Wie angekündigt wurden heute die Vorbereitungsarbeiten für die Bodenplatte begonnen.
Noch ist keine eklatante Veränderung zu sehen, aber es geht schonmal wie terminlich auch festgelegt weiter.
Bei Besichtigung des Grundstücks wurde uns auch schnell deutlich, was das Bodengrundgutachten mit "Schluffiger Sand" meinte... 😏
Was uns allerdings immer noch fehlt, ist eine Terminplanung. Hier werden wir wohl nochmal hachhaken müssen.
Dienstag, 10. Juli 2018
Werkplanung - Teil 3
Ich hatte ja schon "angedroht", dass sich die Werkplanung über eine Zeit lang erstrecken würde. Hier also die Fortsetzung.
Stand war also, dass wir die Pläne für die Werkplanung unterschrieben hatten, jedoch weder das Protokoll (wegen Fehlern, die wir korrigiert hatten), noch den Nachtrag, auf dem die Zusatzleistungen der größeren Dachfenster nebst Zubehör und Deckenspots aufgeführt waren. Hier warteten wir nach wie vor auf die Rückmeldung unserer Architektin bzw. auf die Beantwortung unserer Frage, wie denn dieser exorbitante Preissprung zu erklären sei.
Nun also die Fortführung der ganzen Geschichte...
Wir erhielten dann auf unsere Bitte, den Preis transparenter zu machen, die Aussage (Zusammenfassung, kein Zitat) "Habe mit unserem Chefeinkäufer gesprochen, der Preis passt so".
Okay, danke für die Info - das beantwortet aber in keinster Weise unsere Frage!?!
Dazu erhielten wir den korrigierten Nachtrag - dort war nun der dritte, falsch eingetragene Rolladen entfernt. Dafür war das Angebot plötzlich 200.- Euro teurer.
Sorry, bin ich im falschen Film? Nicht nur, dass wir keinerlei Antwort auf unsere Frage bekommen haben, wie sich denn der (exorbitante) Preissprung bei den Aufpreisen für die größeren Fenster ergeben würde. Nein, wir lassen etwas rausstreichen und durch den Wegfall eines Rolladens wird das Angebot teurer?
Ich muss sicherlich nicht erwähnen, wie unsere Stimmung und Emotionen dazu aussahen...
Und es geht noch weiter. Wir erhielten nochmals die Pläne mit den eingezeichneten Deckenspots. (Hinweis: Wir hatten ihr bei Übermittlung des Plans geschrieben, dass insgesamt 17 Deckenpost im Erdgeschoss von unserem Lichtplaner eingezeichnet wurden.)
Wir zählten nur kurz durch - es waren 16 Stück, nicht 17. Also das absolute Mindestmaß an Qualitätssicherung, die man erwarten kann, ist die Stückzählung, oder? Und noch schöner - die eingezeichneten Maße für die Abstände der Spots in der Küche waren falsch.
Da mein Mann inzwischen kurz vorm "Ausbruch" stand, durfte ich dann unserer lieben Architektin erklären, dass sich unser Lichtplaner bei den Maßen schon etwas gedacht hat und sie diese auch bitte genau so zu übernehmen hat! 😡
Jetzt muss man ihr ja schon eine gewisse Pseudo-Intelligenz zusprechen - sie hat es gut gemeint.
Warum? Weil sie im Plan gesehen hat, dass die Spots sonst in unserer Küche bei der in U-Form abgewinkelten Arbeitsplatte nicht in der Mitte wären. Aber warum waren sie denn bei ihr nicht in der Mitte? Genau! Weil sie es ja auch schon nicht geschafft hatte, den erhaltenen Küchenplan korrekt einzuzeichnen. Wir hatten das im Plan zwar gesehen aber nicht bemängelt, da die Position der Anschlüsse passte. Ob der Küchenschrank und/oder Arbeitsplatte passt oder nicht, kann für den Hausbau schnuppe sein. Der Küchenplaner muss letztendlich nur wissen, wie was wo zu montieren ist.
Also mit Engelsgeduld den Sachstand dargelegt und angewiesen, sich doch bitte genau an die angegebenen Maße zu halten.
Wir erhielten danach mal wieder die Pläne und zusätzlich das von uns bezüglich der Fehler und nicht detailliert genug formulierte bemängelte Protokoll.
Die gute Nachricht - die Pläne der Deckenspots stimmten endlich. Gleich das "Amen" an die Architektin kommuniziert.
