Dienstag, 5. Juni 2018

Küchenplanung Part II

Nachdem wir Ende Mai nun eine erste Planung für unsere Küche erhalten hatten, wollten wir noch ein paar weitere Kleinigkeiten besprechen bzw. die Planung finalisieren.
Leider ergab sich, dass das Küchenstudio gerade umbaute und nicht so viele Küchen/Objekte in der Ausstellung hatte. Da wir die Finalisierung entsprechend nicht durchführen konnten, konzentrierten wir uns auf die Fertigstellung der grundsätzlichen Pläne für unsere Werkplanung. Welcher Wasserhahn später in der Küche sein würde, war unserer Architektin schließlich egal 😄

Hier eine Skizzen-Ansicht unserer ersten Küchenplanung:


Und wir hatten uns für eine Arbeitsplatte in einem dunklerem Braunton entschieden zzgl. Küchenfronten in Creme-Weiß:



Folgende Punkte waren - neben dem Aussuchen von Armaturen, Griffen, Geräten und der Innengestaltung der Schränke - noch zu detaillieren:

  • Ablagefläche (Regal) über dem Hochschrank für Kochbücher
  • Platz zwischen Hochschrank und Wand
  • Ablagefläche über der Kaffeemaschine
  • Eingebaute Steckdose zum Aufklappen/Ausziehen im "Arbeitsblock" zum Essplatz hin 
  • Hängeschrank mit Rauchglaselement passend zu anderen Elementen

Wir haben die Küchenplanung am 08.06. erhalten und sofort an unsere Architektin zur Werkplanung weitergereicht.

Mit der Küchenplanerin vereinbarten wir, die Finalisierung Anfang Juli nach vollendetem Umbau voruznehmen.

Dienstag, 22. Mai 2018

Werkplanung - Teil 1


Nachdem wir endlich unsere Baugenehmigung erhalten hatten, konnte es mit unserem Projekt in die nächste Phase weitergehen: Der Werkplanung.

Die Werkplanung besteht aus zwei Teilen:
  1. Die detaillierten Baupläne aller Geschosse und Ansichten des Hauses mit allen Details wie Anschlüssen, Abflüssen, Lüftungen, Wanddicken, Lage von Stützbalken etc.
  2. Die detaillierte Beschreibung der Planungsunterlagen mit Ausstattung, Materialien, Farben, etc.
Nach Unterzeichnung der Werkplanung startet die Bauplanung und Material und Gewerke werden bestellt/eingetaktet.

Um es gleich vorne weg zu nehmen - wir waren leider eine ganze Weile länger mit der Werkplanung beschäftigt als wir eigentlich vor hatten. Deswegen erstreckt sich die ganze Planung über mehrere Blog-Artikel.

Aber erst einmal zum Anfang:
Am 22.05. erhielten wir die Bestätigung unserer Architektin für den Erhalt der Baugenehmigung. Sie schrieb, dass die Werkplanung nun eingetaktet werden würde. Nachdem die Werkplanung erstellt wäre, würden wir einen ersten Abzug per Mail erhalten und - nach Abnahme - das ganze dann per Post zur Unterschrift.

Wir hatten in der Zwischenzeit lange mit uns bezüglich der Dachfenster gehadert.  Aus Kostengründen hatten wir uns zuerst für die kleineren Dachfenster entschieden. Nun fragten wir uns dauernd, ob wir das nicht bereuen würden so nach dem Motto: "Hätten wir damals doch...". Zudem hatte sich mein Mann inzwischen mehr mit den Produkten der Firma Roto auseinandergesetzt und fand es ganz praktisch, die Außenrollos der Dachfenster zur Südseite hin bei Sonneneinstrahlung über Sensoren automatisch verdunkeln lassen zu können. So würden sich tagsüber, wenn keiner zu Hause sein würde, die Schlafzimmer nicht aufheizen.

Wir beschlossen, doch die größeren Dachfenster zu ordern und diese zusätzlich mit den Lichtsensoren auszustatten.
In der Zwischenzeit hatten wir auch noch ein paar weitere Fragen zusammengetragen und nahmen Kontakt mit unserer Architektin auf, um einen weiteren Termin mit ihr zu vereinbaren. Denn ein Besprechen der ganzen Details und Fragen per Mail/Telefon würde, aus unseren bisherigen Erfahrungen mit ihr, nichts bringen bzw. sehr müßig werden. Obwohl sie meinte, dass ein zweites Gespräch zur Werkplanung "nicht üblich und erforderlich sei", vereinbarte sie einen Termin in der Kern-Haus Zentrale mit uns.

