Heute haben die Putzer fleißig weitergemacht mit unserem Außenputz. Das Haus erstrahlt nun in Weiß (naja, wird erstrahlen, sobald es getrocknet ist 😁), der Sockel und die Dachüberstände sind nun in dem von uns ausgesuchten hellen Grauton gestrichen.
Das Grau ist zwar sehr dezent, aber wir finden es wunderbar passend!
Morgen treffen wir uns mit dem Putzer, um die Akzentuierung des Hauses noch zu besprechen. Sobald die finalen Anstriche von Sockel und Dachüberständen zzgl. Akzenten erfolgt sind, kann das Gerüst abgebaut werden. Ich kann es kaum erwarten, unser Haus "solo" ohne Gerüst zu sehen! 😊
Am Donnerstag geht es dann auch endlich innen weiter - der Elektriker kommt mit seinem Trupp, um die Roh-Installation vorzunehmen.
Montag, 1. Oktober 2018
Sonntag, 30. September 2018
Außenputz, Grundierung und Elektriker-Hieroglyphen
Wie schon im letzten Post geschrieben, hat sich diese Woche nicht so viel getan. Der Putzer hat inzwischen eine weitere Schicht Unterputz aufgetragen und die Dachüberstände zzgl. Stützbalken am Eingang sind grundiert.
Mit dem Elektriker fand eine kleine Reise durch unser Haus statt, um die besprochene Planung noch einmal durchzugehen und Hieroglyphen an die Wand für die Roh-Installation zu malen.
Zwei unschöne Details haben sich diese Woche allerdings ergeben:
- Es fand ein Vor-Ort-Termin mit dem Garagenlieferanten statt, um die Fundamente auszumessen. Hier wurde dann heftigst mit unserem Tiefbauer diskutiert, ob die Garage nicht zu hoch werden würde. Flugs Kern-Haus angerufen - unsere Architektin behauptet "nein", alles seine Richtigkeit. Nun sind wir gespannt, wie es weitergeht. Nach unseren Erfahrungen mit der Planung, wird man ja vorsichtig und sehr hellhörig bei solchen Themen.
- Sehr unschön ist auch, dass wir nach wie vor keinen aktualisierten Bauzeitenplan von unserem Bauleiter erhalten haben. Er hat ihn uns fest vor Antritt seines Urlaubs versprochen. Dreimal dürft ihr raten? Genau....
Es ist total unbefriedigend nicht zu wissen, wann was wie stattfindet. Besonders, weil wir Stand heute 3 Wochen Verzug haben, da der Elektriker nicht früher anfangen konnte.
Montag, 24. September 2018
Außenputz - Teil 1
Heute war der Putzer da und hat unser Haus mit einem Unterputz versehen.
Da wir noch keinen aktualisierten Bauzeitenplan von unserem Bauleiter erhalten haben, wissen wir nicht genau, wann es mit den Arbeiten weitergeht.
Vermutlich wird im Laufe dieser Woche nichts mehr passieren, da der Elektriker sich nun erst für die nächste Woche angekündigt hat. Der Vor-Ort-Termin mit ihm ist am Mittwoch.
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| Sind diese Wellen "normal"? |
Vermutlich wird im Laufe dieser Woche nichts mehr passieren, da der Elektriker sich nun erst für die nächste Woche angekündigt hat. Der Vor-Ort-Termin mit ihm ist am Mittwoch.
Samstag, 22. September 2018
Die Treppe ist da
Wir haben heute eine kleine Überraschung auf der Baustelle vorgefunden - die Treppe ist da!
Unser Bauleiter hatte uns mitgeteilt, dass die Treppe diese Woche Freitag kommen würde. Nachdem diese gestern Abend noch nicht eingebaut war, dachten wir, dass die Treppe dann erst nächste Woche kommen wird. Aber heute waren wohl Handwerker aktiv. Die Treppe ist eingebaut, alle Fenster sind abgeklebt, damit nächste Woche der Außenputz angebracht werden kann.
