Dienstag, 26. September 2017

Und da war es - unser Grundstück!

Nachdem wir das im Juli vorgeschlagene Grundstück abgelehnt hatten, trat erst einmal eine Ruhephase ein. Selbst für Kern-Haus mit ihrem weit verzweigten Netzwerk ist es eine Herausforderung, in der heutigen Zeit ein passendes Grundstück für ihre Kunden zu finden. Auch wir blieben am Ball und sichteten weiter Anzeigen, Aushänge, etc. Wir fuhren und liefen durch die Gegend, um zu schauen, wo es noch Baulücken gab.

Und dann kam endlich ein Anruf von unserer Kern-Haus Verkäuferin: Es gab ein Grundstück, welches für ein paar Tage für Kern-Haus reserviert war, bevor es auf den freien Markt kommen sollte.

Eckdaten:
  • Ebenes Grundstück im Rheintal, keine Hanglage
  • Baulücke in einem sonst bebauten Gebiet (Bestandsgebiet, kein Neubaugebiet)
  • 599 qm
  • Lage: Für unsere Zwecke fast perfekt
Wir also nichts wie ab ins Auto und Grundstück besichtigt.

Zuerst kam ein wenig Ernüchterung in unsere Euphorie - das Grundstück war total zugewachsen mit Bäumen und Sträuchern - ein wahrer Dschungel! - und man brauchte sehr viel Phantasie, um es als solches erkennen zu können. Hier wäre also auf jeden Fall eine Rodung fällig.

Pluspunkte:
  • Für uns fast perfekte Lage
  • Kein Hanggrundstück
  • Gute Größe
  • Ruhige Lage, aber doch sehr gute Infrastruktur in der näheren Umgebung
 Minuspunkte:
  • Preis war höher als wir budgetiert hatten
  • Eckgrundstück
  • Zusätzliche Kosten durch Rodung / Baumfällung
  • Gebiet mit Stromversorgung über Freileitungen (wo gibt es so etwas noch!!??)
  • Verkauf über Makler = zusätzliche Kosten fällig
Wir hatten lediglich ein paar Tage Zeit, um uns zu entscheiden - hier haben wir viel diskutiert. Die Besitzer kamen uns ein klein wenig im Preis entgegen, um die Rodung auszugleichen.

Hier muss ich sagen, dass unsere Maklerin wirklich ein Goldschatz ist. Sie hat sich richtig ins Zeug gelegt und war super engagiert. Sie hat nicht nur ihren Job als Maklerin tip top gemacht - sie hat sich zusätzlich um zig Dinge gekümmert, die eigentlich gar nicht zu ihrem Verantwortungsbereich gehörten.
Meine Meinung zum Berufsstand der Makler - auch aus eigener Erfahrung gestützt - ist wirklich nicht die Beste. Aber sie hat gezeigt, dass es anders geht und ganz viel Herz bewiesen. Nochmal ein riesiges Dankeschön!

Wir stellten fest, dass die Vorteile deutlich überwiegen- und haben uns dafür entschieden.
Ein weiterer Meilenstein war geschafft!
Sollte es wirklich, wirklich losgehen mit unserem Traum?

Freitag, 28. Juli 2017

Ein erstes Grundstück

Schon kurze Zeit nach Unterzeichnung des Vorvertrages wurden uns von unserer Ansprechpartnerin bei Kern-Haus Informationen zu einem Grundstück zugesandt.

Aufgeregt haben wir das Grundstück natürlich erst einmal in Boris.NRW gecheckt und sind dann auch flugs vor Ort gefahren.

Die Größe war perfekt, der Preis passte - die Lage? Hmm...
Das Grundstück befand sich in einer kleinen Straße, welche in einer Sackgasse mündete.Das Grundstück befand sich quasi am Wendehammer.
Daneben war ebenfalls noch eine Parzelle frei, ebenso gegenüber, welche wohl für Doppelhaushälften vorgesehen war.
Insgesamt befanden wir uns dort in einem Neubaugebiet, welches an ein schon länger bestehendes Mischgebiet angrenzte. Die direkte Nachbarschaft sah mir sehr familienorientiert und kinderreich aus.

