig und ausführlich beantwortet hat.
Achja, und wir bekamen den Baustellen-Schlüssel für unser Haus ausgehändigt. 😃
Und noch die gute Nachricht: Es könnte klappen, dass wir noch Ende des Jahres einziehen können!  😃

Was wurde noch besprochen/ausgehändigt? Hier in Kurzform:
  • Hinweisblatt für die Pflasterarbeiten
  • Hinweisblatt für das richtige Lüften nach Estrichlegung
  • Hinweise zur Bemusterung Fliesen/Elektro
  • Merkblatt zur Gebäudeeinmessungspflicht
  • Anträge/Verträge von Versorgern gegenzeichnen
  • Antrage/Vertrag Telekom
  • Überprüfung, ob alle für den Bau notwendigen Versicherungen vorliegen
  • Aushändigen von Plänen für die Elektroplanung

Samstag, 21. Juli 2018

Fliesenschau

Heute haben wir mal wieder eine schöne Erfahrung in der Fortführung unseres Projektes erlebt. Da der erste Termin mit unserem Bauleiter für die Innenausbauphase ansteht, wollten wir uns schon einmal um die Auswahl der passenden Fliesen für Bad und Gäste-WC kümmern. Da wir den Hauswirtschaftsraum ebenfalls fliesen wollen, suchten wir diese Fliesen direkt mit aus.

Unsere Architektin sagte uns ja, dass wir "ja mal zu Keramundo nach Frechen fahren könnten". Dort wäre eine Ausstellung, in welcher wir die passenden Fliesen aussuchen könnten.
Sie erwähnte natürlich nicht, dass es sich in keinster Weise nur um eine "Ausstellung" handelt, sondern Kern-Haus-Kunden da eine vollumfängliche Beratung erhalten, zu der man auch einen Termin vereinbaren sollte... 😠😡😠

Die Dame, die uns bei Keramundo begrüßte, war zuerst etwas irritiert, dass wir diese Info nicht erhalten hatten, löste das "Problem" aber ganz pragmatisch. Sie meinte, dass die Beratung ca. 1,5 Stunden dauern würde, aber gerade Samstags viel los sei. Wenn es okay für uns wäre, würden wir anfangen, sie müsste dann aber zwischendurch andere Kunden bedienen, wenn diese "Schlange ständen". Wir stimmten natürlich zu, da wir schließlich schonmal da waren.

In Summe waren wir dann zwei wundervolle Stunden bei Keramundo. 👍
Die Kundenberaterin verstand ihren Job wirklich. Sie war nicht nur sehr nett und symphatisch, sondern stand uns auch mit Geschmack, guten Ideen und Fachkenntnissen zur Seite.

So hatten wir wieder einen Punkt abgehakt und unser kleines Häuschen nahm immer mehr (zwar erst virtuell) Gestalt an.

Für das Gäste-WC wählten wir einen eher "stylischen" Look in dunkel/hell Akzent in Holz-Optik. Der Fussboden wird in den dunklen Fliesen ausgelegt, welche sich in der Wand hinter den Sanitärobjekten fortsetzen würden. Die übrigen drei Wände werden im hellen Ton gefliest (Hinweis: Wände werden von Kern-Haus standardmäßig bis zu einer Höhe von 1,50m gefliest):


Da der Hauswirtschaftsraum direkt neben dem Gäste-WC liegt, werden wir diesen ebenfalls mit den dunklen Bodenfliesen ausstatten.

Für das Bad im Obergeschoss wollten wir eine warme und gemütliche Atmosphäre. Hier entschieden wir uns für Fliesen in brauner Holzoptik und einem Creme-Ton für die Wandfliesen. Der Abschluss wird eine Bordüre in den selben Tönen/Optik wie die Bodenfliesen. In der Dusche - welche ja bis zur Decke gefliest wird - läuft die Bordüre als Akzent ebenfalls auf der selben Höhe entlang.



Mittwoch, 18. Juli 2018

Und wieder ist Stillstand

Nachdem das ganze Projekt in der letzten Woche endlich Fahrt aufgenommen hatte, ist nun schon wieder Stillstand angesagt. Wir wunderten uns, dass nachdem das Grundstück durch den Erdbeweger vorbereitet war, kein Mensch oder Bagger mehr auf dem Grundstück zu sehen war. Beim Vor-Ort-Termin mit Erdbeweger und Bauleiter wollte man eigentlich nathlos von Grundstücksvorbereitung über Bodenplatte und Rohbau aufstellen bis in 4 Wochen durch sein.
Und da wir immer noch keine Planung mit Terminen erhalten hatten, tappten wir im Dunkeln. Also mal wieder Richtung Kern-Haus Nachfragen stellen...

Sieh da, endlich kam mal eine Rohbau-Terminplanung. Mit Ernüchterung. Wieder würde ein Monat ins Land ziehen. Denn das Ende der Rohbau-Arbeiten ist nun für Ende August angesetzt.