Und natürlich nachfolgend Bilder der Treppe. Sie ist natürlich erst in "hübscher" rotbrauner Grundierungsfarbe mit groben Baustellen-Stufen und ohne Handläufe. Aber endlich ist das Leitersteigen in den zweiten Stock vorbei. 😄
Unser Bauleiter hatte uns mitgeteilt, dass die Treppe diese Woche Freitag kommen würde. Nachdem diese gestern Abend noch nicht eingebaut war, dachten wir, dass die Treppe dann erst nächste Woche kommen wird. Aber heute waren wohl Handwerker aktiv. Die Treppe ist eingebaut, alle Fenster sind abgeklebt, damit nächste Woche der Außenputz angebracht werden kann.
Und natürlich nachfolgend Bilder der Treppe. Sie ist natürlich erst in "hübscher" rotbrauner Grundierungsfarbe mit groben Baustellen-Stufen und ohne Handläufe. Aber endlich ist das Leitersteigen in den zweiten Stock vorbei. 😄
Freitag, 21. September 2018
Sanitär-Rohinstallation beendet
Gestern angefangen - heute ist die Sanitär-Rohinstallation schon fertig.
Die Abwasserleitungen sind vorbereitet, Warm- und Kaltwasserleitungen gelegt, Ständer für Waschbecken und Toiletten installiert und die Rohre für die Belüftung zum/vom Dach geführt.
Ich finde es wirklich total interessant und spannend zu sehen, wie jeden Tag ein kleines Stück vom Puzzle fertig wird. 😃
Die Abwasserleitungen sind vorbereitet, Warm- und Kaltwasserleitungen gelegt, Ständer für Waschbecken und Toiletten installiert und die Rohre für die Belüftung zum/vom Dach geführt.
Ich finde es wirklich total interessant und spannend zu sehen, wie jeden Tag ein kleines Stück vom Puzzle fertig wird. 😃
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| Ständer für Waschtisch im Bad |
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| Leitungen für Duscharmaturen |
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| Toilettenständer Bad |
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| Vorbereitung für Badewannen-Armaturen |
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| Belüftungsrohr zum/vom Dach |
Donnerstag, 20. September 2018
Sanitär-Rohinstallation hat begonnen
Nachdem ein paar Tage keine Aktivität auf der Baustelle war, wurde heute die Sanitär-Rohinstallation begonnen.
Zuerst wurden in der am Montag stattgefundenen Durchsprache mit dem Handwerker geklärt, wo der Waschtisch positioniert werden soll und in welcher Höhe, die Breite und Höhe der Ablagen, Positionierung/Höhe der Toiletten und die Positionierung der Dusch-Armaturen.
Offen war noch die Ausrichtung und Positionierung der Badewanne - diese haben wir heute besprochen. Hier hatte er ein Stück Pappe in der Größe der Wanne zurechtgelegt, was unheimlich geholfen hat!
Eigentlich wollte ich die Badewanne schräg in die Ecke stellen, um das "Quadratisch-praktisch-gut" im Raum zu durchbrechen und das Bad damit interessanter wirken zu lassen. Nachdem wir aber gedreht und gewendet hatten, wurden die Nachteile des Plans doch offensichtlich. Nicht nur, dass es zwischen Toilette und Wanne recht eng werden würde - wir "verschenken" auch ziemlich viel Raum. Und dass, wenn die Wanne schräg in der Ecke steht, die Ablage dahinter 30cm höher als der Wannenrand sein muss, damit die Armaturen rein passen, wussten wir im Vorfeld nicht. Damit hätte die schräg gestellte Badewanne nicht "raffiniert" gewirkt, sondern äußerst klobig.
Also wird die Wanne nun doch längs an die Wand gestellt. Die Vorteile davon überwiegen einfach. Bye, bye, schräge Wanne. 😏
Zuerst wurden in der am Montag stattgefundenen Durchsprache mit dem Handwerker geklärt, wo der Waschtisch positioniert werden soll und in welcher Höhe, die Breite und Höhe der Ablagen, Positionierung/Höhe der Toiletten und die Positionierung der Dusch-Armaturen.
