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Dienstag, 4. September 2018

Baudurchsprache mit dem Elektriker

Heute haben wir uns auch mit unserem Elektriker getroffen, um die gesamte Elektro-Planung unseres Hauses durchzusprechen.
Im Bauanlaufgespräch mit unserem Bauleiter hatten wir von ihm schon die Aufgabe bekommen, die Positionierung und Anzahl von Steckdosen, Schaltern und die Netzwerkplanung zu überlegen und in den ausgehändigten Plan einzuzeichnen.

So hatten mein Mann und ich uns an einem Wochenende zusammengesetzt, um das alles auszuknobeln. Auch hier war es wieder Gold wert, dass wir (fast) alle Räume im 3D-Programm nachgebaut hatten. So erarbeiteten wir Raum für Raum die Positionierung und die Anzahl der Steckdosen, setzten Lichtschalter und Schalter für die Rolladensteuerung, etc.

Das Einzeichnen der ganzen Teile in den Bauplänen war für uns ein Unding - nach ein paar gescheiterten Versuchen haben wir diese Idee verworfen. Wir schrieben eine Liste pro Raum mit Anzahl Steckdosen, Schalter, etc. und wollten dem Elektriker die Positionierung dann anhand des 3D-Programms zeigen.

Genau so hat es dann auch prima funktioniert. Unser Elektriker ist nicht nur total nett, sondern hat uns auch tatkräftig beraten. Hier haben wir uns sehr gut aufgehoben gefühlt.
Nach 2,5 Stunden Gespräch hatte der Elektriker alle Daten in der Tasche. Nun sind wir gespannt auf die Zusatzkosten, die für uns anfallen. 😱
Die Standardausstattung im gebuchten Paket von Kern-Haus ist zwar schon ganz passabel, reicht aber für unsere Bedürfnisse halt nicht aus.

Dienstag, 31. Juli 2018

Zweites Bauanlaufgespräch - und Diskussion mit Geschäftsführerin

Heute stand das zweite Bauanlaufgespräch auf dem Programm. Wir hatten uns noch eine Reihe von Fragen notiert, die wir mit unserem Bauleiter besprechen wollten.

Begegnung und Diskussion Geschäftsführerin 

Im Wartebereich lief uns die Geschäftsführerin über den Weg und beschränkte sich bedauerlicherweise nicht nur auf Small-Talk.

Exkurs - zum Nachlesen, warum wir nicht begeistert vom Zusammentreffen waren:
Wir waren nach der letzten Begegnung mit der Geschäftsführerin - bzw. Telefonat/E-Mail - immer noch nicht besonders gut auf sie zu sprechen, da sie im Telefonat nicht nur ziemlich unfreundlich und wenig kundenorientiert agierte, sondern sich auch keinem der Punkte, die Kern-Haus unserer Meinung nach klar verbockt hat, annahm.

Ich hielt mich erst einmal zurück, auch wenn mein innerer Pegel bei ihren Ansprachen durchaus stieg.
Sie fragte doch tatsächlich, wie wir sie jetzt in der Bauphase wahrnehmen würden. So nach dem Motto "wisst ihr jetzt, wie 'spitze' wir doch sind?" Ehem... wir sind gerade erst seit drei Wochen überhaupt in der Bauphase und bis auf die Bodenplatte und die Wände für das Erdgeschoss steht noch nichts. Welche Antwort erwartet sie bitte von uns?

Dann hatte sie nichts Eiligeres zu tun, als uns nochmals zu "tadeln", dass wir an Kern-Haus vorbei bestellt hätten und dies ja gar nicht ginge. Sie ging soweit uns zu sagen, dass sie nun für das gesamte Gewerk "Fenster" die Gewährleistung ablehnen könnten und wenn etwas vorliegen würde, das unser Problem sei, es zu regeln. Als mein Mann sie darauf aufmerksam machen wollte, dass es einen Grund gehabt hat, nicht über Kern-Haus zu bestellen, würgte sie ihn einfach ab. Sie wollte sich einfach nichts anhören. (Zur Info: Mein Pegel stieg deutlich schneller und höher...).