Die schlechte Nachricht: Die von uns im Änderungsmodus in Word vorgenommen Korrekturen waren nicht eingearbeitet. Aaaaaaaaaaaaaarggghhh! 😤
Kleiner Hinweis - in der Zwischenzeit war der Erdbeweger schon auf unserem Grundstück tätig und wir hatten immer noch keine abgeschlossene komplette Werkplanung!
Wird fortgesetzt...
Stand war also, dass wir die Pläne für die Werkplanung unterschrieben hatten, jedoch weder das Protokoll (wegen Fehlern, die wir korrigiert hatten), noch den Nachtrag, auf dem die Zusatzleistungen der größeren Dachfenster nebst Zubehör und Deckenspots aufgeführt waren. Hier warteten wir nach wie vor auf die Rückmeldung unserer Architektin bzw. auf die Beantwortung unserer Frage, wie denn dieser exorbitante Preissprung zu erklären sei.
Nun also die Fortführung der ganzen Geschichte...
Wir erhielten dann auf unsere Bitte, den Preis transparenter zu machen, die Aussage (Zusammenfassung, kein Zitat) "Habe mit unserem Chefeinkäufer gesprochen, der Preis passt so".
Okay, danke für die Info - das beantwortet aber in keinster Weise unsere Frage!?!
Dazu erhielten wir den korrigierten Nachtrag - dort war nun der dritte, falsch eingetragene Rolladen entfernt. Dafür war das Angebot plötzlich 200.- Euro teurer.
Sorry, bin ich im falschen Film? Nicht nur, dass wir keinerlei Antwort auf unsere Frage bekommen haben, wie sich denn der (exorbitante) Preissprung bei den Aufpreisen für die größeren Fenster ergeben würde. Nein, wir lassen etwas rausstreichen und durch den Wegfall eines Rolladens wird das Angebot teurer?
Ich muss sicherlich nicht erwähnen, wie unsere Stimmung und Emotionen dazu aussahen...
Und es geht noch weiter. Wir erhielten nochmals die Pläne mit den eingezeichneten Deckenspots. (Hinweis: Wir hatten ihr bei Übermittlung des Plans geschrieben, dass insgesamt 17 Deckenpost im Erdgeschoss von unserem Lichtplaner eingezeichnet wurden.)
Wir zählten nur kurz durch - es waren 16 Stück, nicht 17. Also das absolute Mindestmaß an Qualitätssicherung, die man erwarten kann, ist die Stückzählung, oder? Und noch schöner - die eingezeichneten Maße für die Abstände der Spots in der Küche waren falsch.
Da mein Mann inzwischen kurz vorm "Ausbruch" stand, durfte ich dann unserer lieben Architektin erklären, dass sich unser Lichtplaner bei den Maßen schon etwas gedacht hat und sie diese auch bitte genau so zu übernehmen hat! 😡
Jetzt muss man ihr ja schon eine gewisse Pseudo-Intelligenz zusprechen - sie hat es gut gemeint.
Warum? Weil sie im Plan gesehen hat, dass die Spots sonst in unserer Küche bei der in U-Form abgewinkelten Arbeitsplatte nicht in der Mitte wären. Aber warum waren sie denn bei ihr nicht in der Mitte? Genau! Weil sie es ja auch schon nicht geschafft hatte, den erhaltenen Küchenplan korrekt einzuzeichnen. Wir hatten das im Plan zwar gesehen aber nicht bemängelt, da die Position der Anschlüsse passte. Ob der Küchenschrank und/oder Arbeitsplatte passt oder nicht, kann für den Hausbau schnuppe sein. Der Küchenplaner muss letztendlich nur wissen, wie was wo zu montieren ist.
Also mit Engelsgeduld den Sachstand dargelegt und angewiesen, sich doch bitte genau an die angegebenen Maße zu halten.
Wir erhielten danach mal wieder die Pläne und zusätzlich das von uns bezüglich der Fehler und nicht detailliert genug formulierte bemängelte Protokoll.
Die gute Nachricht - die Pläne der Deckenspots stimmten endlich. Gleich das "Amen" an die Architektin kommuniziert.
Die schlechte Nachricht: Die von uns im Änderungsmodus in Word vorgenommen Korrekturen waren nicht eingearbeitet. Aaaaaaaaaaaaaarggghhh! 😤
Kleiner Hinweis - in der Zwischenzeit war der Erdbeweger schon auf unserem Grundstück tätig und wir hatten immer noch keine abgeschlossene komplette Werkplanung!
Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung
| 05.06. | Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detaillierte Beschreibung als das Protokoll geben wird |
| 09.06. | Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots |
| 15.06. | Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern |
| 22.06. | Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung |
| 22.06. | Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll) |
| 22.06. | Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben |
| 26.06. | Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren. |
| 26.06. | Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin |
| 29.06. | Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!) |
| 29.06. | Nachricht von der Architektin, dass ihr Chefeinkäufer den Preis bestätigt hat; Antwort wie sich Preis zusammensetzt bleibt sie uns schuldig. Im zweiten, korrigierten Nachtrag wurde der 3. Rolladen entfernt - dafür ist das Angebot nun 200 Euro teurer. |
| 06.07. | Plan Deckenspots von unserem Lichtplaner per Mail an Architeltin gesendet (Küchenplan lag separat bei) |
| 06.07. | Deckenspots wurden von Architektin in Werkplanung eingezeichnet - zu wenig und falsche Maße |
| 09.07. | Telefonat mit Architektin wg. falscher Maße Küchen-Deckenspots, da sie Küchenplan nicht richtig übernommen hat |
| 10.07. | Erneute Zusendung Protokoll und Werkplanung von unserer Architektin |
| 10.07. | Protokoll wieder nicht korrekt, dieses Mal Korrekturen als PDF-Kommentare |
Wird fortgesetzt...
Montag, 9. Juli 2018
Küchenplanung - Finale
Nachdem der Umbau des Küchenstudios vollendet war, vollendeten auch wir die Küchenplanung mit dem Aussuchen der Armatur, der Mikrowelle, Dunstabzugshaube und vielen kleinen Details wie z.B. der Innen-Aufteilung der Schränke und Müllbehälter.
Aber dann war die Küchenplanung endlich unter Dach und Fach. Hier die finale Skizze:
Nun müssen wir auf die Bauzeitenplanung unseres Bauleiters warten, damit wir weitere Termine für die Einmessung und natürlich den Einbau vereinbaren können.
Ich freue mich auf die neue Küche!
Aber dann war die Küchenplanung endlich unter Dach und Fach. Hier die finale Skizze:
Nun müssen wir auf die Bauzeitenplanung unseres Bauleiters warten, damit wir weitere Termine für die Einmessung und natürlich den Einbau vereinbaren können.
Ich freue mich auf die neue Küche!
Freitag, 6. Juli 2018
Es geht los! Der Erdbeweger kommt!
In der letzten Woche hatten wir mit unserem Tiefbauleiter gesprochen. Er wollte von uns für diese Woche Terminvorschläge haben, wann wir mit ihm und dem Erdbeweger einen Vor-Ort-Termin am Grundstück machen könnten. Er drängelte auf schnelle Zusendung und brav gaben wir ihm die entsprechenden Daten. Dann hörten wir tagelang.... nichts.
Am Dienstag morgen plötzlich ein Anruf "Sie brauchen sich nicht beeilen, auf der Zufahrtsstraße ist Stau" - beeilen wozu? Tja, es sollte der Vor-Ort-Termin stattfinden - dumm nur, dass wir davon nichts wussten.
Da es in unserem Interesse war, dass endlich etwas passiert, hat mein Mann es irgendwie möglich gemacht, auch wenn die Herren eine halbe Stunde länger warten mussten.
Der nächste Knaller: Die Arbeiten am Grundstück wurden anhand eines alten Plans besprochen. Wir sind ja vor Monaten von einer Doppelgarage auf eine Einzelgarage umgeschwenkt. Schon im Bauanlaufgespräch hatten wir unseren Tiefbauleiter mehrmals darauf hingewiesen, dass sein vorliegender Plan veraltet sei.
Ein besonders gutes Gefühl für den weiteren Verlauf des Baus hinterlässt sowas ehrlich gesagt nicht.
Erstaunt waren wir aber darüber, dass nicht nur am nächsten Tag schon die Bagger anrollen und das Grundstück vorbereitet werden sollte, sondern auch darüber, dass am Freitag der Kampfmittelsondierer seinen Job erledigen wollte.
Ich konnte mich nach dem bisherigen Verlauf nicht so ganz freuen - erst, wenn ich den Bagger auf dem Grundstück sehen kann, wird es real.
Und dann....es wurde wahr!!!!!!
Und es ist erstaunlich, was ein Bagger so am Tag bewegen kann!
Als ich das Grundstück das erste Mal vollkommen frei gesehen habe, war ich total happy und bekam das Grinsen den ganzen Abend und den nächsten Tag nicht aus dem Gesicht. Ich freute mich einfach total, dass endlich, endlich etwas passierte!
Und noch ein kleines Sahnehäubchen mehr - die Kampfmittelsondierung wurde nicht fündig und hat das Grundstück freigegeben.