Offen war noch die Ausrichtung und Positionierung der Badewanne - diese haben wir heute besprochen. Hier hatte er ein Stück Pappe in der Größe der Wanne zurechtgelegt, was unheimlich geholfen hat!
Eigentlich wollte ich die Badewanne schräg in die Ecke stellen, um das "Quadratisch-praktisch-gut" im Raum zu durchbrechen und das Bad damit interessanter wirken zu lassen. Nachdem wir aber gedreht und gewendet hatten, wurden die Nachteile des Plans doch offensichtlich. Nicht nur, dass es zwischen Toilette und Wanne recht eng werden würde - wir "verschenken" auch ziemlich viel Raum. Und dass, wenn die Wanne schräg in der Ecke steht, die Ablage dahinter 30cm höher als der Wannenrand sein muss, damit die Armaturen rein passen, wussten wir im Vorfeld nicht. Damit hätte die schräg gestellte Badewanne nicht "raffiniert" gewirkt, sondern äußerst klobig.
Also wird die Wanne nun doch längs an die Wand gestellt. Die Vorteile davon überwiegen einfach. Bye, bye, schräge Wanne. 😏
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| Gäste-WC |
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| Hauswirtschaftsraum - Vorbereitung Heizung/Warmwasser |
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| HWR - Waschmaschinenanschluss |
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| HWR-Anschlusskasten |
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| Küche mit Abfluss, Kalt- und Warmwasserzufuhr (die Kaltwasserzufuhr biegt nach Links ab und geht zur Außenzapfstelle) |
Sonntag, 16. September 2018
Heimkino
Unser Traum war es stets, ein Häuschen zu bauen, in welchem im Keller ein voll ausgestattetes Heimkino zu finden wäre. Aus Budgetgründen mussten wir auf den Bau eines Kellergeschosses verzichten - entsprechend auch auf den dedizierten Heimkino-Raum.
Nachfolgend möchte ich gerne den Werdegang unserer Überlegungen schildern, wie wir vom Keller-Heimkino zum Wohnzimmer-Kino gekommen sind.
Hinweis: Ich schreibe den Artikel als Laie für Laien. Die Technik-Heimkino-Freaks mögen mir Unschärfen oder nicht bis ins Detail korrekte Bezeichnungen verzeihen. 😀
Damit wir Stauraum für die vielen Blu-Rays haben werden, setzten wir die Regalbretter, die wir jetzt schon verwendeten, wieder über den Fernseher und plazierten die Boxen darauf. Der Subwoofer wurde neben das Lowboard gesetzt, die hinteren Boxen an die Wand bzw. in Regale gesetzt.
Mehrere Punkte waren nicht optimal und wir dachten "Warum gehen wir hier im neuen Haus die Kompromisse ein, die wir in der alten Wohnung eingehen mussten?". Die vorderen Boxen sind so eigentlich zu hoch für ein optimales Kino-Sound-Erlebnis. Die hinteren Boxen kann man innerhalb der Regale zwar tiefer setzen, die Regale an sich sind dort aber viel zu prominent und können durch das davorstehende Sofa auch nicht gut genutzt werden. Und eigentlich - tja, eigentlich wollten wir ja ein neues Sound-System anschaffen mit Atmos. So entschieden wir, dass wir zumindestens ein neues Sound-System in unser Budget mit aufnehmen und die Plazierung ordentlich planen. Also zurück ans Reißbrett.