Die wichtigesten Meilensteine:
  • 27.07. Bodenplatte
  • 03.08. Erdgeschoss inkl. Decke fertig
  • 08.08. Obergeschoss fertig
  • 15.08. Dach fertig inkl. Dachdeckerarbeiten
  • 20.08. Fenster einsetzen
Wir waren es wirklich leid. Ein Monat nach dem anderen zog ins Land. Wir hatten ursprünglich damit gerechnet, im Februar die Baugenehmigung zu erhalten und im April mit dem Bau starten zu können. Und seit November waren wir mit dem Thema "Planung" unterwegs, welche ja auch immer noch nicht abgeschlossen ist.

Hinweis in eigener Sache: Ich arbeite noch die Historie auf. Die ganzen Details werden noch nachgetragen, bin erst Anfang Januar angekommen. 

Dienstag, 17. Juli 2018

Werkplanung - Teil 4


Nach unserem Gespräch mit der Verkaufsberaterin bekamen wir nur eine kurze Antwort auf unser Ansinnen "wie sind die Aufpreise der Dachfenster zu erklären": Alles tofte so.
Wieder keine Antwort auf unsere Frage. Wir erhielten aber zu mindestens den Komplettpreis für die größeren Dachfenster (ohne Rollos und Sensoren).

Zudem erhielten wir auch kein Angebot auf unsere Anfrage nach den Elektro-Rollos für die Fenster im oberen Stockwerk. Auf Nachfrage erhielten wir die Antwort, dass der Junior-Berater nun für zwei Wochen im Urlaub wäre.

Also nun reichte es uns endgültig! 😡 Uns ist die Hutschnur echt geplatzt. 💥
Seit 1,5 Monaten warteten wir darauf, dass wir einen korrekten Nachtrag erhalten und beauftragen können. Ebenfalls warteten wir immer noch auf die wohl berechtigte Frage, wie sich dieser exorbitante Preisunterschied bei den Aufpreisen erklärt.
In Kürze würde die Bodenplatte gegossen werden und wir hingen immer noch an der Werkplanung. Das darf doch nicht wahr sein!

Wir werden nun nur die nackten Dachfenster bei Kern-Haus bestellen - Rollos und Sensoren (die sowieso separat montiert werden müssen) werden wir nun anderweitig bestellen. Ebenfalls werden wir uns anderweitig nach den Elektro-Rollos für das obere Stockwerk umsehen. Auf dieses Possenspiel hatten wir wirklich keine Lust mehr.

Wir druckten nun einfach den zweiten Nachtrag aus und strichen händisch Positionen raus (Rollos und Sensoren), schrieben eine Gutschrift für die "alten" Fenster und fügten die neuen Dachfenster mit Komplettpreis ein. Die Arbeit, die neue Gesamtsumme zu berechnen, haben wir Kern-Haus auch gleich abgenommen. Dieses manuelle Stückelwerk unterschrieben wir und beauftragten.

Wir baten um das schnelle Gegenzeichnen des Nachtrags seitens Kern-Haus und Zusendung desselbigen, wie im Procedere vorgesehen. Des Weiteren verlangten wir eine Garantie dafür, dass die Deckenspots, die ja ebenfalls auf diesem Nachtrag standen, da unsere Architektin nicht noch einen weiteren Nachtrag schreiben wollte, für unseren Rohbau berücksichtigt wurden.

Übrigens Stand heute (25.08.): Wir warten nach wie vor auf den gegengezeichneten Nachtrag 2. Still ruht der See. Immerhin hat das mit den Deckenspots geklappt.

Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detaillierte Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
29.06.Nachricht von der Architektin, dass ihr Chefeinkäufer den Preis bestätigt hat; Antwort wie sich Preis zusammensetzt bleibt sie uns schuldig. Im zweiten, korrigierten Nachtrag wurde der 3. Rolladen entfernt - dafür ist das Angebot nun 200 Euro teurer.
06.07.Plan Deckenspots von unserem Lichtplaner per Mail an Architeltin gesendet (Küchenplan lag separat bei)
06.07.Deckenspots wurden von Architektin in Werkplanung eingezeichnet - zu wenig und falsche Maße
09.07.Telefonat mit Architektin wg. falscher Maße Küchen-Deckenspots, da sie Küchenplan nicht richtig übernommen hat
10.07.erneute Zusendung Protokoll und Werkplanung
10.07.Protokoll nicht korrekt, dieses Mal Korrekturen als PDF-Kommentare
11.07.Neues Protokoll von Architektin erhalten
11.07.Termin Verkaufsberaterin wg. bisherigem Ablauf und Unverständnis Preisfindung, Anfrage nach Aufstockung Elektro-Rollos Fenster
17.07.Antwort für Dachfensterpreis, alles tofte so, keine Erläuterung Preisfindung, kein Angebot oder Hinweise für Elektro-Rollos
17.07.Entscheidung, nur die nackten Dachfenster bei Kern-Haus zu bestellen, händische Änderung des Nachtrags

Achja, wird fortgesetzt...

