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Montag, 6. August 2018

Werkplanung - Teil 5 oder "Nachtrag, Zusammenfassung und eventuelles Finale"?

Nachdem uns nun wirklich grundlegend die Lust vergangen war (siehe Verlauf), die Komponenten für Dachfenster oder Elektro-Rollos bei Kern-Haus zu beauftragen, holten wir Angebote für die Rollos und Sensoren bei Dachdeckern ein. Unter anderem auch direkt bei dem Dienstleister, der von Kern-Haus für unser Projekt beauftragt war.

Zudem nahmen wir Kontakt mit der Fenster-Firma auf, bezüglich der Elektro-Rollos im oberen Stockwerk. Hier erhielten wir ein paar wichtige Informationen: Zum ersten würden unsere Fenster einen Tag später in Produktion gehen und eine Änderung wäre dann nicht mehr möglich gewesen. Zum zweiten erfuhren wir, dass für die Elektro-Rollos eine andere Zusammensetzung von Fenster/Rolladen benötigt würde, da Fenster und Rollo als Komplettpaket gefertigt werden.

Liebes Kern-Haus-Team: Nicht alle Bauherren sind Fachleute. Wenn also ein Bauherr mit einem "Last Minute" Wunsch um die Ecke kommt wie wir mit den Elektro-Rollos für das zweite Stockwerk, dann KOMMUNIZIERT mit euren Kunden. Entweder muss man dann halt sagen: "Sorry, ist Dir zu spät eingefallen, weil anderes Fenster und urspünglich bestelltes geht jetzt in Produktion" oder alternativ hätte man noch eine Woche Zeit gehabt, um dem Kunden ein Angebot zu schreiben (natürlich mit dem Hinweis: Entscheide jetzt oder...). Einfach den Kundenwunsch zu ignorieren und gar nicht zu reagieren ist ganz schlechter Stil.

Fazit war: Wir bestellten die Elektro-Rollos für die komplette obere Etage direkt beim Hersteller, da auch der Preis sehr sympathisch war.

Als "Quittung" erhielten wir eine ziemlich angesäuerte Mail der Geschäftsführerin von Kern-Haus, dass wir bitteschön nicht direkt bei ihren Dienstleistern zu bestellen hätten, sondern ausschließlich bei Kern-Haus.
Jaja... wir hätten ja gerne... siehe Ansprache an das Kern-Haus -Team weiter oben und bisheriges Theater bei den Dachfenstern.

Nun fehlten noch die Angebote der Rollos und Sensoren für die Dachfenster. Wir wollten dieses ganze leidige Thema endlich abschließen.
Im Gespräch mit der Dachdeckerfirma erhielten wir eine sehr irritierenden Aussage: Die Komponenten, die wir jetzt bei ihnen bestellen wollten, hätten wir doch schon über Kern-Haus gekauft?
Ach? Na, da soll uns mal einer unsere Unterschrift unter dieser Bestellung zeigen...
Die Dame wollte das mit Kern-Haus klären.

Ich befürchte, in diesem ganzen Hin und Her wird es noch böse Überraschungen für uns geben. Wir hoffen nur, dass sämtliche Materialien, die zu unserem Haus bemustert und zusätzlich gewünscht waren, auch korrekt bestellt wurden.

Achja, fast vergessen... Am 31.07. hatten wir unser zweites Bauanlaufgespräch mit dem (Gesamt-)Bauleiter. Der Termin wird in einem anderen Artikel beschrieben. Aber schon einmal bezugnehmend auf den Absatz davor: Im Gespräch stellten wir fest, dass er das falsche Protokoll von der Architektin erhalten hatte. Hier waren unsere Korrekturen nicht eingearbeitet, es enthielt unvollständige oder falsche Einträge, es war nicht die von uns abgenommene Version. 😭😭😭

Und einmal muss gesagt werden: Wer bei Kern-Haus auch immer das fleissige Wichtelchen war, welches dafür gesorgt hat, dass unser Rohbau bei diesem ganzen Planungs-Chaos doch starten konnte, gebührt ein herzliches und dickes Dankeschön!