Zwei Punkte ließen uns längere Zeit hin und her überlegen:
  1. Es war ein Hang-Grundstück und müsste vermutlich mit Keller gebaut werden
  2. Die Ausrichtung war gen Norden
Da wir ja die Grundstückssituation insgesamt kannten und natürlich jetzt, da wir uns entschieden hatten auch endlich loslegen wollten, versuchten wir uns ehrlich gesagt wohl das Grundstück "schön zu reden".
Wir kalkulierten nochmal hin und her bzgl. zusätzlicher Kosten für einen Keller, suchten noch nach Hausalternativen wie einen Bungalow auf zwei Ebenen, um die Schräge auszugleichen, holten schon einmal Grobschätzungen von Erdbewegern und noch vieles mehr.

Letztendlich siegte dann die Vernunft und wir sagten schweren Herzens das Grundstück ab, da die noch zu erwartenden Kosten doch relativ hoch waren für ein Ergebnis, welches uns nicht ganz zufriedenstellen würde.
Im Nachhinein betrachtet war das auch die richtige Entscheidung.

Dienstag, 25. Juli 2017

Es ist entschieden - Unterzeichnung des Vorvertrags

Nachdem wir uns in Ruhe das Angebot von Kern-Haus angesehen und Pro und Contra gegeneinander abgewogen hatten, war die Entscheidung da: Wir würden mit Kern-Haus bauen.

Ausgesucht hatten wir uns das Modell "Luna", da es von der Raumaufteilung und Größe schon fast perfekt zu unseren Bedürfnissen passte. Auch das Ausstattungspaket "Soul" passte für uns, so dass wir lediglich nur ein paar Kleinigkeiten als Sonderwunsch zugebucht haben (z.B. Dachfenster).

Es war also soweit - wir unterzeichneten den Vorvertrag.

Der Vorvertrag ist auf ein Jahr festgelegt und bedeutet kurz gesagt, dass sich Kern-Haus ein Jahr lang an die vereinbarten Preise halten muss und wir uns im Gegenzug verpflichten, mit Kern-Haus zu bauen. Beide Parteien suchen entsprechend nach einem passenden Grundstück, die Parameter dafür wurden besprochen und festgehalten.

Nun nahmen die Dinge also ihren Lauf....

Dienstag, 4. Juli 2017

Termine mit Bauträgern und der ersten Bank

Wir machten uns also auf zur Recherche nach Bauträgern, die bei uns in der Gegend tätig waren und zudem entweder einen Grundstückservice anboten oder schon Objekte inkl. Grundstück.

Zuerst wollten wir einen Termin mit einem Fertighaus-Bauträger vereinbaren und stellten auch fest, dass sogar eine Musterhaus-Ausstellung im Umkreis zu finden war.

Unser erster Termin war mit einem Verkäufer von Allkauf.

Auch auf der Massivhaus-Bauträger-Front hatten wir uns für einen Kandidaten entschieden: Kern-Haus.

Und in diesem Monat waren wir fleißig - auch eine erste Vorstellung bei einer Bank war eingeplant.

Beratungstermin Allkauf

Der Termin wurde abends in der Musterhaus-Ausstellung vereinbart. Als wir ankamen, wurden wir äußerst unfreundlich darauf hingewiesen, dass der gute Mensch noch zwei Kunden hätte und wir warten müssten.
Hmm... okay... zum einen: Meine Zeit ist ebenfalls kostbar und wofür mache ich Termine? Zweitens: Gerade als Verkäufer sollte man die Kunst der Kommunikation verstehen und eine solche Botschaft anders rüberbringen. Ich war ehrlich gesagt schon etwas angesäuert.
Aber da wir den Weg schon einmal gefahren waren, wollten wir uns zumindest das Musterhaus ansehen und - falls der Herr doch noch Zeit für uns erübrigen konnte - eine Grundinformation zzgl. Infomaterial.