Mittwoch, 11. Juli 2018

Zweites Krisengespräch Kern-Haus

Heute setzten wir uns mit unserer Verkaufsberaterin und ihrem Junior Verkaufsberater zusammen, um unserem Unmut über den gesamten Ablauf der Planung seit dem ersten Termin an (Baudurchsprache) bis zum momentanen Stand, Luft zu machen.

Um es zu verdeutlichen - wir suchten nicht nach Ärger. Wir wollten auch keinen Ärger. Wir wollten nur endlich unser Häuschen gebaut haben und einziehen. Mehr wollten wir doch gar nicht.
Unser Ziel des Gesprächs war es also nicht, irgendwelche monetären Entschädigungen rauszuhandeln, sondern zum einen Kern-Haus den Spiegel der eigenen Verfehlungen vorzuhalten, zum anderen eine Zusage zu erwirken, dass endlich einmal unser Projekt mit der notwendigen Beachtung, Sorgfalt und Priorität bedacht wird.
Und wir wollten endlich als Kunde ernst genommen werden und irgendeine Aussage in die Richtung "oops, ja, sorry, das haben wir wohl nicht besonders gut gemacht".

Das Gespräch selbst will ich hier nicht weiter ausführen - der bisherige Verlauf unserer Planungsphase ist hier im Blog wiedergegeben. Genau diesen haben wir zusammengefasst. Anhand der Körpersprache unserer beiden Gegenüber war anzumerken, dass auch sie wohl der Meinung waren, dass vieles so nicht hätte laufen dürfen.

Beim offenen Punkt "Zweiter Nachtrag" bzw. der Preisfindung für die Dachfenster baten wir unsere Verkaufsberaterin um Hilfe. Sie solle sich das doch bitte einmal ansehen.
Achja, einen Punkt haben wir noch adressiert: Uns kam es in den Sinn, ob wir für das obere Stockwerk nicht noch Elektro-Rollos nachordern sollten. Den Wunsch danach platzierten wir ebenfalls direkt bei unseren Verkäufern, wenn sie uns schon gegenüber saßen.

Bei der "Lösungsfindung" kam man darauf, dass man das ganze an den Qualitätsbeauftragten des Kern-Haus-Konzern weitergeben wolle. Dieser würde sich - nach Rückkehr aus seinem Urlaub - dann bei uns melden. Für ihn sollten wir den Verlauf und unsere Punkte ein wenig zusammenfassen. Haben wir brav gemacht.

Letztendlich schien mir das ganze aber mehr auf eine Art "Beruhigungspille" hinauszulaufen...


Dienstag, 10. Juli 2018

Werkplanung - Teil 3

Ich hatte ja schon "angedroht", dass sich die Werkplanung über eine Zeit lang erstrecken würde. Hier also die Fortsetzung.

Stand war also, dass wir die Pläne für die Werkplanung unterschrieben hatten, jedoch weder das Protokoll (wegen Fehlern, die wir korrigiert hatten), noch den Nachtrag, auf dem die Zusatzleistungen der größeren Dachfenster nebst Zubehör und Deckenspots aufgeführt waren. Hier warteten wir nach wie vor auf die Rückmeldung unserer Architektin bzw. auf die Beantwortung unserer Frage, wie denn dieser exorbitante Preissprung zu erklären sei.

Nun also die Fortführung der ganzen Geschichte...

Wir erhielten dann auf unsere Bitte, den Preis transparenter zu machen, die Aussage (Zusammenfassung, kein Zitat) "Habe mit unserem Chefeinkäufer gesprochen, der Preis passt so".
Okay, danke für die Info - das beantwortet aber in keinster Weise unsere Frage!?!
Dazu erhielten wir den korrigierten Nachtrag - dort war nun der dritte, falsch eingetragene Rolladen entfernt. Dafür war das Angebot plötzlich 200.- Euro teurer.
Sorry, bin ich im falschen Film? Nicht nur, dass wir keinerlei Antwort auf unsere Frage bekommen haben, wie sich denn der (exorbitante) Preissprung bei den Aufpreisen für die größeren Fenster ergeben würde. Nein, wir lassen etwas rausstreichen und durch den Wegfall eines Rolladens wird das Angebot teurer?

Ich muss sicherlich nicht erwähnen, wie unsere Stimmung und Emotionen dazu aussahen...

Und es geht noch weiter. Wir erhielten nochmals die Pläne mit den eingezeichneten Deckenspots. (Hinweis: Wir hatten ihr bei Übermittlung des Plans geschrieben, dass insgesamt 17 Deckenpost im Erdgeschoss von unserem Lichtplaner eingezeichnet wurden.)
Wir zählten nur kurz durch - es waren 16 Stück, nicht 17. Also das absolute Mindestmaß an Qualitätssicherung, die man erwarten kann, ist die Stückzählung, oder? Und noch schöner - die eingezeichneten Maße für die Abstände der Spots in der Küche waren falsch.