Zusammenfassung des Verlaufs der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detaillierte Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
29.06.Nachricht von der Architektin, dass ihr Chefeinkäufer den Preis bestätigt hat; Antwort wie sich Preis zusammensetzt bleibt sie uns schuldig. Im zweiten, korrigierten Nachtrag wurde der 3. Rolladen entfernt - dafür ist das Angebot nun 200 Euro teurer.
06.07.Plan Deckenspots von unserem Lichtplaner per Mail an Architeltin gesendet (Küchenplan lag separat bei)
06.07.Deckenspots wurden von Architektin in Werkplanung eingezeichnet - zu wenig und falsche Maße
09.07.Telefonat mit Architektin wg. falscher Maße Küchen-Deckenspots, da sie Küchenplan nicht richtig übernommen hat
10.07.erneute Zusendung Protokoll und Werkplanung
10.07.Protokoll nicht korrekt, dieses Mal Korrekturen als PDF-Kommentare
11.07.Neues Protokoll von Architektin erhalten, Protokoll endlich korrekt
11.07.Termin Verkaufsberaterin wg. bisherigem Ablauf und Unverständnis Preisfindung, Anfrage nach Aufstockung Elektro-Rollos Fenster
17.07.Antwort für Dachfensterpreis, alles tofte so, keine Erläuterung Preisfindung, kein Angebot oder Hinweise für Elektro-Rollos
17.07.Entscheidung, nur die nackten Dachfenster bei Kern-Haus zu bestellen, händische Änderung des Nachtrags
17.07.Bestellung Elektro-Rollos direkt beim Dienstleister-Unternehmen von Kern-Haus
18.07.Saure Mail von Geschäftsführerin, nicht bei den Lieferanten zu bestellen, sondern bei Ihnen
31.07.Zweites Bauanlaufgespräch - Bauleiter hat nicht die aktuellen Unterlagen! Falsches Protokoll, nicht korrigierte Pläne erhalten!
06.08.Info unseres Dachdeckers erhalten, dass die Add-Ons für die Dachfenster doch schon genau so bei Kern-Haus bestellt wurden !? Klärung läuft


Dienstag, 17. Juli 2018

Werkplanung - Teil 4


Nach unserem Gespräch mit der Verkaufsberaterin bekamen wir nur eine kurze Antwort auf unser Ansinnen "wie sind die Aufpreise der Dachfenster zu erklären": Alles tofte so.
Wieder keine Antwort auf unsere Frage. Wir erhielten aber zu mindestens den Komplettpreis für die größeren Dachfenster (ohne Rollos und Sensoren).

Zudem erhielten wir auch kein Angebot auf unsere Anfrage nach den Elektro-Rollos für die Fenster im oberen Stockwerk. Auf Nachfrage erhielten wir die Antwort, dass der Junior-Berater nun für zwei Wochen im Urlaub wäre.

Also nun reichte es uns endgültig! 😡 Uns ist die Hutschnur echt geplatzt. 💥
Seit 1,5 Monaten warteten wir darauf, dass wir einen korrekten Nachtrag erhalten und beauftragen können. Ebenfalls warteten wir immer noch auf die wohl berechtigte Frage, wie sich dieser exorbitante Preisunterschied bei den Aufpreisen erklärt.
In Kürze würde die Bodenplatte gegossen werden und wir hingen immer noch an der Werkplanung. Das darf doch nicht wahr sein!

Wir werden nun nur die nackten Dachfenster bei Kern-Haus bestellen - Rollos und Sensoren (die sowieso separat montiert werden müssen) werden wir nun anderweitig bestellen. Ebenfalls werden wir uns anderweitig nach den Elektro-Rollos für das obere Stockwerk umsehen. Auf dieses Possenspiel hatten wir wirklich keine Lust mehr.