Nach einer weiteren Viertelstunde des Wartens - unser Ansprechpartner war nirgendwo zu sehen - nahm ich eindeutig motivierten Blickkontakt zu einer anderen Verkäuferin auf. Die verstand wenigstens sofort und kam rüber, um zu fragen, ob sie uns helfen könne. Brav teilten wir ihr mit, dass wir einen Termin vereinbart hätten. Sie bedauerte, dass wir warten müssten und dass sie selbst ebenfalls Kundschaft hätte, bot uns aber zumindest Getränke an und erkundigte sich bei ihrem Kollegen, wie lange es noch dauern würde. Na guck, es arbeiteten doch noch Leute hier, die ihren Job besser verstanden.
Der "Kollege" war gerade dabei, einen Vertrag fertigzumachen - na, dafür kann man Erst-Interessenten auch mal vernachlässigen - und würde noch 20 Minuten brauchen.

Mein Mann und ich sahen uns an und überlegten, ob wir wirklich warten wollten. Wir verständigten uns darauf, dass wir noch eine Viertelstunde warten - wir hatten immerhin mal etwas zu trinken bekommen - und dann auf Nimmerwiedersehen verschwinden würden.
Die Viertelstunde verging und just in dem Moment, wo wir das Feld räumen wollten, kam der Kollege um die Ecke.
Seine "Professionalität" bewies er weiterhin dadurch, dass er sich weder namentlich vorstellte, noch uns zur Begrüßung die Hände schüttelte. Meine "Begeisterung" wuchs immens.

Ich will jetzt nicht ausschweifen - das weitere Gespräch lief ebenso professionell ab. Er ließ sich alles von uns aus der Nase ziehen und bot alles andere als eine "Beratung". Und das Beste zum Schluss: Er fragte doch dann allen Ernstes, ob wir jetzt den Vertrag schreiben würden. Mit einem handschriftlichen "Angebot" auf einem Fresszettel zogen wir von dannen.

Fazit: Unprofessioneller Verkäufer, keine Transparenz zu Leistungen und Preisen (es sei denn, man bohrt unheimlich nach) und da recht viel als Zusatzleistung durch den Bauherren deklariert wird, ist es letztendlich auch kein gutes Preis-Leistungs-Angebot. Als Beispiel bekommt man sowohl die Sanitärobjekte als auch Fliesen auf Paletten vorm Haus abgestellt - wer die wie ins Haus schafft und montiert ist nicht deren Sache. Vielleicht interessant für Bauherren, die viel als Eigenleistung machen können und wollen - für uns nicht.


Beratungstermin Kern Haus

Dass es auch anders laufen kann, hat uns die Dame von Kern-Haus bewiesen. Zum einen sehr nett und professionell, zum anderen hat uns die Transparenz beeindruckt. Bevor überhaupt über das Haus selbst gesprochen wurde, hat sie uns erläutert, welche Bau- und Baunebenkosten alle auf uns zukämen, was wir da durchschnittlich als Budget rechnen müssten und gefragt, ob wir das alles "auf dem Schirm" hätten.
Erst in der zweiten Hälfte des Gesprächs kam es dann zu den Fragen nach dem Haus und der Aufschlüsselung, was Leistung von Kern-Haus und was Eigenleistung wäre.
Wir erhielten eine dicke Mappe mit Infomaterial und nach dem Gespräch einen Zugang zu einem Onlinekatalog, in welchem wir die von Kern-Haus verwendeten Ausstattungspakete sichten konnten.

Fazit: Professionell, durchdachtes Konzept, alles sehr transparent, gutes Preis-Leistungsverhältnis, Ausstattung von Markenherstellern, Durchführung der Gewerke durch lokal ansässige Firmen. Hat uns sehr gut gefallen!

Beratungstermin Interhyp

Nachdem wir nun in Sachen Bauträgern unterwegs waren, wollten wir auch das Thema Finanzierung nicht außer Acht lassen. Der Termin bei der Beraterin der Interhyp verlief allerdings recht ernüchternd.
Es wurde lediglich eine Checkliste abgefragt: Wo wollen Sie bauen, was wollen Sie bauen, sind Sie in der Probezeit, welches Netto-Haushalteinkommen haben Sie.....
Fragen unsererseits wurden dahingehend abgewürgt, dass man sich erst darüber unterhalten könne, wenn das konkrete Objekt feststünde.
Letztendlich gingen wir lediglich mit der Info raus, dass eine Finanzierungssumme, welche das Hundertfache unseres Netto-Haushaltseinkommens nicht übersteigt, von Ihnen quasi durchgewunken wird. Alles darüber hinaus wird einer Prüfung unterzogen und könnte nicht garantiert werden.