Da mein Mann inzwischen kurz vorm "Ausbruch" stand, durfte ich dann unserer lieben Architektin erklären, dass sich unser Lichtplaner bei den Maßen schon etwas gedacht hat und sie diese auch bitte genau so zu übernehmen hat! 😡

Jetzt muss man ihr ja schon eine gewisse Pseudo-Intelligenz zusprechen - sie hat es gut gemeint.
Warum? Weil sie im Plan gesehen hat, dass die Spots sonst in unserer Küche bei der in U-Form abgewinkelten Arbeitsplatte nicht in der Mitte wären. Aber warum waren sie denn bei ihr nicht in der Mitte? Genau! Weil sie es ja auch schon nicht geschafft hatte, den erhaltenen Küchenplan korrekt einzuzeichnen. Wir hatten das im Plan zwar gesehen aber nicht bemängelt, da die Position der Anschlüsse passte. Ob der Küchenschrank und/oder Arbeitsplatte passt oder nicht, kann für den Hausbau schnuppe sein. Der Küchenplaner muss letztendlich nur wissen, wie was wo zu montieren ist.
Also mit Engelsgeduld den Sachstand dargelegt und angewiesen, sich doch bitte genau an die angegebenen Maße zu halten.

Wir erhielten danach mal wieder die Pläne und zusätzlich das von uns bezüglich der Fehler und nicht detailliert genug formulierte bemängelte Protokoll.

Die gute Nachricht - die Pläne der Deckenspots stimmten endlich. Gleich das "Amen" an die Architektin kommuniziert.

Die schlechte Nachricht: Die von uns im Änderungsmodus in Word vorgenommen Korrekturen waren nicht eingearbeitet. Aaaaaaaaaaaaaarggghhh! 😤

Kleiner Hinweis - in der Zwischenzeit war der Erdbeweger schon auf unserem Grundstück tätig und wir hatten immer noch keine abgeschlossene komplette Werkplanung!

Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detaillierte Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
29.06.Nachricht von der Architektin, dass ihr Chefeinkäufer den Preis bestätigt hat; Antwort wie sich Preis zusammensetzt bleibt sie uns schuldig. Im zweiten, korrigierten Nachtrag wurde der 3. Rolladen entfernt - dafür ist das Angebot nun 200 Euro teurer.
06.07.Plan Deckenspots von unserem Lichtplaner per Mail an Architeltin gesendet (Küchenplan lag separat bei)
06.07.Deckenspots wurden von Architektin in Werkplanung eingezeichnet - zu wenig und falsche Maße
09.07.Telefonat mit Architektin wg. falscher Maße Küchen-Deckenspots, da sie Küchenplan nicht richtig übernommen hat
10.07.Erneute Zusendung Protokoll und Werkplanung von unserer Architektin
10.07.Protokoll wieder nicht korrekt, dieses Mal Korrekturen als PDF-Kommentare

Wird fortgesetzt...


Montag, 9. Juli 2018

Küchenplanung - Finale

Nachdem der Umbau des Küchenstudios vollendet war, vollendeten auch wir die Küchenplanung mit dem Aussuchen der Armatur, der Mikrowelle, Dunstabzugshaube und vielen kleinen Details wie z.B. der Innen-Aufteilung der Schränke und Müllbehälter.

Aber dann war die Küchenplanung endlich unter Dach und Fach. Hier die finale Skizze:






Nun müssen wir auf die Bauzeitenplanung unseres Bauleiters warten, damit wir weitere Termine für die Einmessung und natürlich den Einbau vereinbaren können.
Ich freue mich auf die neue Küche!

Freitag, 29. Juni 2018

Werkplanung - Teil 2

Nach unserem Gespräch mit dem Lichtplaner verging eine Woche, ohne dass wir von unserer Architektin etwas hörten bzw. die Pläne für die Lichtplanung erhalten hatten.

Also fragten wir wieder nach, wie der Stand wäre. Die Antwort der Architektin war wieder sprechend - "es kam ein Projekt dazwischen, jetzt würde man sich in den nächsten Tagen um unsere Werkplanung kümmern".

Es ist schön, wenn man als Kunde nur ständig wahrnimmt, dass das eigene Projekt nicht wichtig genug ist, damit man sich mal ernsthaft damit auseinandersetzt und die Dienstleistung erbringt, für die man bezahlt wird! Wenn man dann quasi auch noch mitgeteilt bekommt, dass ein anderes Projekt wichtiger war und das eigene zurückgestellt wurde, fühlt man sich doch gleich nochmal so gut!
🙈🙉🙊

Am 22.06. erhielten wir dann endlich die Pläne für das Einzeichnen der Deckenspots. Wieder vereinbarten wir einen Termin mit dem Lichtplaner, sprachen alles detailliert durch und erhielten dann  binnen weniger Tage die Pläne fertig zurück - sogar mit separatem, detaillierten Küchenplan - und sendeten alles sofort an die Architektin weiter.