Nächsten Dienstag soll es weitergehen für die Vorbereitung der Bodenplatte.
Wir sollen dann auch "kurzfristig" die weitere Terminplanung des Hauses erhalten.
Am Dienstag morgen plötzlich ein Anruf "Sie brauchen sich nicht beeilen, auf der Zufahrtsstraße ist Stau" - beeilen wozu? Tja, es sollte der Vor-Ort-Termin stattfinden - dumm nur, dass wir davon nichts wussten.
Da es in unserem Interesse war, dass endlich etwas passiert, hat mein Mann es irgendwie möglich gemacht, auch wenn die Herren eine halbe Stunde länger warten mussten.
Der nächste Knaller: Die Arbeiten am Grundstück wurden anhand eines alten Plans besprochen. Wir sind ja vor Monaten von einer Doppelgarage auf eine Einzelgarage umgeschwenkt. Schon im Bauanlaufgespräch hatten wir unseren Tiefbauleiter mehrmals darauf hingewiesen, dass sein vorliegender Plan veraltet sei.
Ein besonders gutes Gefühl für den weiteren Verlauf des Baus hinterlässt sowas ehrlich gesagt nicht.
Erstaunt waren wir aber darüber, dass nicht nur am nächsten Tag schon die Bagger anrollen und das Grundstück vorbereitet werden sollte, sondern auch darüber, dass am Freitag der Kampfmittelsondierer seinen Job erledigen wollte.
Ich konnte mich nach dem bisherigen Verlauf nicht so ganz freuen - erst, wenn ich den Bagger auf dem Grundstück sehen kann, wird es real.
Und dann....es wurde wahr!!!!!!
Und es ist erstaunlich, was ein Bagger so am Tag bewegen kann!
Unser Grundstück am Dienstag Abend...
...nach einem halben Tag Bagger Einsatz...
...und schließlich am Mittwoch Abend
Als ich das Grundstück das erste Mal vollkommen frei gesehen habe, war ich total happy und bekam das Grinsen den ganzen Abend und den nächsten Tag nicht aus dem Gesicht. Ich freute mich einfach total, dass endlich, endlich etwas passierte!
Und noch ein kleines Sahnehäubchen mehr - die Kampfmittelsondierung wurde nicht fündig und hat das Grundstück freigegeben.
Nächsten Dienstag soll es weitergehen für die Vorbereitung der Bodenplatte.
Wir sollen dann auch "kurzfristig" die weitere Terminplanung des Hauses erhalten.
Freitag, 29. Juni 2018
Werkplanung - Teil 2
Nach unserem Gespräch mit dem Lichtplaner verging eine Woche, ohne dass wir von unserer Architektin etwas hörten bzw. die Pläne für die Lichtplanung erhalten hatten.
Also fragten wir wieder nach, wie der Stand wäre. Die Antwort der Architektin war wieder sprechend - "es kam ein Projekt dazwischen, jetzt würde man sich in den nächsten Tagen um unsere Werkplanung kümmern".
Es ist schön, wenn man als Kunde nur ständig wahrnimmt, dass das eigene Projekt nicht wichtig genug ist, damit man sich mal ernsthaft damit auseinandersetzt und die Dienstleistung erbringt, für die man bezahlt wird! Wenn man dann quasi auch noch mitgeteilt bekommt, dass ein anderes Projekt wichtiger war und das eigene zurückgestellt wurde, fühlt man sich doch gleich nochmal so gut!
🙈🙉🙊
Am 22.06. erhielten wir dann endlich die Pläne für das Einzeichnen der Deckenspots. Wieder vereinbarten wir einen Termin mit dem Lichtplaner, sprachen alles detailliert durch und erhielten dann binnen weniger Tage die Pläne fertig zurück - sogar mit separatem, detaillierten Küchenplan - und sendeten alles sofort an die Architektin weiter.
Ebenfalls erhielten wir die Pläne für die Werkplanung mit der Bitte, zumindest den Plan für die Bodenplatte freizugeben, damit es hier nicht zu Verzögerungen kam.
Nach Prüfung haben wir den Plan unterschrieben und freigegeben.
Achja, ein Detail hatte ich noch vergessen zu erwähnen: Beim Termin mit unserer Architektin erfuhren wir auch, dass es nicht - wie eigentlich mal kommuniziert - eine noch ausführlichere Baubeschreibung geben würde. Das bei der ersten Baudurchsprache angefertigte Protokoll war alles. Mit diesem Wissen wollten wir das Protokoll nochmal genau prüfen und schauen, ob alles so detailliert aufgenommen war, wie wir es uns vorstellen.