Natürlich wollten wir einen guten Sound - aber der Raum ist in erster Linie ein Wohnzimmer (und das auch noch erschwerend ein offener Wohn-Ess-Küchenbereich). Ich wollte einen mit (sichtbaren) Lausprechern vollgepackten Raum unbedingt vermeiden. So war die Idee, Lausprecher in Trockenbau-Lösungen zu "verstecken". So sollte nun ein rechteckiger "Kranz" unter die Decke, in welchem die Atmos-Lautsprecher eingebaut werden konnten zzgl. Deckenspots. Fernseher und Boxen vorne sollten ebenfalls in einen dann schön gestalteten Bereich eingekoffert werden. Zwei der hinteren Lautsprecher sollten ebenfalls "versteckt" werden, indem wir eine Art Wandlampe schaffen wollten, in welcher die Box eingebaut werden konnte. Darunter/darüber könnten LED-Leisten ein schönes Licht schaffen.
Auch hiermit waren wir nicht besonders glücklich. Wir entschieden auf jeden Fall, aus dem 7:1 ein 5:1 System zu machen. Die räumlichen Gegebenheiten waren für 7:1 + Atmos einfach nicht optimal.
Die Abkofferungen wirkten realtiv "mächtig" und waren zudem natürlich mit Zusatzkosten verbunden. Wir konnten aber nur Teile der Wand mit Trockenbau versehen - wir konnten ja nicht alle Wände des großen Wohn-Ess-Küchenraums komplett abkoffern.
Noch hatte ich an den Regalen hinten festgehalten, aber ich musste einsehen, dass dort für Standregale einfach kein Platz ist. Stauraum hin oder her.
Da auch diese Idee keine zufriedenstellende Lösung brachte, machten wir uns erst einmal auf, und scouteten die Möglichkeiten bei Heimkinoraum und Grobi TV.
Die kleineren Lautsprecherboxen über Trockenbau verstecken hatte noch einen weiteren Haken - die Boxen benötigen innerhalb der Kofferung recht viel Abstand, damit sie entsprechend "schwingen" können, die Schwingungen jedoch nicht auf die Kofferung übertragen. Also musste die Kofferung noch "mächtiger" werden als wir eh schon geplant hatten. Somit war die Trockenbaulösung ad acta gelegt.
Mein Mann fuhr dann erst einmal alleine zu Grobi TV und kam mit leuchtenden Augen wieder. Er wollte mich von einer Sound-Lösung namens Auro 3D überzeugen, welche er dort vorgeführt bekommen hat. Vorteil: Wir benötigen keine Deckenlautsprecher wie beim Atmos-System, sondern lediglich "normale" Boxen als Höhenlautsprecher, die möglichst weit oben an der Wand plaziert werden sollten, zusätzlich zu der unteren Lautsprecherebene auf Ohr-Höhe. Letztendlich würde das demnach ein 5:4:1-System werden.
Ebenfalls war er nun Feuer und Flamme dafür, sich doch Beamer und Leinwand anzuschaffen. Ich war sehr skeptisch, wollte mir das aber auf jeden Fall ansehen bzw. anhören. Er hatte dort einen 4K-Beamer vorgeführt bekommen, der noch bezahlbar war, aber ein super Bild an die Wand warf.
Wir fuhren am nächsten Samstag noch einmal gemeinsam zu Grobi TV und ich bekam parallel zwei Beamerbilder an die Wand projiziert - ohne zu wissen, welches Bild von welchem Beamermodell stammte. Und auch ich entschied - wie mein Mann zuvor - dass der günstigere Beamer von JVC ein besseres Bild machte als das teurere Sony-Modell.
Leider 😜 war auch ich gleich Feuer und Flamme.
Ich bekam ebenfalls eine kleine Lehrstunde in Bezug auf Leinwandmaskierung. Was das ist? Wusste ich vorher auch nicht. Ein Beamer erzeugt das Bild ja über Licht. Aus diesem Grund sind Schwarztöne natürlich sehr sensibel - schwarzes Licht gibt es nunmal nicht. Schaut man sich nun einen Film an, der wegen seines Formats oben und unten (schwarze) Filmbalken aufweist, so sind diese Balken auf einer (hellen) Beamerleinwand nicht tiefschwarz, sondern eher grau. Und nun zeigt sich, wie gut und einfach man unser Auge/Gehirn täuschen kann. Sind die Balken nicht tiefschwarz, erscheint auch das übrige Filmbild "verwaschen. Sind die Balken schwarz, ist auch das übrige Bild kontrastreicher.