Ebenfalls erhielten wir die Pläne für die Werkplanung mit der Bitte, zumindest den Plan für die Bodenplatte freizugeben, damit es hier nicht zu Verzögerungen kam.
Nach Prüfung haben wir den Plan unterschrieben und freigegeben.

Achja, ein Detail hatte ich noch vergessen zu erwähnen: Beim Termin mit unserer Architektin erfuhren wir auch, dass es nicht - wie eigentlich mal kommuniziert - eine noch ausführlichere Baubeschreibung geben würde. Das bei der ersten Baudurchsprache angefertigte Protokoll war alles. Mit diesem Wissen wollten wir das Protokoll nochmal genau prüfen und schauen, ob alles so detailliert aufgenommen war, wie wir es uns vorstellen.

Das Protokoll erhielten wir dann ebenfalls zugesandt, zusammen mit dem zweiten Nachtrag für die Deckenspots und die geänderten Dachfenster. Kleines Schmankerl am Rande - unsere Architektin weigerte sich übrigens, einen dritten Nachtrag zu verfassen und wollte unbedingt die geänderten Dachfenster und die Deckenspots in einem Nachtrag, dem zweiten, zusammenfassen.

Tja, was soll ich sagen... Im Protokoll stand die falsche Fenstergröße. Zudem waren im Nachtrag plötzlich 3 Außenrollos aufgenommen, statt der bestellten zwei. Und die Preisfindung der größeren Fenster war uns ein Rätsel. Der Preis wurde nicht einfach so berechnet "streiche die bisher bestellten Fenster und setze die neuen ein".
Nein, man schrieb einen Aufpreis auf die Fenstergröße.
Man schrieb einen Aufpreis auf die größeren Rollos.
Man schrieb einen Aufpreis auf den geänderten Rollo-Typ (Elektro-Funk statt nur Elektro).
Man schrieb einen Aufpreis für die Sensoren.
Abgesehen davon, dass auch die falschen Sensoren aufgenommen wurden (wir hätten ihr ja die Artikelnummern geben können....), erschien uns diese Preisfindung recht merkwürdig und exorbitant hoch. Wir kannten ja die UVPs von Roto, da wir deren Preislisten erhalten hatten. Aber natürlich will Kern-Haus etwas daran verdienen, also kommt Marge drauf. Natürlich ist auch die Arbeitszeit dazuzuzählen. Aber diese Preisfindung und den Preissprung konnten wir uns nicht erklären. Denn die Arbeitszeit hatten wir ja schon im ersten Nachtrag "bezahlt" - hier wurde ja nur die Aufpreisdifferenz ausgewiesen. Und es ist nicht mehr oder weniger Arbeit, ein 10cm größeres Fenster einzubauen.
Hier sprachen wir mit unserer Architektin und baten sie, uns doch bitte diese Preisfindung transparent zu machen, da wir diese so nicht nachvollziehen könnten.

Da wir inzwischen auch von unserem Rohbau-Bauleiter die Meldung erhalten hatten, dass der Vor-Ort-Termin mit dem Erdbeweger anstehen würde, haben wir die Pläne für die Werkplanung peinlich genau geprüft (es fehlte die Handtuchheizung im Bad).
Nachdem hier alles korrekt war, haben wir diese unterschrieben und freigegeben. Wie gesagt: Nur die Pläne, nicht die Beschreibung (das Protokoll) und nicht den Nachtrag!
So würde es nicht zu Verzögerungen bei der Rohbau-Planung kommen.

Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detailliertere Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
...

Wird fortgesetzt...

Samstag, 9. Juni 2018

Lichtplanung

Nachdem uns unsere Architektin ja "so nebenbei" eröffnet hatte, dass, wenn wir Deckenspots im Erdgeschoss haben wollen, sie sofort die Pläne bräuchte, haben wir erst einmal wild nach Lichtplanern gegoogled.
Und ja, wir erhielten die Info, dass man Deckenspots auch im Nachhinein in die Decke bringen könne - aber mit deutlichen Mehrkosten verbunden...

Wir fanden mehrere Adressen von Lichtplanern bei uns in der Nähe, sichteten die Homepages und riefen den Erstbesten, der uns visuell von der Präsentation her symphatisch erschien, an.

Hier haben wir - Schwein gehabt! - gleich einen Glückstreffer gelandet. Nicht nur, dass er für den Samstag direkt einen Termin für uns frei hatte: Wir waren uns auf Anhieb sehr symphatisch.