Fazit: Das hätten wir uns sparen können - da hat selbst der Online-Rechner mehr Information geboten :(

Donnerstag, 1. Juni 2017

2017 - ein wenig später

Bisher hatte unsere Haussuche noch keine nennenswerten Fortschritte gemacht. Interessante Objekte waren entweder zu teuer oder zwar von Haus und/oder Grundstück top, dafür aber "in der Pampa".

Auch die Grundstückssuche lief ähnlich ernüchternd. Die Angebote beschränkten sich hauptsächlich auf die Kriterien
  • zu teuer
  • "Lage, Lage, Lage!" - also mitten im Nirgendwo
  • in einem Neubaugebiet liegend, in welchem jeder Zentimeter ausgenutzt wurde und man mit allen Nachbarn zwangsweise per "Du" kommuniziert, weil man so kuschlig zusammensitzt....
  • abenteuerliche Hanglage  - "perfekte Lage für nicht alltägliche und anspruchsvolle Architektur!"
Viele der interessanten Grundstücke wurden nicht verkauft mit den Argumenten "das  ist doch für die Enkel" oder "ich möchte keine ungeliebten Nachbarn haben".
Es ist schön, wenn man sich das leisten kann. Ehrlich!
Für uns Möchtegern-Häuslebauer natürlich ziemlich uncool.

Und wenn ein Grundstück tatsächlich verkauft wurde, so lief das unter der Hand.
Ergo: Ohne Vitamin B kein gutes Grundstück.

Wir machten uns schon einmal Gedanken darüber, wie bzw. mit wem wir bauen wollen, wenn es dazu käme. Es gab für uns erst einmal drei Kategorisierungen:
  1. Fertighaus mit Bauträger
  2. Massivbauweise mit Bauträger
  3. Massivbauweise in Eigenregie was Planung und Projektleitung anbelangt
Punkt 3 haben wir recht schnell verworfen. Weder mein Mann noch ich haben die Zeit, sich um ein solches Projekt zu kümmern und alle Gewerke einzeln zu beauftragen, zu managen und als Projektleiter zu führen. Von den Fachkenntnissen beim Bauen mal ganz abgesehen.

Also sahen wir uns nach Anbietern für Kategorie 1 und 2 um. Dabei konzentrierten wir uns auf Unternehmen, die auch einen Grundstücksservice anbieten - denn mit Vitamin B konnten wir nicht aufwarten. So hofften wir, der Erfüllung unseres Traums näher zu kommen.

Samstag, 1. April 2017

Immer noch Anfang 2017 - weitere Überlegungen

Nachdem nun endgültig ein Objekt "Eigentumswohnung" vom Tisch war, haben wir uns weiter in die Haussuche gestürzt.

Auch hier blieb leider alles bei der Stimmungslage "ernüchtert". Keine Objekte auf dem Markt, die
  • von der Größe in Frage kämen
  • von der Lage okay wären (ein bisschen Infrastruktur rundherum ist schon ganz charmant, auch wenn ein Fleckchen im Nirgendwo sicherlich seinen Charme hat...)
  • vom Zustand und Preis-Leistungsverhältnis im Einklang stehen würden
Was tun?

Zu diesem Tatsachenstand kam hinzu, dass meine neue berufliche Wirkungstätte nicht gerade zu meiner Zufriedenheit beitrug. Ich hatte eigentlich nur einen Wunsch - weg.
Falls ich jedoch in ein neues Beschäftigungsverhältnis wechseln würde, wäre ich wieder in der Probezeit - die ich bei meinem momentanen Arbeitgeber gerade hinter mir gelassen hatte - und eine Kreditanfrage bei einer Bank wäre wieder schwierig gewesen. Dazu kommt, dass die momentane Niedrigzinslage sicherlich auch nicht mehr ewig anhalten würde.

Wir haben also mal Kassensturz gemacht und die Preise des aktuellen Marktes mit einem Bauprojekt gegengerechnet.

Fazit: Ja, wenn wir nicht übermütig in unseren Ansprüchen werden, können wir auch das Abenteuer "Bauen" durchaus in Betracht ziehen.