Der Termin fand dann am 05.06. in Ransbach-Baumbach statt.

Freitag, 18. Mai 2018

Baugenehmigung

Am 18.05. war es endlich soweit - wir hatten die Baugenehmigung in den Händen!

Säuerlich stellten wir fest, dass der "Genehmigt" Stempel auf Ende April datiert war. Das Ding war fast drei Wochen unterwegs zu uns. Es ist wirklich schön, dass alle um uns herum massiv Zeit für Dinge haben und zusätzlich aber fleissig die Hände bezüglich Gebühren und "Phantomkosten" aufhalten. Das Thema geplante und reale Baunebenkosten werde ich noch gesondert aufführen. Wenn man das alles sieht, ist es kein Wunder, dass viele Deutsche den Schritt zum Wohneigentum nicht wagen. Hier sollte mal seitens der Regierung angesetzt werden - aber nein, bei allem hält man nur die Hand auf :(
Sorry für den kurzen Frustanfall 😶

Nun konnte das Abenteuer der finalen Planung mit unserer Architektin weitergehen.

Dienstag, 17. April 2018

Kampfmittelsondierung

Heutzutage ist es ja vorgeschrieben, ein Grundstück vor dem Bebauen auf Kampfmittel sondieren zu lassen. Wobei "vorgeschrieben" nicht ganz korrekt ist - aber eine Wahl hat man trotzdem nicht. Es wird "dringend angeraten" sondieren zu lassen - auf der anderen Seite weigern sich aber verschiedene Unternehmen, ihre Arbeiten ohne eine Kampfmittelfreiheit-Bescheinigung aufzunehmen.

Da wir im Moment nicht viel anderes bewegen können, wollten wir von der Baugenehmigung unabhängige Punkte angehen und abhaken. Der Kampfmittelsondierer trat also heute entsprechend zu seiner Arbeit an - um wieder unverrichteter Dinge abfahren zu müssen. Wir haben wohl noch Hinterlassenschaften aus Metall im Boden (alte Weg-Reste und Zäune, wie sich später herausstellen sollte), die den Detektor non-stop anschlagen lassen. Eine Sondierung ist also erst nach Räumung des Grundstücks möglich.

Bis auf eine weitere Rechnung hat das also nichts gebracht.

Sonntag, 8. April 2018

Katzensicherung

Da wir ja im Moment nichts anderes tun konnten als "warten auf die Baugenehmigung", wendeten wir uns anderen Aspekten unserer Planung zu.
Unsere zwei Flauschtiger sind aus der Kinderstube heraus bei uns in der Wohnung aufgewachsen. Nachdem wir unseren großen Balkon (Länge knapp über 10 Meter) entsprechend absichern lassen haben, konnten sie auch dort frische Luft genießen.
Die Absicherung war recht kostspielig, da wir mehrere Punkte beachten mussten:
  • Vollkommen rückbaubar sein ohne Schäden (Mietwohnung)
  • Überkletterschutz (da wir in einer Dachwohnung leben, ist über dem Balkon nur freier Himmel)
  • Absicherung an den Flanken so, dass unsere zwei Abenteurer nicht aufs Dach kommen
Unsere zwei blühen allerdings auf dem Balkon richtig auf und es gibt wirklich nichts Schöneres, als sich gemütlich mit schnurrender Gesellschaft auf dem Balkon niederzulassen. Das war es wert!

Umso mehr sind wir natürlich daran interessiert, unseren Lieblingen im neuen zu Hause auch sicheren Auslauf zu schaffen. Da wir keinen Balkon mehr haben werden, ist also Freigang innerhalb unseres Grundstücks angesagt. Die Betonung liegt dabei auf "innerhalb". Entsprechend müssten wir unser gesamtes Grundstück mit einem entsprechenden Zaun umgeben.

Nun kommen wir zu den unschönen Fakten. Wir haben ein Eckgrundstück mit zwei Straßenflanken:


Zur Straßenseite 1 hin liegt unser Eingang - hier sollen auch noch Garage bzw. Stellplätze entstehen. Eine komplette Einzäunung in diese Richtung ist nicht möglich (bzw. durch riesige Einfahrtstore zu teuer). Also muss ein Zaun das hintere Grundstück vom vorderen Bereich abtrennen.