Wir stellten ihm unser Projekt und Haus vor und er brachte direkt etliche gute Ideen. Auch hier hat sich übrigens unsere Vorarbeit der 3D-Planung sehr bewährt. Wir haben Screens der einzelnen Räume digital auf einem Pad zur Visualisierung mitgebracht.
Auch unser Budgetrahmen stellte für ihn gar kein Problem dar und wir beschlossen nach einem 1,5 Stunden dauernden Erstgespräch, ihn zu engagieren.

Als Material benötigte er lediglich die Pläne des Hauses in einem bestimmten Maßstab und zweifacher Ausfertigung. Ausgedruckt, nicht digital. Er ist quasi "alte Schule".  :)

Da er vor dem Abschluss eines anderen Projektes stand, hätte er auch in Kürze Zeit, sich unser Projekt vorzunehmen - zumindest was die Planung und Positionierung der Lampen anbelangt. Da er auch kurz vor seinem Jahresurlaub stand, vereinbarten wir, die Pläne zu besorgen und uns dann zuerst um das Erdgeschoss zu kümmern, den Rest nach seinem Urlaub.

Wir informierten die Architektin darüber, welche Pläne wir, beziehungsweise der Lichtplaner, bräuchten. Sie versprach, diese umgehend zu liefern.


Dienstag, 5. Juni 2018

Nochmaliges Gespräch mit Architektin - Werkplanung

Wir bestanden ja darauf, uns für die Werkplanung nochmals persönlich mit unserer Architektin zusammenzusetzen. Dieser Termin fand heute statt und wir klärten neben unserer Frageliste diverser Punkte hauptsächlich das Thema "Dachfenster".

Die Fragen wurden von unserer Architektin geduldig und ausführlich beantwortet (na, geht doch!). Beim Thema größere Dachfenster zzgl. Lichtsensor waren wir durch Gespräche mit Roto vorbereitet (auch durch die dort erhaltenen Preislisten) und wollten ihr die genauen Artikelnummern geben. Diese wollte sie jedoch explizit nicht haben und das mit ihrem Roto Ansprechpartner klären.

Es ging also um die Erweiterung des Nachtrags mit Zusatzleistungen um
  • Drei größere Dachfenster als bisher bestellt
  • Selbstredend müssten natürlich die elektrischen Außenrollos, die wir bereits für zwei der  "alten", kleineren Dachfenster bestellt hatten, ebenfalls für die größere Fensterversion angepasst werden 
  • Zusätzlich zwei Lichtsensoren, die die Außenrollos automatisch bei Sonneneinstrahlung runterfahren lassen (Sensoren müssen bei Bedarf deaktivierbar sein)
Dies notierte sie soweit alles und wollte uns die aktualisierte Version des Nachtrags inkl. Preise zusenden.

Im weiteren Gespräch sagte sie uns zudem, dass wir für die Auswahl der Fliesen nach Frechen zur Firma Keramundo fahren könnten. Da gäbe es eine größere Auswahl als in der Musterausstellung der Firmenzentrale von Kern-Haus.

Zu guter Letzt sagte sie uns, dass sie jetzt die Deckenelemente bestellen würde, da wir ja keine Deckenspots haben wollten und die Decke mehrere Wochen Produktionszeit habe.
Moment - Deckenspots? Wie jetzt? Darüber haben wir bisher doch gar nicht gesprochen????
Sie:
"Ach, habe ich das nicht gesagt? Normalerweise sage ich das bei der Bauplanung? Wir benötigen die Angaben und Positionen vor Bestellung der Deckenelemente für das Erdgeschoss, da die Dosen für die Spots direkt eingearbeitet und somit die Löcher beim Gießen der Betondecke ausgespart werden."

Normalerweise sagt sie das, aha - aber in unserem Fall hatte sie sich ja so intensiv mit unserem Projekt auseinandergesetzt und uns so gut beraten! *Achtung, Ironie!* 😡😠😡😠

Wir waren natürlich alles andere als erfreut, diesen Fakt erst in der jetzigen Phase zu erfahren. So waren wir wieder gezwungen, schnell, schnell zu handeln und einen Lichtplaner zu finden, aufzusuchen und mit ihm das Lichtkonzept für unser Haus zu planen. Das ist ein Punkt, den wir gerne ganz in Ruhe mit der notwendigen Vorlaufzeit erledigt hätten! Aber nein, nun müssen wir uns ranhalten, weil die Decke bestellt werden müsse und wenn wir die Pläne nicht vorlegen würden, könnte man die Bestellung nicht abrufen. Ergo: Schon wieder Verzögerung bei Planung und Gesamtprojekt. Wir waren echt sauer.