Hier zur Verdeutlichung eine kleine Montage (um den Eindruck am Monitor zu verstärken, habe ich das "graue" Bild ein bisschen aufgehellt), wie mein Auge das wahrgenommen hat:
Also war klar: Wenn Leinwand, dann unbedigt eine Maskierung und aus Komfortgründen mit Automaskierung, bei der schwarze Blenden je nach Filmformat die Balken passend "verschwinden" lassen bzw. einschwärzen.
Total beeindruckt war ich dann von Auro 3D. In der Filmvorführung wurden sehr eindrucksvoll die unterschiedlichen Soundformate vorgespielt. Ein- und dieselbe Szene eines Filmes wirkte komplett anders. Wer Auro 3D einmal gehört hat, möchte kein "müdes" Atmos mehr. 😜
Hintergrund: Bei Auro 3D werden die einzelnen Kanäle, also Höhen, Tiefen etc., im Receiver abgemischt und auf die entsprechenden Boxen verteilt. Bei "nativen" Soundformaten ist man darauf angewiesen, dass der Soundtechniker die Sounds auch wirklich gut abgemischt hat. Eindrucksvoll war eine Szene aus dem Film "Kong". Der große Affe erscheint und um ihn herum fliegen Hubschrauber. In den Höhenlautsprechern im Original war kaum was zu hören - in Auro 3D war man "mitten drin".
Also war klar: Wir gönnen uns den Luxus und verwirklichen unseren Traum eines Heimkinos. Zwar in etwas abgespeckter Form, aber wir gönnen uns das jetzt.
Der neue Plan sah also vor, eine Motorleinwand von oben herunterkommen zu lassen, damit sie vor dem Fernseher zu hängen kommt. Lausprecher vorne = 5 und hinten = 4 (auf dem Bild hängen die unteren noch zu tief, die müssen auf Ohrhöhe). Beamer kommt an die Decke.
Nach langer Diskussion und Überlegung entschieden wir, den Fernseher ganz wegzulassen und auf eine Rahmenleinwand umzusteigen.
Wir schauten sowieso fast kein normales Fernsehen mehr, sondern hauptsächlich Filme und Material von Streaming-Anbietern. Und - wie ich mich überzeugen konnte - die guten Beamer so lichtstark sind, dass auch bei Tageslicht ein gutes Bild kommt, braucht man den Fernseher eigentlich nicht zusätzlich. Zumindest nicht für unsere Zwecke. Der Beamer selbst ist zudem recht leise und für Beamerverhältnisse noch recht stromsparend. Das Setup war entschieden...so dachte ich zumindest. 😏
Bis die IFA kam und mein Mann das neue Beamer-Modell von JVC sah. Nun muss es natürlich unbedingt dieses werden. 😁
Hier das finale Setup:
Das Lautsprecher-Setup ist wie bereits beschrieben als 5.4.1-Konfiguration in Auro 3D-Layout realisiert, d.h. die Höhenlautsprecher sind als Wandlautsprecher ausgeführt.
Die Verbindung vom Beamer zum Denon-AVR wurde mit einem aktiven HDMI-Lichtwellenleiter-Hybridkabel hergestellt, um eine störungsfreie Signalqualität für die 4K-Projektion bei mittlerer Leitungslänge zu gewährleisten.
Hier sind die Details zum Geräte-Park.