Als sie uns nun als Bauherren hinstellen wollte, die ja "ständig" in letzter Minute die Werkplanung geändert hätten und meinte, dass nach der Bemusterung gefälligst nichts mehr zu ändern sei, kochte ich schon ziemlich.
Nun machte sie noch den Fehler, auf eine zuckersüße Selbstbeweihräucherung umzusteigen, dass wir doch mit dem Bauantrag eine super Lösung gefunden hätten. Okay, das reichte mir.
Ich fuhr sie an, dass wir dort wohl ganz andere Perspektiven hätten und wir meiner Meinung nach überhaupt keine "gute Lösung" gefunden hatten.

Und zwei Punkte ließen mich fast platzen - Sie beging die zwei grundlegende Fehler, wenn man in Kundenkommunikation tritt:
  1. Man fällt dem Kunden ins Wort und lässt ihn nicht ausreden
  2. Man hört dem Kunden nicht zu und geht in keinster Weise auf ihn ein
Sie blieb in ihrer eigenen, heilen Welt und ließ mich keinen Satz ausreden. Mein Mann machte das einzig Richtige: Er stellte klar, dass wir für einen anderen Termin gekommen wären und das hier jetzt nicht hingehören würde. Sie trollte sich dann, bevor ich ihr die Augen auskratzen konnte. Denn ich war wirklich mordsmäßig sauer! 👿💥😡

Zum einen bestand "ihre tolle Lösung" darin, den Bauantrag noch länger hinauszuzögern. Zum Zweiten sind wir über zig Dinge in der Planungsphase nicht informiert worden, was dann natürlich zu "Änderungen" der Werkplanung geführt hat (siehe z.B. Thema Deckenspots). Zum Dritten lassen wir es uns doch nicht in die Schuhe schieben, wenn deren Planungsabteilung fast 2 Monate benötigt, um Werkplanung und Protokoll richtig zu machen! Das Einzige, was sie uns vorwerfen könnte, war der doch sehr kurzfristige Beschluss, im oberen Stockwerk zusätzliche Elektro-Rollos zu ordern.
Aber sonst ziehe ich mir wirklich keinen Schuh an! 😤

Inhalte des Bauanlaufgesprächs

Nachdem sich die Geschäftsführerin getrollt hatte, konnten wir endlich den Termin angehen, zu dem wir eigentlich gekommen waren: Das zweite Bauanlaufgespräch.

Zuerst erhielten wir von der guten Seele des Teams alle notwendigen Formulare und Ausdrucke ausgehändigt, durften Unterschriften leisten, etc. damit ein Zahnrädchen ins andere passt und der Bau samt Bürokratie reibungslos ablaufen kann.

Anschließend haben wir unseren Gesamt-Bauleiter nun richtig kennengelernt und mit ihm die weitere Planung durchgesprochen.
Hier kam schon wieder ein Aufreger - wir gingen auch die Werkplanung nebst Protokoll durch. Und was war? Ihm lag nicht die aktuelle, von uns abgenommene Version vor, sondern die fehlerbehaftete. 😡😤😡
Gut, dass uns das aufgefallen ist, sonst wären zig Dinge falsch bestellt worden. Zum Beispiel die Türfarbe, die wir im Februar schon hatten abändern lassen.

Wir gingen außerdem unsere Frageliste durch, die der Bauleiter geduldig und ausführlich beantwortet hat.
Achja, und wir bekamen den Baustellen-Schlüssel für unser Haus ausgehändigt. 😃
Und noch die gute Nachricht: Es könnte klappen, dass wir noch Ende des Jahres einziehen können!  😃

Was wurde noch besprochen/ausgehändigt? Hier in Kurzform:
  • Hinweisblatt für die Pflasterarbeiten
  • Hinweisblatt für das richtige Lüften nach Estrichlegung
  • Hinweise zur Bemusterung Fliesen/Elektro
  • Merkblatt zur Gebäudeeinmessungspflicht
  • Anträge/Verträge von Versorgern gegenzeichnen
  • Antrage/Vertrag Telekom
  • Überprüfung, ob alle für den Bau notwendigen Versicherungen vorliegen
  • Aushändigen von Plänen für die Elektroplanung

Dienstag, 20. März 2018

Erstes Bauanlaufgespräch

Nach der langen Wartezeit stand heute endlich mal wieder ein Termin bei Kern-Haus an: Das erste Bauanlaufgespräch. Hier lernten wir unseren Bauleiter kennen, der sich um die Themen Tiefbau und Rohbau kümmern wird. Für den Innenausbau wird ein anderer Bauleiter zuständig sein - diesen sollten wir im zweiten Bauanlaufgespräch kennenlernen. Des weiteren lernten wir unsere Ansprechpartnerin für den Bauinnendienst kennen. Sie sorgt nicht nur dafür, dass die passenden Formulare zur passenden Zeit ausgefüllt und abgeschickt werden, sondern wacht auch sorgsam über unsere Bauakte, damit kein Detail vergessen wird. 👍

Was passiert beim ersten Bauanlaufgespräch? 