Das Protokoll erhielten wir dann ebenfalls zugesandt, zusammen mit dem zweiten Nachtrag für die Deckenspots und die geänderten Dachfenster. Kleines Schmankerl am Rande - unsere Architektin weigerte sich übrigens, einen dritten Nachtrag zu verfassen und wollte unbedingt die geänderten Dachfenster und die Deckenspots in einem Nachtrag, dem zweiten, zusammenfassen.
Tja, was soll ich sagen... Im Protokoll stand die falsche Fenstergröße. Zudem waren im Nachtrag plötzlich 3 Außenrollos aufgenommen, statt der bestellten zwei. Und die Preisfindung der größeren Fenster war uns ein Rätsel. Der Preis wurde nicht einfach so berechnet "streiche die bisher bestellten Fenster und setze die neuen ein".
Nein, man schrieb einen Aufpreis auf die Fenstergröße.
Man schrieb einen Aufpreis auf die größeren Rollos.
Man schrieb einen Aufpreis auf den geänderten Rollo-Typ (Elektro-Funk statt nur Elektro).
Man schrieb einen Aufpreis für die Sensoren.
Abgesehen davon, dass auch die falschen Sensoren aufgenommen wurden (wir hätten ihr ja die Artikelnummern geben können....), erschien uns diese Preisfindung recht merkwürdig und exorbitant hoch. Wir kannten ja die UVPs von Roto, da wir deren Preislisten erhalten hatten. Aber natürlich will Kern-Haus etwas daran verdienen, also kommt Marge drauf. Natürlich ist auch die Arbeitszeit dazuzuzählen. Aber diese Preisfindung und den Preissprung konnten wir uns nicht erklären. Denn die Arbeitszeit hatten wir ja schon im ersten Nachtrag "bezahlt" - hier wurde ja nur die Aufpreisdifferenz ausgewiesen. Und es ist nicht mehr oder weniger Arbeit, ein 10cm größeres Fenster einzubauen.
Hier sprachen wir mit unserer Architektin und baten sie, uns doch bitte diese Preisfindung transparent zu machen, da wir diese so nicht nachvollziehen könnten.
Da wir inzwischen auch von unserem Rohbau-Bauleiter die Meldung erhalten hatten, dass der Vor-Ort-Termin mit dem Erdbeweger anstehen würde, haben wir die Pläne für die Werkplanung peinlich genau geprüft (es fehlte die Handtuchheizung im Bad).
Nachdem hier alles korrekt war, haben wir diese unterschrieben und freigegeben. Wie gesagt: Nur die Pläne, nicht die Beschreibung (das Protokoll) und nicht den Nachtrag!
So würde es nicht zu Verzögerungen bei der Rohbau-Planung kommen.
...
Wird fortgesetzt...
Also fragten wir wieder nach, wie der Stand wäre. Die Antwort der Architektin war wieder sprechend - "es kam ein Projekt dazwischen, jetzt würde man sich in den nächsten Tagen um unsere Werkplanung kümmern".
Es ist schön, wenn man als Kunde nur ständig wahrnimmt, dass das eigene Projekt nicht wichtig genug ist, damit man sich mal ernsthaft damit auseinandersetzt und die Dienstleistung erbringt, für die man bezahlt wird! Wenn man dann quasi auch noch mitgeteilt bekommt, dass ein anderes Projekt wichtiger war und das eigene zurückgestellt wurde, fühlt man sich doch gleich nochmal so gut!
🙈🙉🙊
Am 22.06. erhielten wir dann endlich die Pläne für das Einzeichnen der Deckenspots. Wieder vereinbarten wir einen Termin mit dem Lichtplaner, sprachen alles detailliert durch und erhielten dann binnen weniger Tage die Pläne fertig zurück - sogar mit separatem, detaillierten Küchenplan - und sendeten alles sofort an die Architektin weiter.
Ebenfalls erhielten wir die Pläne für die Werkplanung mit der Bitte, zumindest den Plan für die Bodenplatte freizugeben, damit es hier nicht zu Verzögerungen kam.
Nach Prüfung haben wir den Plan unterschrieben und freigegeben.
Achja, ein Detail hatte ich noch vergessen zu erwähnen: Beim Termin mit unserer Architektin erfuhren wir auch, dass es nicht - wie eigentlich mal kommuniziert - eine noch ausführlichere Baubeschreibung geben würde. Das bei der ersten Baudurchsprache angefertigte Protokoll war alles. Mit diesem Wissen wollten wir das Protokoll nochmal genau prüfen und schauen, ob alles so detailliert aufgenommen war, wie wir es uns vorstellen.