Wir druckten nun einfach den zweiten Nachtrag aus und strichen händisch Positionen raus (Rollos und Sensoren), schrieben eine Gutschrift für die "alten" Fenster und fügten die neuen Dachfenster mit Komplettpreis ein. Die Arbeit, die neue Gesamtsumme zu berechnen, haben wir Kern-Haus auch gleich abgenommen. Dieses manuelle Stückelwerk unterschrieben wir und beauftragten.

Wir baten um das schnelle Gegenzeichnen des Nachtrags seitens Kern-Haus und Zusendung desselbigen, wie im Procedere vorgesehen. Des Weiteren verlangten wir eine Garantie dafür, dass die Deckenspots, die ja ebenfalls auf diesem Nachtrag standen, da unsere Architektin nicht noch einen weiteren Nachtrag schreiben wollte, für unseren Rohbau berücksichtigt wurden.

Übrigens Stand heute (25.08.): Wir warten nach wie vor auf den gegengezeichneten Nachtrag 2. Still ruht der See. Immerhin hat das mit den Deckenspots geklappt.

Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detaillierte Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
29.06.Nachricht von der Architektin, dass ihr Chefeinkäufer den Preis bestätigt hat; Antwort wie sich Preis zusammensetzt bleibt sie uns schuldig. Im zweiten, korrigierten Nachtrag wurde der 3. Rolladen entfernt - dafür ist das Angebot nun 200 Euro teurer.
06.07.Plan Deckenspots von unserem Lichtplaner per Mail an Architeltin gesendet (Küchenplan lag separat bei)
06.07.Deckenspots wurden von Architektin in Werkplanung eingezeichnet - zu wenig und falsche Maße
09.07.Telefonat mit Architektin wg. falscher Maße Küchen-Deckenspots, da sie Küchenplan nicht richtig übernommen hat
10.07.erneute Zusendung Protokoll und Werkplanung
10.07.Protokoll nicht korrekt, dieses Mal Korrekturen als PDF-Kommentare
11.07.Neues Protokoll von Architektin erhalten
11.07.Termin Verkaufsberaterin wg. bisherigem Ablauf und Unverständnis Preisfindung, Anfrage nach Aufstockung Elektro-Rollos Fenster
17.07.Antwort für Dachfensterpreis, alles tofte so, keine Erläuterung Preisfindung, kein Angebot oder Hinweise für Elektro-Rollos
17.07.Entscheidung, nur die nackten Dachfenster bei Kern-Haus zu bestellen, händische Änderung des Nachtrags

Achja, wird fortgesetzt...

Mittwoch, 11. Juli 2018

Zweites Krisengespräch Kern-Haus

Heute setzten wir uns mit unserer Verkaufsberaterin und ihrem Junior Verkaufsberater zusammen, um unserem Unmut über den gesamten Ablauf der Planung seit dem ersten Termin an (Baudurchsprache) bis zum momentanen Stand, Luft zu machen.

Um es zu verdeutlichen - wir suchten nicht nach Ärger. Wir wollten auch keinen Ärger. Wir wollten nur endlich unser Häuschen gebaut haben und einziehen. Mehr wollten wir doch gar nicht.
Unser Ziel des Gesprächs war es also nicht, irgendwelche monetären Entschädigungen rauszuhandeln, sondern zum einen Kern-Haus den Spiegel der eigenen Verfehlungen vorzuhalten, zum anderen eine Zusage zu erwirken, dass endlich einmal unser Projekt mit der notwendigen Beachtung, Sorgfalt und Priorität bedacht wird.
Und wir wollten endlich als Kunde ernst genommen werden und irgendeine Aussage in die Richtung "oops, ja, sorry, das haben wir wohl nicht besonders gut gemacht".

Das Gespräch selbst will ich hier nicht weiter ausführen - der bisherige Verlauf unserer Planungsphase ist hier im Blog wiedergegeben. Genau diesen haben wir zusammengefasst. Anhand der Körpersprache unserer beiden Gegenüber war anzumerken, dass auch sie wohl der Meinung waren, dass vieles so nicht hätte laufen dürfen.