Küchenplanung Part II

Nachdem wir Ende Mai nun eine erste Planung für unsere Küche erhalten hatten, wollten wir noch ein paar weitere Kleinigkeiten besprechen bzw. die Planung finalisieren.
Leider ergab sich, dass das Küchenstudio gerade umbaute und nicht so viele Küchen/Objekte in der Ausstellung hatte. Da wir die Finalisierung entsprechend nicht durchführen konnten, konzentrierten wir uns auf die Fertigstellung der grundsätzlichen Pläne für unsere Werkplanung. Welcher Wasserhahn später in der Küche sein würde, war unserer Architektin schließlich egal 😄

Hier eine Skizzen-Ansicht unserer ersten Küchenplanung:


Und wir hatten uns für eine Arbeitsplatte in einem dunklerem Braunton entschieden zzgl. Küchenfronten in Creme-Weiß:



Folgende Punkte waren - neben dem Aussuchen von Armaturen, Griffen, Geräten und der Innengestaltung der Schränke - noch zu detaillieren:

  • Ablagefläche (Regal) über dem Hochschrank für Kochbücher
  • Platz zwischen Hochschrank und Wand
  • Ablagefläche über der Kaffeemaschine
  • Eingebaute Steckdose zum Aufklappen/Ausziehen im "Arbeitsblock" zum Essplatz hin 
  • Hängeschrank mit Rauchglaselement passend zu anderen Elementen

Wir haben die Küchenplanung am 08.06. erhalten und sofort an unsere Architektin zur Werkplanung weitergereicht.

Mit der Küchenplanerin vereinbarten wir, die Finalisierung Anfang Juli nach vollendetem Umbau voruznehmen.

Dienstag, 22. Mai 2018

Werkplanung - Teil 1


Nachdem wir endlich unsere Baugenehmigung erhalten hatten, konnte es mit unserem Projekt in die nächste Phase weitergehen: Der Werkplanung.

Die Werkplanung besteht aus zwei Teilen:
  1. Die detaillierten Baupläne aller Geschosse und Ansichten des Hauses mit allen Details wie Anschlüssen, Abflüssen, Lüftungen, Wanddicken, Lage von Stützbalken etc.
  2. Die detaillierte Beschreibung der Planungsunterlagen mit Ausstattung, Materialien, Farben, etc.
Nach Unterzeichnung der Werkplanung startet die Bauplanung und Material und Gewerke werden bestellt/eingetaktet.

Um es gleich vorne weg zu nehmen - wir waren leider eine ganze Weile länger mit der Werkplanung beschäftigt als wir eigentlich vor hatten. Deswegen erstreckt sich die ganze Planung über mehrere Blog-Artikel.

Aber erst einmal zum Anfang:
Am 22.05. erhielten wir die Bestätigung unserer Architektin für den Erhalt der Baugenehmigung. Sie schrieb, dass die Werkplanung nun eingetaktet werden würde. Nachdem die Werkplanung erstellt wäre, würden wir einen ersten Abzug per Mail erhalten und - nach Abnahme - das ganze dann per Post zur Unterschrift.

Wir hatten in der Zwischenzeit lange mit uns bezüglich der Dachfenster gehadert.  Aus Kostengründen hatten wir uns zuerst für die kleineren Dachfenster entschieden. Nun fragten wir uns dauernd, ob wir das nicht bereuen würden so nach dem Motto: "Hätten wir damals doch...". Zudem hatte sich mein Mann inzwischen mehr mit den Produkten der Firma Roto auseinandergesetzt und fand es ganz praktisch, die Außenrollos der Dachfenster zur Südseite hin bei Sonneneinstrahlung über Sensoren automatisch verdunkeln lassen zu können. So würden sich tagsüber, wenn keiner zu Hause sein würde, die Schlafzimmer nicht aufheizen.

Wir beschlossen, doch die größeren Dachfenster zu ordern und diese zusätzlich mit den Lichtsensoren auszustatten.
In der Zwischenzeit hatten wir auch noch ein paar weitere Fragen zusammengetragen und nahmen Kontakt mit unserer Architektin auf, um einen weiteren Termin mit ihr zu vereinbaren. Denn ein Besprechen der ganzen Details und Fragen per Mail/Telefon würde, aus unseren bisherigen Erfahrungen mit ihr, nichts bringen bzw. sehr müßig werden. Obwohl sie meinte, dass ein zweites Gespräch zur Werkplanung "nicht üblich und erforderlich sei", vereinbarte sie einen Termin in der Kern-Haus Zentrale mit uns.

Der Termin fand dann am 05.06. in Ransbach-Baumbach statt.

Freitag, 18. Mai 2018

Baugenehmigung

Am 18.05. war es endlich soweit - wir hatten die Baugenehmigung in den Händen!

Säuerlich stellten wir fest, dass der "Genehmigt" Stempel auf Ende April datiert war. Das Ding war fast drei Wochen unterwegs zu uns. Es ist wirklich schön, dass alle um uns herum massiv Zeit für Dinge haben und zusätzlich aber fleissig die Hände bezüglich Gebühren und "Phantomkosten" aufhalten. Das Thema geplante und reale Baunebenkosten werde ich noch gesondert aufführen. Wenn man das alles sieht, ist es kein Wunder, dass viele Deutsche den Schritt zum Wohneigentum nicht wagen. Hier sollte mal seitens der Regierung angesetzt werden - aber nein, bei allem hält man nur die Hand auf :(
Sorry für den kurzen Frustanfall 😶

Nun konnte das Abenteuer der finalen Planung mit unserer Architektin weitergehen.