Das Protokoll erhielten wir dann ebenfalls zugesandt, zusammen mit dem zweiten Nachtrag für die Deckenspots und die geänderten Dachfenster. Kleines Schmankerl am Rande - unsere Architektin weigerte sich übrigens, einen dritten Nachtrag zu verfassen und wollte unbedingt die geänderten Dachfenster und die Deckenspots in einem Nachtrag, dem zweiten, zusammenfassen.
Tja, was soll ich sagen... Im Protokoll stand die falsche Fenstergröße. Zudem waren im Nachtrag plötzlich 3 Außenrollos aufgenommen, statt der bestellten zwei. Und die Preisfindung der größeren Fenster war uns ein Rätsel. Der Preis wurde nicht einfach so berechnet "streiche die bisher bestellten Fenster und setze die neuen ein".
Nein, man schrieb einen Aufpreis auf die Fenstergröße.
Man schrieb einen Aufpreis auf die größeren Rollos.
Man schrieb einen Aufpreis auf den geänderten Rollo-Typ (Elektro-Funk statt nur Elektro).
Man schrieb einen Aufpreis für die Sensoren.
Abgesehen davon, dass auch die falschen Sensoren aufgenommen wurden (wir hätten ihr ja die Artikelnummern geben können....), erschien uns diese Preisfindung recht merkwürdig und exorbitant hoch. Wir kannten ja die UVPs von Roto, da wir deren Preislisten erhalten hatten. Aber natürlich will Kern-Haus etwas daran verdienen, also kommt Marge drauf. Natürlich ist auch die Arbeitszeit dazuzuzählen. Aber diese Preisfindung und den Preissprung konnten wir uns nicht erklären. Denn die Arbeitszeit hatten wir ja schon im ersten Nachtrag "bezahlt" - hier wurde ja nur die Aufpreisdifferenz ausgewiesen. Und es ist nicht mehr oder weniger Arbeit, ein 10cm größeres Fenster einzubauen.
Hier sprachen wir mit unserer Architektin und baten sie, uns doch bitte diese Preisfindung transparent zu machen, da wir diese so nicht nachvollziehen könnten.
Da wir inzwischen auch von unserem Rohbau-Bauleiter die Meldung erhalten hatten, dass der Vor-Ort-Termin mit dem Erdbeweger anstehen würde, haben wir die Pläne für die Werkplanung peinlich genau geprüft (es fehlte die Handtuchheizung im Bad).
Nachdem hier alles korrekt war, haben wir diese unterschrieben und freigegeben. Wie gesagt: Nur die Pläne, nicht die Beschreibung (das Protokoll) und nicht den Nachtrag!
So würde es nicht zu Verzögerungen bei der Rohbau-Planung kommen.
Zusammenfassung bisheriger Verlauf der Werkplanung
| 05.06. | Nochmaliges Gespräch mit unserer Architektin - hier erfahren wir von den Deckenspots und dass es keine detailliertere Beschreibung als das Protokoll geben wird |
| 09.06. | Termin beim Lichtplaner, Anforderung der Pläne für die Anzeichnung der Deckenspots |
| 15.06. | Nachfrage bei Architektin, wann wir Pläne erhalten würden - kam ein Projekt dazwischen, man würde sich jetzt drum kümmern |
| 22.06. | Erhalt der Pläne von Architektin für Lichtplanung |
| 22.06. | Erhalt der Werkplanung von Architektin (nur Pläne, ohne Protokoll) |
| 22.06. | Bodenplattenplan von uns unterschrieben und freigegeben |
| 26.06. | Erhalt des geänderten Protokolls und des zweiten Nachtrags. Nach Prüfung festgestellt, dass die falsche Fenstergröße im Protokoll steht, zudem ist die Preisberechnung äußerst undurchsichtig. Des weiteren 1 Rolladen zuviel und die falschen Sensoren. |
| 26.06. | Korrektur des Protokolls durch uns im Änderungsmodus Word, retour zur Architektin |
| 29.06. | Werkplanung von uns unterschrieben und freigegeben (nur Pläne, nicht Protokoll!) |
Wird fortgesetzt...
Samstag, 9. Juni 2018
Lichtplanung
Nachdem uns unsere Architektin ja "so nebenbei" eröffnet hatte, dass, wenn wir Deckenspots im Erdgeschoss haben wollen, sie sofort die Pläne bräuchte, haben wir erst einmal wild nach Lichtplanern gegoogled.