Beim offenen Punkt "Zweiter Nachtrag" bzw. der Preisfindung für die Dachfenster baten wir unsere Verkaufsberaterin um Hilfe. Sie solle sich das doch bitte einmal ansehen.
Achja, einen Punkt haben wir noch adressiert: Uns kam es in den Sinn, ob wir für das obere Stockwerk nicht noch Elektro-Rollos nachordern sollten. Den Wunsch danach platzierten wir ebenfalls direkt bei unseren Verkäufern, wenn sie uns schon gegenüber saßen.

Bei der "Lösungsfindung" kam man darauf, dass man das ganze an den Qualitätsbeauftragten des Kern-Haus-Konzern weitergeben wolle. Dieser würde sich - nach Rückkehr aus seinem Urlaub - dann bei uns melden. Für ihn sollten wir den Verlauf und unsere Punkte ein wenig zusammenfassen. Haben wir brav gemacht.

Letztendlich schien mir das ganze aber mehr auf eine Art "Beruhigungspille" hinauszulaufen...


Dienstag, 10. Juli 2018

Werkplanung - Teil 3

Ich hatte ja schon "angedroht", dass sich die Werkplanung über eine Zeit lang erstrecken würde. Hier also die Fortsetzung.

Stand war also, dass wir die Pläne für die Werkplanung unterschrieben hatten, jedoch weder das Protokoll (wegen Fehlern, die wir korrigiert hatten), noch den Nachtrag, auf dem die Zusatzleistungen der größeren Dachfenster nebst Zubehör und Deckenspots aufgeführt waren. Hier warteten wir nach wie vor auf die Rückmeldung unserer Architektin bzw. auf die Beantwortung unserer Frage, wie denn dieser exorbitante Preissprung zu erklären sei.

Nun also die Fortführung der ganzen Geschichte...

Wir erhielten dann auf unsere Bitte, den Preis transparenter zu machen, die Aussage (Zusammenfassung, kein Zitat) "Habe mit unserem Chefeinkäufer gesprochen, der Preis passt so".
Okay, danke für die Info - das beantwortet aber in keinster Weise unsere Frage!?!
Dazu erhielten wir den korrigierten Nachtrag - dort war nun der dritte, falsch eingetragene Rolladen entfernt. Dafür war das Angebot plötzlich 200.- Euro teurer.
Sorry, bin ich im falschen Film? Nicht nur, dass wir keinerlei Antwort auf unsere Frage bekommen haben, wie sich denn der (exorbitante) Preissprung bei den Aufpreisen für die größeren Fenster ergeben würde. Nein, wir lassen etwas rausstreichen und durch den Wegfall eines Rolladens wird das Angebot teurer?

Ich muss sicherlich nicht erwähnen, wie unsere Stimmung und Emotionen dazu aussahen...

Und es geht noch weiter. Wir erhielten nochmals die Pläne mit den eingezeichneten Deckenspots. (Hinweis: Wir hatten ihr bei Übermittlung des Plans geschrieben, dass insgesamt 17 Deckenpost im Erdgeschoss von unserem Lichtplaner eingezeichnet wurden.)
Wir zählten nur kurz durch - es waren 16 Stück, nicht 17. Also das absolute Mindestmaß an Qualitätssicherung, die man erwarten kann, ist die Stückzählung, oder? Und noch schöner - die eingezeichneten Maße für die Abstände der Spots in der Küche waren falsch.

Da mein Mann inzwischen kurz vorm "Ausbruch" stand, durfte ich dann unserer lieben Architektin erklären, dass sich unser Lichtplaner bei den Maßen schon etwas gedacht hat und sie diese auch bitte genau so zu übernehmen hat! 😡