Dienstag, 17. April 2018

Kampfmittelsondierung

Heutzutage ist es ja vorgeschrieben, ein Grundstück vor dem Bebauen auf Kampfmittel sondieren zu lassen. Wobei "vorgeschrieben" nicht ganz korrekt ist - aber eine Wahl hat man trotzdem nicht. Es wird "dringend angeraten" sondieren zu lassen - auf der anderen Seite weigern sich aber verschiedene Unternehmen, ihre Arbeiten ohne eine Kampfmittelfreiheit-Bescheinigung aufzunehmen.

Da wir im Moment nicht viel anderes bewegen können, wollten wir von der Baugenehmigung unabhängige Punkte angehen und abhaken. Der Kampfmittelsondierer trat also heute entsprechend zu seiner Arbeit an - um wieder unverrichteter Dinge abfahren zu müssen. Wir haben wohl noch Hinterlassenschaften aus Metall im Boden (alte Weg-Reste und Zäune, wie sich später herausstellen sollte), die den Detektor non-stop anschlagen lassen. Eine Sondierung ist also erst nach Räumung des Grundstücks möglich.

Bis auf eine weitere Rechnung hat das also nichts gebracht.

Sonntag, 8. April 2018

Katzensicherung

Da wir ja im Moment nichts anderes tun konnten als "warten auf die Baugenehmigung", wendeten wir uns anderen Aspekten unserer Planung zu.
Unsere zwei Flauschtiger sind aus der Kinderstube heraus bei uns in der Wohnung aufgewachsen. Nachdem wir unseren großen Balkon (Länge knapp über 10 Meter) entsprechend absichern lassen haben, konnten sie auch dort frische Luft genießen.
Die Absicherung war recht kostspielig, da wir mehrere Punkte beachten mussten:
  • Vollkommen rückbaubar sein ohne Schäden (Mietwohnung)
  • Überkletterschutz (da wir in einer Dachwohnung leben, ist über dem Balkon nur freier Himmel)
  • Absicherung an den Flanken so, dass unsere zwei Abenteurer nicht aufs Dach kommen
Unsere zwei blühen allerdings auf dem Balkon richtig auf und es gibt wirklich nichts Schöneres, als sich gemütlich mit schnurrender Gesellschaft auf dem Balkon niederzulassen. Das war es wert!

Umso mehr sind wir natürlich daran interessiert, unseren Lieblingen im neuen zu Hause auch sicheren Auslauf zu schaffen. Da wir keinen Balkon mehr haben werden, ist also Freigang innerhalb unseres Grundstücks angesagt. Die Betonung liegt dabei auf "innerhalb". Entsprechend müssten wir unser gesamtes Grundstück mit einem entsprechenden Zaun umgeben.

Nun kommen wir zu den unschönen Fakten. Wir haben ein Eckgrundstück mit zwei Straßenflanken:


Zur Straßenseite 1 hin liegt unser Eingang - hier sollen auch noch Garage bzw. Stellplätze entstehen. Eine komplette Einzäunung in diese Richtung ist nicht möglich (bzw. durch riesige Einfahrtstore zu teuer). Also muss ein Zaun das hintere Grundstück vom vorderen Bereich abtrennen.

Zur Straßenseite 2 hin macht uns der Bebauungsplan das Leben schwer. Hier darf nur ein Zaun mit maximaler Höhe von 1m aufgestellt werden. Das ist natürlich bezüglich "Katzensicherung" ein Witz.
Allerdings dürfen wir eine Hecke pflanzen, die über 2m hoch sein darf. Es geht doch nichts über gute deutsche Bebauungspläne mit viel sinnvollen Bestimmungen...
Also wird uns nichts anderes übrig bleiben, als eine Hecke zu pflanzen UND dahinter quasi unsichtbar den Zaun, der unsere Lieblinge innerhalb des Geländes halten soll.
Und das bedeutet? Genau - doppelte Kosten. 😟
Schon schwand unser Budget für die (gesamte) Außenanlage zu einem mickrigen Rest zusammen. An dieser Straßenseite haben wir 33m abzudecken - alleine Material und Arbeitszeit für Zaun und Hecke würden einen immensen Anteil des Gesamtbudgets verschlingen.

Alternativ könnten wir ein kleineres, separates Freilaufgehege anschaffen und dieses so positionieren, dass die zwei Tiger über eine Katzenklappe und einen Lauftunnel dort hinein gehen können.
Aber das würde bedeuten, mit der trauten Zwei-, Drei-,Viersamsamkeit auf der Terrasse wäre es dann vorbei.
Wäre das eine wirkliche Alternative? Ich weiß nicht... wohl eher nicht.