Und ja, wir erhielten die Info, dass man Deckenspots auch im Nachhinein in die Decke bringen könne - aber mit deutlichen Mehrkosten verbunden...
Wir fanden mehrere Adressen von Lichtplanern bei uns in der Nähe, sichteten die Homepages und riefen den Erstbesten, der uns visuell von der Präsentation her symphatisch erschien, an.
Hier haben wir - Schwein gehabt! - gleich einen Glückstreffer gelandet. Nicht nur, dass er für den Samstag direkt einen Termin für uns frei hatte: Wir waren uns auf Anhieb sehr symphatisch.
Wir stellten ihm unser Projekt und Haus vor und er brachte direkt etliche gute Ideen. Auch hier hat sich übrigens unsere Vorarbeit der 3D-Planung sehr bewährt. Wir haben Screens der einzelnen Räume digital auf einem Pad zur Visualisierung mitgebracht.
Auch unser Budgetrahmen stellte für ihn gar kein Problem dar und wir beschlossen nach einem 1,5 Stunden dauernden Erstgespräch, ihn zu engagieren.
Als Material benötigte er lediglich die Pläne des Hauses in einem bestimmten Maßstab und zweifacher Ausfertigung. Ausgedruckt, nicht digital. Er ist quasi "alte Schule". :)
Da er vor dem Abschluss eines anderen Projektes stand, hätte er auch in Kürze Zeit, sich unser Projekt vorzunehmen - zumindest was die Planung und Positionierung der Lampen anbelangt. Da er auch kurz vor seinem Jahresurlaub stand, vereinbarten wir, die Pläne zu besorgen und uns dann zuerst um das Erdgeschoss zu kümmern, den Rest nach seinem Urlaub.
Wir informierten die Architektin darüber, welche Pläne wir, beziehungsweise der Lichtplaner, bräuchten. Sie versprach, diese umgehend zu liefern.
Und ja, wir erhielten die Info, dass man Deckenspots auch im Nachhinein in die Decke bringen könne - aber mit deutlichen Mehrkosten verbunden...
Wir fanden mehrere Adressen von Lichtplanern bei uns in der Nähe, sichteten die Homepages und riefen den Erstbesten, der uns visuell von der Präsentation her symphatisch erschien, an.
Hier haben wir - Schwein gehabt! - gleich einen Glückstreffer gelandet. Nicht nur, dass er für den Samstag direkt einen Termin für uns frei hatte: Wir waren uns auf Anhieb sehr symphatisch.
Wir stellten ihm unser Projekt und Haus vor und er brachte direkt etliche gute Ideen. Auch hier hat sich übrigens unsere Vorarbeit der 3D-Planung sehr bewährt. Wir haben Screens der einzelnen Räume digital auf einem Pad zur Visualisierung mitgebracht.
Auch unser Budgetrahmen stellte für ihn gar kein Problem dar und wir beschlossen nach einem 1,5 Stunden dauernden Erstgespräch, ihn zu engagieren.
Als Material benötigte er lediglich die Pläne des Hauses in einem bestimmten Maßstab und zweifacher Ausfertigung. Ausgedruckt, nicht digital. Er ist quasi "alte Schule". :)
Da er vor dem Abschluss eines anderen Projektes stand, hätte er auch in Kürze Zeit, sich unser Projekt vorzunehmen - zumindest was die Planung und Positionierung der Lampen anbelangt. Da er auch kurz vor seinem Jahresurlaub stand, vereinbarten wir, die Pläne zu besorgen und uns dann zuerst um das Erdgeschoss zu kümmern, den Rest nach seinem Urlaub.
Wir informierten die Architektin darüber, welche Pläne wir, beziehungsweise der Lichtplaner, bräuchten. Sie versprach, diese umgehend zu liefern.
Dienstag, 5. Juni 2018
Nochmaliges Gespräch mit Architektin - Werkplanung
Wir bestanden ja darauf, uns für die Werkplanung nochmals persönlich mit unserer Architektin zusammenzusetzen. Dieser Termin fand heute statt und wir klärten neben unserer Frageliste diverser Punkte hauptsächlich das Thema "Dachfenster".
Die Fragen wurden von unserer Architektin geduldig und ausführlich beantwortet (na, geht doch!). Beim Thema größere Dachfenster zzgl. Lichtsensor waren wir durch Gespräche mit Roto vorbereitet (auch durch die dort erhaltenen Preislisten) und wollten ihr die genauen Artikelnummern geben. Diese wollte sie jedoch explizit nicht haben und das mit ihrem Roto Ansprechpartner klären.