Jetzt muss man ihr ja schon eine gewisse Pseudo-Intelligenz zusprechen - sie hat es gut gemeint.
Warum? Weil sie im Plan gesehen hat, dass die Spots sonst in unserer Küche bei der in U-Form abgewinkelten Arbeitsplatte nicht in der Mitte wären. Aber warum waren sie denn bei ihr nicht in der Mitte? Genau! Weil sie es ja auch schon nicht geschafft hatte, den erhaltenen Küchenplan korrekt einzuzeichnen. Wir hatten das im Plan zwar gesehen aber nicht bemängelt, da die Position der Anschlüsse passte. Ob der Küchenschrank und/oder Arbeitsplatte passt oder nicht, kann für den Hausbau schnuppe sein. Der Küchenplaner muss letztendlich nur wissen, wie was wo zu montieren ist.
Also mit Engelsgeduld den Sachstand dargelegt und angewiesen, sich doch bitte genau an die angegebenen Maße zu halten.

Wir erhielten danach mal wieder die Pläne und zusätzlich das von uns bezüglich der Fehler und nicht detailliert genug formulierte bemängelte Protokoll.

Die gute Nachricht - die Pläne der Deckenspots stimmten endlich. Gleich das "Amen" an die Architektin kommuniziert.

Die schlechte Nachricht: Die von uns im Änderungsmodus in Word vorgenommen Korrekturen waren nicht eingearbeitet. Aaaaaaaaaaaaaarggghhh! 😤

Kleiner Hinweis - in der Zwischenzeit war der Erdbeweger schon auf unserem Grundstück tätig und wir hatten immer noch keine abgeschlossene komplette Werkplanung!

Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detaillierte Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
29.06.Nachricht von der Architektin, dass ihr Chefeinkäufer den Preis bestätigt hat; Antwort wie sich Preis zusammensetzt bleibt sie uns schuldig. Im zweiten, korrigierten Nachtrag wurde der 3. Rolladen entfernt - dafür ist das Angebot nun 200 Euro teurer.
06.07.Plan Deckenspots von unserem Lichtplaner per Mail an Architeltin gesendet (Küchenplan lag separat bei)
06.07.Deckenspots wurden von Architektin in Werkplanung eingezeichnet - zu wenig und falsche Maße
09.07.Telefonat mit Architektin wg. falscher Maße Küchen-Deckenspots, da sie Küchenplan nicht richtig übernommen hat
10.07.Erneute Zusendung Protokoll und Werkplanung von unserer Architektin
10.07.Protokoll wieder nicht korrekt, dieses Mal Korrekturen als PDF-Kommentare

Wird fortgesetzt...


Freitag, 29. Juni 2018

Werkplanung - Teil 2

Nach unserem Gespräch mit dem Lichtplaner verging eine Woche, ohne dass wir von unserer Architektin etwas hörten bzw. die Pläne für die Lichtplanung erhalten hatten.

Also fragten wir wieder nach, wie der Stand wäre. Die Antwort der Architektin war wieder sprechend - "es kam ein Projekt dazwischen, jetzt würde man sich in den nächsten Tagen um unsere Werkplanung kümmern".

Es ist schön, wenn man als Kunde nur ständig wahrnimmt, dass das eigene Projekt nicht wichtig genug ist, damit man sich mal ernsthaft damit auseinandersetzt und die Dienstleistung erbringt, für die man bezahlt wird! Wenn man dann quasi auch noch mitgeteilt bekommt, dass ein anderes Projekt wichtiger war und das eigene zurückgestellt wurde, fühlt man sich doch gleich nochmal so gut!
🙈🙉🙊

Am 22.06. erhielten wir dann endlich die Pläne für das Einzeichnen der Deckenspots. Wieder vereinbarten wir einen Termin mit dem Lichtplaner, sprachen alles detailliert durch und erhielten dann  binnen weniger Tage die Pläne fertig zurück - sogar mit separatem, detaillierten Küchenplan - und sendeten alles sofort an die Architektin weiter.

Ebenfalls erhielten wir die Pläne für die Werkplanung mit der Bitte, zumindest den Plan für die Bodenplatte freizugeben, damit es hier nicht zu Verzögerungen kam.
Nach Prüfung haben wir den Plan unterschrieben und freigegeben.