Hauptkomponenten
Leinwand: Xodiac Screen e-Masked 16:9 mit 110'' Diagonale
Beamer: JVC DLA-N5
Receiver: Denon AVR-X4400H
Lautsprecher
Front-/Center-Lautsprecher: 3x Dali Fazon LCR
Back Surround: 2x Dali Fazon Sat
Surround-Height: 4x Dali Fazon Sat
Subwoofer: SVS SB-3000
Zuspieler
4K-Player: Panasonic DMP-UB424EGK
Streamer: Apple TV 4K
Media Player: Zidoo Z9S
Telekom Media Receiver 400
Eingabe
Logitech Harmony Elite
Film ab! 😁📽 🍿
Nachfolgend möchte ich gerne den Werdegang unserer Überlegungen schildern, wie wir vom Keller-Heimkino zum Wohnzimmer-Kino gekommen sind.
Hinweis: Ich schreibe den Artikel als Laie für Laien. Die Technik-Heimkino-Freaks mögen mir Unschärfen oder nicht bis ins Detail korrekte Bezeichnungen verzeihen. 😀
Alternative zum Keller-Kino-Raum - Erster Plan
Nachdem unser Traum-Kellerkino als Seifenblase zerplatzt war, planten wir erst einmal ganz stupide mit dem Equipment, welches wir jetzt hatten: Einem großen Plasma-Fernseher mit Lautsprecher-System von Teufel 7:1.Damit wir Stauraum für die vielen Blu-Rays haben werden, setzten wir die Regalbretter, die wir jetzt schon verwendeten, wieder über den Fernseher und plazierten die Boxen darauf. Der Subwoofer wurde neben das Lowboard gesetzt, die hinteren Boxen an die Wand bzw. in Regale gesetzt.
Mehrere Punkte waren nicht optimal und wir dachten "Warum gehen wir hier im neuen Haus die Kompromisse ein, die wir in der alten Wohnung eingehen mussten?". Die vorderen Boxen sind so eigentlich zu hoch für ein optimales Kino-Sound-Erlebnis. Die hinteren Boxen kann man innerhalb der Regale zwar tiefer setzen, die Regale an sich sind dort aber viel zu prominent und können durch das davorstehende Sofa auch nicht gut genutzt werden. Und eigentlich - tja, eigentlich wollten wir ja ein neues Sound-System anschaffen mit Atmos. So entschieden wir, dass wir zumindestens ein neues Sound-System in unser Budget mit aufnehmen und die Plazierung ordentlich planen. Also zurück ans Reißbrett.
Neues Sound-System unterbringen - Zweiter Plan
Hier prallten dann zwei Welten aufeinander - die Technik-Welt mit 7:1 Lautsprecher-System zzgl. 4 Deckenlautsprecher für das Atmos-Soundsystem und der WAF-Faktor (Wife Acceptance Factor).Natürlich wollten wir einen guten Sound - aber der Raum ist in erster Linie ein Wohnzimmer (und das auch noch erschwerend ein offener Wohn-Ess-Küchenbereich). Ich wollte einen mit (sichtbaren) Lausprechern vollgepackten Raum unbedingt vermeiden. So war die Idee, Lausprecher in Trockenbau-Lösungen zu "verstecken". So sollte nun ein rechteckiger "Kranz" unter die Decke, in welchem die Atmos-Lautsprecher eingebaut werden konnten zzgl. Deckenspots. Fernseher und Boxen vorne sollten ebenfalls in einen dann schön gestalteten Bereich eingekoffert werden. Zwei der hinteren Lautsprecher sollten ebenfalls "versteckt" werden, indem wir eine Art Wandlampe schaffen wollten, in welcher die Box eingebaut werden konnte. Darunter/darüber könnten LED-Leisten ein schönes Licht schaffen.
Auch hiermit waren wir nicht besonders glücklich. Wir entschieden auf jeden Fall, aus dem 7:1 ein 5:1 System zu machen. Die räumlichen Gegebenheiten waren für 7:1 + Atmos einfach nicht optimal.
Die Abkofferungen wirkten realtiv "mächtig" und waren zudem natürlich mit Zusatzkosten verbunden. Wir konnten aber nur Teile der Wand mit Trockenbau versehen - wir konnten ja nicht alle Wände des großen Wohn-Ess-Küchenraums komplett abkoffern.