Es ging also um die Erweiterung des Nachtrags mit Zusatzleistungen um
Im weiteren Gespräch sagte sie uns zudem, dass wir für die Auswahl der Fliesen nach Frechen zur Firma Keramundo fahren könnten. Da gäbe es eine größere Auswahl als in der Musterausstellung der Firmenzentrale von Kern-Haus.
Zu guter Letzt sagte sie uns, dass sie jetzt die Deckenelemente bestellen würde, da wir ja keine Deckenspots haben wollten und die Decke mehrere Wochen Produktionszeit habe.
Moment - Deckenspots? Wie jetzt? Darüber haben wir bisher doch gar nicht gesprochen????
Sie:
Normalerweise sagt sie das, aha - aber in unserem Fall hatte sie sich ja so intensiv mit unserem Projekt auseinandergesetzt und uns so gut beraten! *Achtung, Ironie!* 😡😠😡😠
Wir waren natürlich alles andere als erfreut, diesen Fakt erst in der jetzigen Phase zu erfahren. So waren wir wieder gezwungen, schnell, schnell zu handeln und einen Lichtplaner zu finden, aufzusuchen und mit ihm das Lichtkonzept für unser Haus zu planen. Das ist ein Punkt, den wir gerne ganz in Ruhe mit der notwendigen Vorlaufzeit erledigt hätten! Aber nein, nun müssen wir uns ranhalten, weil die Decke bestellt werden müsse und wenn wir die Pläne nicht vorlegen würden, könnte man die Bestellung nicht abrufen. Ergo: Schon wieder Verzögerung bei Planung und Gesamtprojekt. Wir waren echt sauer.
Die Fragen wurden von unserer Architektin geduldig und ausführlich beantwortet (na, geht doch!). Beim Thema größere Dachfenster zzgl. Lichtsensor waren wir durch Gespräche mit Roto vorbereitet (auch durch die dort erhaltenen Preislisten) und wollten ihr die genauen Artikelnummern geben. Diese wollte sie jedoch explizit nicht haben und das mit ihrem Roto Ansprechpartner klären.
Es ging also um die Erweiterung des Nachtrags mit Zusatzleistungen um
- Drei größere Dachfenster als bisher bestellt
- Selbstredend müssten natürlich die elektrischen Außenrollos, die wir bereits für zwei der "alten", kleineren Dachfenster bestellt hatten, ebenfalls für die größere Fensterversion angepasst werden
- Zusätzlich zwei Lichtsensoren, die die Außenrollos automatisch bei Sonneneinstrahlung runterfahren lassen (Sensoren müssen bei Bedarf deaktivierbar sein)
Im weiteren Gespräch sagte sie uns zudem, dass wir für die Auswahl der Fliesen nach Frechen zur Firma Keramundo fahren könnten. Da gäbe es eine größere Auswahl als in der Musterausstellung der Firmenzentrale von Kern-Haus.
Zu guter Letzt sagte sie uns, dass sie jetzt die Deckenelemente bestellen würde, da wir ja keine Deckenspots haben wollten und die Decke mehrere Wochen Produktionszeit habe.
Moment - Deckenspots? Wie jetzt? Darüber haben wir bisher doch gar nicht gesprochen????
Sie:
"Ach, habe ich das nicht gesagt? Normalerweise sage ich das bei der Bauplanung? Wir benötigen die Angaben und Positionen vor Bestellung der Deckenelemente für das Erdgeschoss, da die Dosen für die Spots direkt eingearbeitet und somit die Löcher beim Gießen der Betondecke ausgespart werden."
Normalerweise sagt sie das, aha - aber in unserem Fall hatte sie sich ja so intensiv mit unserem Projekt auseinandergesetzt und uns so gut beraten! *Achtung, Ironie!* 😡😠😡😠
Wir waren natürlich alles andere als erfreut, diesen Fakt erst in der jetzigen Phase zu erfahren. So waren wir wieder gezwungen, schnell, schnell zu handeln und einen Lichtplaner zu finden, aufzusuchen und mit ihm das Lichtkonzept für unser Haus zu planen. Das ist ein Punkt, den wir gerne ganz in Ruhe mit der notwendigen Vorlaufzeit erledigt hätten! Aber nein, nun müssen wir uns ranhalten, weil die Decke bestellt werden müsse und wenn wir die Pläne nicht vorlegen würden, könnte man die Bestellung nicht abrufen. Ergo: Schon wieder Verzögerung bei Planung und Gesamtprojekt. Wir waren echt sauer.
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