Achja, ein Detail hatte ich noch vergessen zu erwähnen: Beim Termin mit unserer Architektin erfuhren wir auch, dass es nicht - wie eigentlich mal kommuniziert - eine noch ausführlichere Baubeschreibung geben würde. Das bei der ersten Baudurchsprache angefertigte Protokoll war alles. Mit diesem Wissen wollten wir das Protokoll nochmal genau prüfen und schauen, ob alles so detailliert aufgenommen war, wie wir es uns vorstellen.

Das Protokoll erhielten wir dann ebenfalls zugesandt, zusammen mit dem zweiten Nachtrag für die Deckenspots und die geänderten Dachfenster. Kleines Schmankerl am Rande - unsere Architektin weigerte sich übrigens, einen dritten Nachtrag zu verfassen und wollte unbedingt die geänderten Dachfenster und die Deckenspots in einem Nachtrag, dem zweiten, zusammenfassen.

Tja, was soll ich sagen... Im Protokoll stand die falsche Fenstergröße. Zudem waren im Nachtrag plötzlich 3 Außenrollos aufgenommen, statt der bestellten zwei. Und die Preisfindung der größeren Fenster war uns ein Rätsel. Der Preis wurde nicht einfach so berechnet "streiche die bisher bestellten Fenster und setze die neuen ein".
Nein, man schrieb einen Aufpreis auf die Fenstergröße.
Man schrieb einen Aufpreis auf die größeren Rollos.
Man schrieb einen Aufpreis auf den geänderten Rollo-Typ (Elektro-Funk statt nur Elektro).
Man schrieb einen Aufpreis für die Sensoren.
Abgesehen davon, dass auch die falschen Sensoren aufgenommen wurden (wir hätten ihr ja die Artikelnummern geben können....), erschien uns diese Preisfindung recht merkwürdig und exorbitant hoch. Wir kannten ja die UVPs von Roto, da wir deren Preislisten erhalten hatten. Aber natürlich will Kern-Haus etwas daran verdienen, also kommt Marge drauf. Natürlich ist auch die Arbeitszeit dazuzuzählen. Aber diese Preisfindung und den Preissprung konnten wir uns nicht erklären. Denn die Arbeitszeit hatten wir ja schon im ersten Nachtrag "bezahlt" - hier wurde ja nur die Aufpreisdifferenz ausgewiesen. Und es ist nicht mehr oder weniger Arbeit, ein 10cm größeres Fenster einzubauen.
Hier sprachen wir mit unserer Architektin und baten sie, uns doch bitte diese Preisfindung transparent zu machen, da wir diese so nicht nachvollziehen könnten.

Da wir inzwischen auch von unserem Rohbau-Bauleiter die Meldung erhalten hatten, dass der Vor-Ort-Termin mit dem Erdbeweger anstehen würde, haben wir die Pläne für die Werkplanung peinlich genau geprüft (es fehlte die Handtuchheizung im Bad).
Nachdem hier alles korrekt war, haben wir diese unterschrieben und freigegeben. Wie gesagt: Nur die Pläne, nicht die Beschreibung (das Protokoll) und nicht den Nachtrag!
So würde es nicht zu Verzögerungen bei der Rohbau-Planung kommen.

Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung

05.06.Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detailliertere Beschreibung als das Protokoll geben wird
09.06.Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots
15.06.Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern
22.06.Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung
22.06.Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll)
22.06.Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben
26.06.Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren.
26.06.Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin
29.06.Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!)
...

Wird fortgesetzt...

Samstag, 9. Juni 2018

Lichtplanung

Nachdem uns unsere Architektin ja "so nebenbei" eröffnet hatte, dass, wenn wir Deckenspots im Erdgeschoss haben wollen, sie sofort die Pläne bräuchte, haben wir erst einmal wild nach Lichtplanern gegoogled.
Und ja, wir erhielten die Info, dass man Deckenspots auch im Nachhinein in die Decke bringen könne - aber mit deutlichen Mehrkosten verbunden...