Nochmalige Anpassung der Suchparameter: Nun kamen auch Grundstücksverkäufe dazu.

Mittwoch, 1. März 2017

Frühjahr 2017 - Der erste Plan ist ad acta gelegt

Nun, was soll ich sagen.... die Zeit der Ernüchterung und Demotivation ging kontinuierlich voran.

Auch bei der Sichtung nach Hausangeboten kamen uns dieselben Erkenntnisse wie bei der Suche nach einer Eigentumswohnung:
  • Massig auf dem Markt waren 70er Jahre Bauten, die gerade so nach "Sanierung!" schrien
  • Man wäre ja bereit, dort Kompromisse einzugehen - aber nicht für das Geld, was für diese Häuser auch noch verlangt wurde!
  • Wir sind keine Handwerker - daher Hauskauf + Sanierungkosten = Puhhh...... und dann muss man trotzdem Kompromisse eingehen
  • Gute Häuser zu seriösen und nicht überteuerten Preisen werden nicht auf den Markt gebracht, sondern über Vitamin B verkauft
Tja....

Achja, unser Plan, eine Eigentumswohnung zu kaufen, ist definitiv vom Tisch.
Warum? Naja, nette Geschichte.... 😏

Prolog
Wir wohnen derzeit zur Miete in einem Mehrfamilienhaus, welches aus lauter Eigentumswohnungen besteht. Fast jede Eigentumswohnung gehört einem anderen Besitzer, fast alle haben ihre Wohnung(en) vermietet. Als Hausverwalter ist - natürlich über "man kennt sich halt" - eine Person eingesetzt, die sich NULL um das Haus kümmert. Nie zu erreichen, wenn man ein Problem meldet und  man hat auch bei der Behebung eines Problems keine Eile - man setzt halt wohl andere Prioritäten. Oder wie ist zu erklären, dass ein Wasserrohrbruch im Keller ganze vier Wochen lang nicht behoben wurde? Achso, ja, ich vergaß - die Versicherung hat sich ja nicht gemeldet *hüst, Achtung, Ironie*
Diese besagte Person ist leider auch schuld daran, dass wir als Mieter sehr viel Ärger hatten, weil Beschlüsse der Eigentümer einfach nicht umgesetzt wurden. Hier jetzt ins Detail zu gehen würde zu weit führen.

Hauptteil
Wir haben eine Eigentumswohnung gefunden, die vom Preis-Leistungsverhältnis wirklich okay wirkte und vereinbarten einen Besichtigungstermin. Auch die Lage war bestens, ebenfalls war unser Wunsch nach einem Mehrfamilienhaus erfüllt.
Die Wohnung war alles in allem auch wirklich schön - hätten wir durchaus in Erwägung ziehen können. Aber dann kam der "Boing" Effekt. Der Makler erzählte uns freudestrahlend, dass derselbe Hausverwalter, der in unserem jetzigen Wohnhaus tätig ist, auch hier verantwortlich sei.

Epilog
In diesem Moment wurde mir - auch wenn man alle Punkte im Vorfeld theoretisch durchgekaut und beiseite gewischt hat - realistisch bewusst, was der Besitz einer Eigentumswohnung auch bedeuten kann:
  • Kein Alleinbestimmungsrecht, es gehört einem halt nur "ein Stück vom Haus"  
  • Wenn die Mehrheit bestimmt, dass nun etwas baulich verändert/saniert werden muss, wird es umgesetzt - ob einem das gerade in den Kram passt oder nicht
  • Es gibt eine Eigentümergemeinschaft, die sich eventuell nicht ausstehen kann - wie in unserem Mietshaus, die sind sich alle spinnefeind
  • Nachbarn, die einem freundlicherweise mit dicken Zigarren die Luft auf dem Balkon verpesten
Buaaaaahhhhhhh - STOP. Nachdem quasi dieser Film in meinem Kopf ab lief - mit unserem "lieben" Hausverwalter als Hauptdarsteller - war meine Entscheidung klar:
Ich will doch keine Eigentumswohnung kaufen!

Mein Mann sah es genauso - also weiter in die Suche nach Häusern investieren.