Nach einer Checkliste werden die verschiedenen, nachfolgenden Themenpakete durchgesprochen, zudem können Fragen an den Bauleiter adressiert werden.


Service-Pakete

Bei Kern-Haus Köln-Bonn erhalten die Bauherren generell kostenfrei einen erweiterten Service. Dieser besteht darin, die passenden Formulare für jede Gegebenheit zu besorgen und vorauszufüllen.
Zudem können weitere Servicepakete bei Kern-Haus (kostenpflichtig) geordert werden. Wir entschieden uns dazu, zwei dieser Pakete in Anspruch zu nehmen, da wir uns zeitlich nicht in der Lage sahen, die koordinierenden Aufgaben gut zu erfüllen. Da davon jedoch nicht nur Baufortschritt und zeitliche Planung abhängig waren, sondern auch die von Kern-Haus gegebene Bauzeitgarantie, wollten wir kein Risiko eingehen. Wir hatten schließlich in der Planungsphase genug Zeit verloren.

Das Paket für die Erdarbeiten enthält folgende Punkte:
  • Angebote von Tiefbauern einholen und bei Auswahl helfen
  • Vor-Ort Termin mit dem ausgewählten Tiefbauer und Einweisung
  • Beginn der Bauzeit-Garantie von Kern-Haus beginnt mit den Erdarbeiten
  • Kontrolle der Erdarbeiten und der anschließenden Rechnung
  • Koordination des Erdbewegers und des Vermessers
Das Paket für die Hausanschlüsse enthält:
  • Formulare und Anträge der verschiedenen Versorger ausfüllen
  • Koordination der einzelnen Versorger mit den Tiefbauarbeiten

Grundstück

Hier wird geprüft, ob ein Bodengrundgutachten vorliegt und zusätzlich eine Bergbauliche Anfrage erforderlich wäre. Zudem wird auf die Gesetzeslage bzgl. des Nachweises der Kampfmittelfreiheit hingewiesen und auf Wunsch Angebote entsprechender Sondierungsunternehmen eingeholt.

Kaufmännische Themen

Zuerst wird der Status der Baugenehmigung geprüft - normalerweise würde diese zum Zeitpunkt dieses Gespräches vorliegen. In unserem Fall war das aus bekannten Gründen ja noch nicht der Fall. 😠
Zudem wird geprüft, ob die Finanzierungsbestätigung vorliegt und die notwendigen Versicherungen abgeschlossen sind. Auch hier mussten wir natürlich noch keine abgeschlossenen Versicherungen vorweisen, da wir weder Baugenehmigung, noch Bauzeitenplan hatten. Und zum Schluss wurde geprüft, ob das Haus über die KfW finanziert/gefördert wird.

Sonstiges

Die letzten Punkte der Checkliste beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, ob schon eine Hausnummer bekannt/vergeben wurde. Zudem wurden diverse Hinweisblätter für das Thema "Versorger" ausgegeben, sowie "Mehrspartenanschluss". Durch die Beauftragung des Service-Paketes waren das dann aber Themen, um die sich Kern-Haus kümmern muss.
Eigentlich ist ein Bauzeitenplan für den Rohbau ebenfalls Bestandteil dieses Gesprächs. Wir hatten ja aber weder eine vorliegende Baugenehmigung, noch eine Ahnung, wann entsprechend mit den Arbeiten begonnen werden könnte. 😢

Beim Verabschieden erhielten wir noch eine Grundsteinschatulle - also eine kleine Blechschachtel. Bei Kern-Haus war es üblich, die Grundsteinlegung mit dieser "Zeitkapsel" und einem kleinen Happening zu feiern.


Wir verließen das Büro von Kern-Haus mit einem dicken Paket voller Checklisten, Formularen und Hinweisblättern.