Wir fanden mehrere Adressen von Lichtplanern bei uns in der Nähe, sichteten die Homepages und riefen den Erstbesten, der uns visuell von der Präsentation her symphatisch erschien, an.

Hier haben wir - Schwein gehabt! - gleich einen Glückstreffer gelandet. Nicht nur, dass er für den Samstag direkt einen Termin für uns frei hatte: Wir waren uns auf Anhieb sehr symphatisch.

Wir stellten ihm unser Projekt und Haus vor und er brachte direkt etliche gute Ideen. Auch hier hat sich übrigens unsere Vorarbeit der 3D-Planung sehr bewährt. Wir haben Screens der einzelnen Räume digital auf einem Pad zur Visualisierung mitgebracht.
Auch unser Budgetrahmen stellte für ihn gar kein Problem dar und wir beschlossen nach einem 1,5 Stunden dauernden Erstgespräch, ihn zu engagieren.

Als Material benötigte er lediglich die Pläne des Hauses in einem bestimmten Maßstab und zweifacher Ausfertigung. Ausgedruckt, nicht digital. Er ist quasi "alte Schule".  :)

Da er vor dem Abschluss eines anderen Projektes stand, hätte er auch in Kürze Zeit, sich unser Projekt vorzunehmen - zumindest was die Planung und Positionierung der Lampen anbelangt. Da er auch kurz vor seinem Jahresurlaub stand, vereinbarten wir, die Pläne zu besorgen und uns dann zuerst um das Erdgeschoss zu kümmern, den Rest nach seinem Urlaub.

Wir informierten die Architektin darüber, welche Pläne wir, beziehungsweise der Lichtplaner, bräuchten. Sie versprach, diese umgehend zu liefern.


Dienstag, 5. Juni 2018

Nochmaliges Gespräch mit Architektin - Werkplanung

Wir bestanden ja darauf, uns für die Werkplanung nochmals persönlich mit unserer Architektin zusammenzusetzen. Dieser Termin fand heute statt und wir klärten neben unserer Frageliste diverser Punkte hauptsächlich das Thema "Dachfenster".

Die Fragen wurden von unserer Architektin geduldig und ausführlich beantwortet (na, geht doch!). Beim Thema größere Dachfenster zzgl. Lichtsensor waren wir durch Gespräche mit Roto vorbereitet (auch durch die dort erhaltenen Preislisten) und wollten ihr die genauen Artikelnummern geben. Diese wollte sie jedoch explizit nicht haben und das mit ihrem Roto Ansprechpartner klären.

Es ging also um die Erweiterung des Nachtrags mit Zusatzleistungen um
  • Drei größere Dachfenster als bisher bestellt
  • Selbstredend müssten natürlich die elektrischen Außenrollos, die wir bereits für zwei der  "alten", kleineren Dachfenster bestellt hatten, ebenfalls für die größere Fensterversion angepasst werden 
  • Zusätzlich zwei Lichtsensoren, die die Außenrollos automatisch bei Sonneneinstrahlung runterfahren lassen (Sensoren müssen bei Bedarf deaktivierbar sein)
Dies notierte sie soweit alles und wollte uns die aktualisierte Version des Nachtrags inkl. Preise zusenden.

Im weiteren Gespräch sagte sie uns zudem, dass wir für die Auswahl der Fliesen nach Frechen zur Firma Keramundo fahren könnten. Da gäbe es eine größere Auswahl als in der Musterausstellung der Firmenzentrale von Kern-Haus.

Zu guter Letzt sagte sie uns, dass sie jetzt die Deckenelemente bestellen würde, da wir ja keine Deckenspots haben wollten und die Decke mehrere Wochen Produktionszeit habe.
Moment - Deckenspots? Wie jetzt? Darüber haben wir bisher doch gar nicht gesprochen????
Sie:
"Ach, habe ich das nicht gesagt? Normalerweise sage ich das bei der Bauplanung? Wir benötigen die Angaben und Positionen vor Bestellung der Deckenelemente für das Erdgeschoss, da die Dosen für die Spots direkt eingearbeitet und somit die Löcher beim Gießen der Betondecke ausgespart werden."