Zur Straßenseite 2 hin macht uns der Bebauungsplan das Leben schwer. Hier darf nur ein Zaun mit maximaler Höhe von 1m aufgestellt werden. Das ist natürlich bezüglich "Katzensicherung" ein Witz.
Allerdings dürfen wir eine Hecke pflanzen, die über 2m hoch sein darf. Es geht doch nichts über gute deutsche Bebauungspläne mit viel sinnvollen Bestimmungen...
Also wird uns nichts anderes übrig bleiben, als eine Hecke zu pflanzen UND dahinter quasi unsichtbar den Zaun, der unsere Lieblinge innerhalb des Geländes halten soll.
Und das bedeutet? Genau - doppelte Kosten. 😟
Schon schwand unser Budget für die (gesamte) Außenanlage zu einem mickrigen Rest zusammen. An dieser Straßenseite haben wir 33m abzudecken - alleine Material und Arbeitszeit für Zaun und Hecke würden einen immensen Anteil des Gesamtbudgets verschlingen.

Alternativ könnten wir ein kleineres, separates Freilaufgehege anschaffen und dieses so positionieren, dass die zwei Tiger über eine Katzenklappe und einen Lauftunnel dort hinein gehen können.
Aber das würde bedeuten, mit der trauten Zwei-, Drei-,Viersamsamkeit auf der Terrasse wäre es dann vorbei.
Wäre das eine wirkliche Alternative? Ich weiß nicht... wohl eher nicht.



Samstag, 31. März 2018

Küchenplanung Part I

Heute haben wir wieder einen Punkt auf unserer Liste erledigt bzw. haben ein Thema ins Rollen gebracht: Die Küchenplanung.

Schon bei unserem ersten Planungsgespräch fragte uns die Architektin nach dem Küchenplan. Sie war ein wenig ungehalten darüber, dass wir noch keinen Plan hatten und betonte, dass sie diesen bis spätestens zur Werkplanung ca. Februar bräuchte.
Wir waren dagegen recht irritiert über die Frage nach dem Küchenplan - wir saßen doch gerade das erste Mal zusammen, um unser Haus generell zu planen. Wir hatten noch keine Planung, wie die Räumlichkeiten aussehen sollten (bzw. vom Standard abweichen sollten), aber ein Küchenplaner hätte auf der Basis schon arbeiten sollen? Sehr merkwürdig.... 😟

Wie ihr wisst, hat sich unsere zeitliche Planung ein wenig verschoben, so dass der Februar nicht mehr aktuell war. Nachdem nun irgendwann nach Ostern unser Bauantrag in den Gemeinderat gehen würde, war es Zeit, die Hausaufgabe der Küchenplanung zu erledigen. Wir entschieden uns, in ein kleineres Küchenstudio ein paar Orte weiter zu fahren, da dieses von etlichen Bekannten hoch gelobt wurde.

Wir hatten ein sehr nettes Gespräch mit einer Küchenplanerin, die auch sehr gut auf unsere Wünsche einging und viele konstruktive Vorschläge machte. Und nun kommt der Knaller - als wir ihr den Plan vorlegten, schmunzelte sie und meinte "ich kenne die Straße - da wohne ich auch". Es ist nicht nur irre, dass wir auf diesem Weg quasi eine künftige Nachbarin kennengelernt haben - es kommt noch besser: Ihr Mann arbeitet bei Kern-Haus. Wahnsinn, oder?
Das war für uns ein Zeichen - soviel Zufall gibt es nicht: Wir entschieden, nicht noch nach Alternativen zu schauen wie wir es erst vor hatten. Wir würden die Küche hier kaufen 😃

Sie hatte unsere Vorstellungen und Wünsche notiert und wir verblieben so, dass sie - nachdem sie noch einen detaillierteren Plan von uns erhalten hat - eine erste Planungsskizze anfertigen würde. Allerdings haben wir sie gerade vor Antritt in den Urlaub erwischt, die Planung wird dann nach ihrem Urlaub erfolgen.