Noch hatte ich an den Regalen hinten festgehalten, aber ich musste einsehen, dass dort für Standregale einfach kein Platz ist. Stauraum hin oder her.
Da auch diese Idee keine zufriedenstellende Lösung brachte, machten wir uns erst einmal auf, und scouteten die Möglichkeiten bei Heimkinoraum und Grobi TV.
Ganz neues Sound-System - Dritter Plan
Gemeinsam fuhren wir nach Köln zu Heimkinoraum. Der Besuch dort war sehr ernüchternd. Der Verkäufer hatte nicht wirklich große Lust, wie es uns schien, die Vorführmöglichkeiten im kleinen Laden sehr begrenzt. Zumindest haben wir dort die Produkte der Firma Dali kennengelernt - zufälligerweise war auch gerade ein Vertreter des Unternehmens da. Es gab von Dali auch spezielle Einbaulautsprecher - leider waren diese weit über unserem Budget. 😒Die kleineren Lautsprecherboxen über Trockenbau verstecken hatte noch einen weiteren Haken - die Boxen benötigen innerhalb der Kofferung recht viel Abstand, damit sie entsprechend "schwingen" können, die Schwingungen jedoch nicht auf die Kofferung übertragen. Also musste die Kofferung noch "mächtiger" werden als wir eh schon geplant hatten. Somit war die Trockenbaulösung ad acta gelegt.
Mein Mann fuhr dann erst einmal alleine zu Grobi TV und kam mit leuchtenden Augen wieder. Er wollte mich von einer Sound-Lösung namens Auro 3D überzeugen, welche er dort vorgeführt bekommen hat. Vorteil: Wir benötigen keine Deckenlautsprecher wie beim Atmos-System, sondern lediglich "normale" Boxen als Höhenlautsprecher, die möglichst weit oben an der Wand plaziert werden sollten, zusätzlich zu der unteren Lautsprecherebene auf Ohr-Höhe. Letztendlich würde das demnach ein 5:4:1-System werden.
Ebenfalls war er nun Feuer und Flamme dafür, sich doch Beamer und Leinwand anzuschaffen. Ich war sehr skeptisch, wollte mir das aber auf jeden Fall ansehen bzw. anhören. Er hatte dort einen 4K-Beamer vorgeführt bekommen, der noch bezahlbar war, aber ein super Bild an die Wand warf.
Wir fuhren am nächsten Samstag noch einmal gemeinsam zu Grobi TV und ich bekam parallel zwei Beamerbilder an die Wand projiziert - ohne zu wissen, welches Bild von welchem Beamermodell stammte. Und auch ich entschied - wie mein Mann zuvor - dass der günstigere Beamer von JVC ein besseres Bild machte als das teurere Sony-Modell.
Leider 😜 war auch ich gleich Feuer und Flamme.
Ich bekam ebenfalls eine kleine Lehrstunde in Bezug auf Leinwandmaskierung. Was das ist? Wusste ich vorher auch nicht. Ein Beamer erzeugt das Bild ja über Licht. Aus diesem Grund sind Schwarztöne natürlich sehr sensibel - schwarzes Licht gibt es nunmal nicht. Schaut man sich nun einen Film an, der wegen seines Formats oben und unten (schwarze) Filmbalken aufweist, so sind diese Balken auf einer (hellen) Beamerleinwand nicht tiefschwarz, sondern eher grau. Und nun zeigt sich, wie gut und einfach man unser Auge/Gehirn täuschen kann. Sind die Balken nicht tiefschwarz, erscheint auch das übrige Filmbild "verwaschen. Sind die Balken schwarz, ist auch das übrige Bild kontrastreicher.
Hier zur Verdeutlichung eine kleine Montage (um den Eindruck am Monitor zu verstärken, habe ich das "graue" Bild ein bisschen aufgehellt), wie mein Auge das wahrgenommen hat:
Also war klar: Wenn Leinwand, dann unbedigt eine Maskierung und aus Komfortgründen mit Automaskierung, bei der schwarze Blenden je nach Filmformat die Balken passend "verschwinden" lassen bzw. einschwärzen.