Normalerweise sagt sie das, aha - aber in unserem Fall hatte sie sich ja so intensiv mit unserem Projekt auseinandergesetzt und uns so gut beraten! *Achtung, Ironie!* 😡😠😡😠

Wir waren natürlich alles andere als erfreut, diesen Fakt erst in der jetzigen Phase zu erfahren. So waren wir wieder gezwungen, schnell, schnell zu handeln und einen Lichtplaner zu finden, aufzusuchen und mit ihm das Lichtkonzept für unser Haus zu planen. Das ist ein Punkt, den wir gerne ganz in Ruhe mit der notwendigen Vorlaufzeit erledigt hätten! Aber nein, nun müssen wir uns ranhalten, weil die Decke bestellt werden müsse und wenn wir die Pläne nicht vorlegen würden, könnte man die Bestellung nicht abrufen. Ergo: Schon wieder Verzögerung bei Planung und Gesamtprojekt. Wir waren echt sauer.

Dienstag, 22. Mai 2018

Werkplanung - Teil 1


Nachdem wir endlich unsere Baugenehmigung erhalten hatten, konnte es mit unserem Projekt in die nächste Phase weitergehen: Der Werkplanung.

Die Werkplanung besteht aus zwei Teilen:
  1. Die detaillierten Baupläne aller Geschosse und Ansichten des Hauses mit allen Details wie Anschlüssen, Abflüssen, Lüftungen, Wanddicken, Lage von Stützbalken etc.
  2. Die detaillierte Beschreibung der Planungsunterlagen mit Ausstattung, Materialien, Farben, etc.
Nach Unterzeichnung der Werkplanung startet die Bauplanung und Material und Gewerke werden bestellt/eingetaktet.

Um es gleich vorne weg zu nehmen - wir waren leider eine ganze Weile länger mit der Werkplanung beschäftigt als wir eigentlich vor hatten. Deswegen erstreckt sich die ganze Planung über mehrere Blog-Artikel.

Aber erst einmal zum Anfang:
Am 22.05. erhielten wir die Bestätigung unserer Architektin für den Erhalt der Baugenehmigung. Sie schrieb, dass die Werkplanung nun eingetaktet werden würde. Nachdem die Werkplanung erstellt wäre, würden wir einen ersten Abzug per Mail erhalten und - nach Abnahme - das ganze dann per Post zur Unterschrift.

Wir hatten in der Zwischenzeit lange mit uns bezüglich der Dachfenster gehadert.  Aus Kostengründen hatten wir uns zuerst für die kleineren Dachfenster entschieden. Nun fragten wir uns dauernd, ob wir das nicht bereuen würden so nach dem Motto: "Hätten wir damals doch...". Zudem hatte sich mein Mann inzwischen mehr mit den Produkten der Firma Roto auseinandergesetzt und fand es ganz praktisch, die Außenrollos der Dachfenster zur Südseite hin bei Sonneneinstrahlung über Sensoren automatisch verdunkeln lassen zu können. So würden sich tagsüber, wenn keiner zu Hause sein würde, die Schlafzimmer nicht aufheizen.

Wir beschlossen, doch die größeren Dachfenster zu ordern und diese zusätzlich mit den Lichtsensoren auszustatten.
In der Zwischenzeit hatten wir auch noch ein paar weitere Fragen zusammengetragen und nahmen Kontakt mit unserer Architektin auf, um einen weiteren Termin mit ihr zu vereinbaren. Denn ein Besprechen der ganzen Details und Fragen per Mail/Telefon würde, aus unseren bisherigen Erfahrungen mit ihr, nichts bringen bzw. sehr müßig werden. Obwohl sie meinte, dass ein zweites Gespräch zur Werkplanung "nicht üblich und erforderlich sei", vereinbarte sie einen Termin in der Kern-Haus Zentrale mit uns.

Der Termin fand dann am 05.06. in Ransbach-Baumbach statt.