Dienstag, 20. März 2018

Erstes Bauanlaufgespräch

Nach der langen Wartezeit stand heute endlich mal wieder ein Termin bei Kern-Haus an: Das erste Bauanlaufgespräch. Hier lernten wir unseren Bauleiter kennen, der sich um die Themen Tiefbau und Rohbau kümmern wird. Für den Innenausbau wird ein anderer Bauleiter zuständig sein - diesen sollten wir im zweiten Bauanlaufgespräch kennenlernen. Des weiteren lernten wir unsere Ansprechpartnerin für den Bauinnendienst kennen. Sie sorgt nicht nur dafür, dass die passenden Formulare zur passenden Zeit ausgefüllt und abgeschickt werden, sondern wacht auch sorgsam über unsere Bauakte, damit kein Detail vergessen wird. 👍

Was passiert beim ersten Bauanlaufgespräch? 

Nach einer Checkliste werden die verschiedenen, nachfolgenden Themenpakete durchgesprochen, zudem können Fragen an den Bauleiter adressiert werden.


Service-Pakete

Bei Kern-Haus Köln-Bonn erhalten die Bauherren generell kostenfrei einen erweiterten Service. Dieser besteht darin, die passenden Formulare für jede Gegebenheit zu besorgen und vorauszufüllen.
Zudem können weitere Servicepakete bei Kern-Haus (kostenpflichtig) geordert werden. Wir entschieden uns dazu, zwei dieser Pakete in Anspruch zu nehmen, da wir uns zeitlich nicht in der Lage sahen, die koordinierenden Aufgaben gut zu erfüllen. Da davon jedoch nicht nur Baufortschritt und zeitliche Planung abhängig waren, sondern auch die von Kern-Haus gegebene Bauzeitgarantie, wollten wir kein Risiko eingehen. Wir hatten schließlich in der Planungsphase genug Zeit verloren.

Das Paket für die Erdarbeiten enthält folgende Punkte:
  • Angebote von Tiefbauern einholen und bei Auswahl helfen
  • Vor-Ort Termin mit dem ausgewählten Tiefbauer und Einweisung
  • Beginn der Bauzeit-Garantie von Kern-Haus beginnt mit den Erdarbeiten
  • Kontrolle der Erdarbeiten und der anschließenden Rechnung
  • Koordination des Erdbewegers und des Vermessers
Das Paket für die Hausanschlüsse enthält:
  • Formulare und Anträge der verschiedenen Versorger ausfüllen
  • Koordination der einzelnen Versorger mit den Tiefbauarbeiten

Grundstück

Hier wird geprüft, ob ein Bodengrundgutachten vorliegt und zusätzlich eine Bergbauliche Anfrage erforderlich wäre. Zudem wird auf die Gesetzeslage bzgl. des Nachweises der Kampfmittelfreiheit hingewiesen und auf Wunsch Angebote entsprechender Sondierungsunternehmen eingeholt.

Kaufmännische Themen

Zuerst wird der Status der Baugenehmigung geprüft - normalerweise würde diese zum Zeitpunkt dieses Gespräches vorliegen. In unserem Fall war das aus bekannten Gründen ja noch nicht der Fall. 😠
Zudem wird geprüft, ob die Finanzierungsbestätigung vorliegt und die notwendigen Versicherungen abgeschlossen sind. Auch hier mussten wir natürlich noch keine abgeschlossenen Versicherungen vorweisen, da wir weder Baugenehmigung, noch Bauzeitenplan hatten. Und zum Schluss wurde geprüft, ob das Haus über die KfW finanziert/gefördert wird.

Sonstiges

Die letzten Punkte der Checkliste beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, ob schon eine Hausnummer bekannt/vergeben wurde. Zudem wurden diverse Hinweisblätter für das Thema "Versorger" ausgegeben, sowie "Mehrspartenanschluss". Durch die Beauftragung des Service-Paketes waren das dann aber Themen, um die sich Kern-Haus kümmern muss.
Eigentlich ist ein Bauzeitenplan für den Rohbau ebenfalls Bestandteil dieses Gesprächs. Wir hatten ja aber weder eine vorliegende Baugenehmigung, noch eine Ahnung, wann entsprechend mit den Arbeiten begonnen werden könnte. 😢

Beim Verabschieden erhielten wir noch eine Grundsteinschatulle - also eine kleine Blechschachtel. Bei Kern-Haus war es üblich, die Grundsteinlegung mit dieser "Zeitkapsel" und einem kleinen Happening zu feiern.


Wir verließen das Büro von Kern-Haus mit einem dicken Paket voller Checklisten, Formularen und Hinweisblättern.