Total beeindruckt war ich dann von Auro 3D. In der Filmvorführung wurden sehr eindrucksvoll die unterschiedlichen Soundformate vorgespielt. Ein- und dieselbe Szene eines Filmes wirkte komplett anders. Wer Auro 3D einmal gehört hat, möchte kein "müdes" Atmos mehr. 😜
Hintergrund: Bei Auro 3D werden die einzelnen Kanäle, also Höhen, Tiefen etc., im Receiver abgemischt und auf die entsprechenden Boxen verteilt. Bei "nativen" Soundformaten ist man darauf angewiesen, dass der Soundtechniker die Sounds auch wirklich gut abgemischt hat. Eindrucksvoll war eine Szene aus dem Film "Kong". Der große Affe erscheint und um ihn herum fliegen Hubschrauber. In den Höhenlautsprechern im Original war kaum was zu hören - in Auro 3D war man "mitten drin".
Also war klar: Wir gönnen uns den Luxus und verwirklichen unseren Traum eines Heimkinos. Zwar in etwas abgespeckter Form, aber wir gönnen uns das jetzt.
Der neue Plan sah also vor, eine Motorleinwand von oben herunterkommen zu lassen, damit sie vor dem Fernseher zu hängen kommt. Lausprecher vorne = 5 und hinten = 4 (auf dem Bild hängen die unteren noch zu tief, die müssen auf Ohrhöhe). Beamer kommt an die Decke.
Finaler Plan - Unser Heimkino
Wir waren fast am Ende unserer Planung. Leider gab es ein Detail, welches wir ändern mussten. Eine runterfahrbare Motorleinwand mit Automaskierung war nicht bezahlbar.Nach langer Diskussion und Überlegung entschieden wir, den Fernseher ganz wegzulassen und auf eine Rahmenleinwand umzusteigen.
Wir schauten sowieso fast kein normales Fernsehen mehr, sondern hauptsächlich Filme und Material von Streaming-Anbietern. Und - wie ich mich überzeugen konnte - die guten Beamer so lichtstark sind, dass auch bei Tageslicht ein gutes Bild kommt, braucht man den Fernseher eigentlich nicht zusätzlich. Zumindest nicht für unsere Zwecke. Der Beamer selbst ist zudem recht leise und für Beamerverhältnisse noch recht stromsparend. Das Setup war entschieden...so dachte ich zumindest. 😏
Bis die IFA kam und mein Mann das neue Beamer-Modell von JVC sah. Nun muss es natürlich unbedingt dieses werden. 😁
Hier das finale Setup:
Das Lautsprecher-Setup ist wie bereits beschrieben als 5.4.1-Konfiguration in Auro 3D-Layout realisiert, d.h. die Höhenlautsprecher sind als Wandlautsprecher ausgeführt.
Die Verbindung vom Beamer zum Denon-AVR wurde mit einem aktiven HDMI-Lichtwellenleiter-Hybridkabel hergestellt, um eine störungsfreie Signalqualität für die 4K-Projektion bei mittlerer Leitungslänge zu gewährleisten.
Hier sind die Details zum Geräte-Park.
Technische Ausstattung
Hauptkomponenten
Leinwand: Xodiac Screen e-Masked 16:9 mit 110'' Diagonale
Beamer: JVC DLA-N5
Receiver: Denon AVR-X4400H
Lautsprecher
Front-/Center-Lautsprecher: 3x Dali Fazon LCR
Back Surround: 2x Dali Fazon Sat
Surround-Height: 4x Dali Fazon Sat
Subwoofer: SVS SB-3000
Zuspieler
4K-Player: Panasonic DMP-UB424EGK
Streamer: Apple TV 4K
Media Player: Zidoo Z9S
Telekom Media Receiver 400
Eingabe
Logitech Harmony Elite
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